Wielitsch
| Wielitsch (Zerstreute Häuser) Ortschaft Katastralgemeinde Wielitsch | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Leibnitz (LB), Steiermark | |||||
| Gerichtsbezirk | Leibnitz | |||||
| Pol. Gemeinde | Ehrenhausen an der Weinstraße | |||||
| Ortsteil | Berghausen | |||||
| Koordinaten | 46° 42′ 3″ N, 15° 35′ 25″ O
{{#coordinates:46,700695|15,59023|primary
|
dim=2900 | globe= | name=Wielitsch | region=AT-6 | type=city
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| Höhe | 381 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | 229 (31. Oktober 2013) | |||||
| Gebäudestand | 113 (2001) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Postleitzahl | 8461 Ehrenhausen | |||||
| Vorwahl | +43/3453 | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 15438 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 66190 | |||||
| Zählsprengel/ -bezirk | Berghausen (61049 001) | |||||
| KG mit O Zieregg; ehem. Hauptort der Gemeinde Berghausen, bei ehem. ZSP 61003 000 Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk; Gemeinde<ref name="ehrenhausen OT">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Besonderes in den Ortsteilen ( des Vorlage:IconExternal vom 10. Dezember 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. ehrenhausen-gv.at, Tourismus – Freizeit – Kultur (abgerufen am 27. Juli 2016).</ref> | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Wielitsch ist eine Streusiedlung in den Windischen Büheln in der Steiermark wie auch Ortschaft und Katastralgemeinde der Gemeinde Ehrenhausen an der Weinstraße im Bezirk Leibnitz der Südweststeiermark.
Geographie[Bearbeiten]
Der Ort befindet sich an der österreichisch-slowenischen Grenze, etwa 10 Kilometer südöstlich von Leibnitz, um die 3½ km westlich vom Grenzübergang Spielfeld/Šentilj und um die 2½ km südlich des Gemeindehauptorts Ehrenhausen.
Die Ortschaft umfasst knapp 120 Gebäude mit etwa 230 Einwohnern. Die zerstreuten Häuser liegen über knapp 3 Kilometer auf einem Riedel, der sich von Gamlitz südostwärts zum Grenzberg Witscheinberg/Svečinski vrh mit 515 m/517 m zieht, auf um die 380 m ü. A. Höhe. Dessen Vorplateau heißt Wielitschberg. Dazu gehört auch die Talmulde, aus der der Wielitschbach zum Gamlitzbach bei Ehrenhausen fließt. Die westliche Grenze des Ortschaftsgebietes verläuft zu Ottenberg im Gelände, östlich am nächsten Riedel entlang der Straße von Ehrenhausen zum Platsch/Plački vrh, der Grenzland-Weinstraße (L613), teilweise dem alten Verlauf folgend. Hier heißen die Adressen der anderen Straßenseite jeweils Ewitsch respektive Graßnitzberg.
Zur größeren Katastralgemeinde Wielitschberg mit 340,97 Hektar gehört auch die südlich gelegene Ortschaft Zieregg.
Ewitsch (O u. KG)
|
||
| Ottenberg (O u. KG, OT Ratsch) | Graßnitzberg (O u. KG, OT Spielfeld, Gem. Straß i.Stmk.) | |
| SvečinaDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. ∗ (O u. KG, Gem. Kungota, Podravska reg., SI) | Ciringa (O u. KG, Gem. Kungota, Podravska reg., SI) | Zieregg (O) |
- Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.∗Nur ein kleines Stück am Witscheinberg
Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsname ist 1265 erstmals urkundlich,<ref name="Klein 1980">Kurt Klein: Daten zur Siedlungsgeschichte der österreichischen Länder bis zum 16. Jahrhundert. Band 4 von Materialien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Verlag Oldenbourg, 1980, ISBN 978-3-486-50191-9, S. 221.</ref> er erscheint in due Wilans, 1425 als wilwez, 1430 als wilansch,<ref name="ehrenhausen chronik">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Berghausen: ( des Vorlage:IconExternal vom 9. August 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Chronik der ehemaligen Gemeinde Berghausen. ehrenhausen-gv.at (abgerufen am 26. Juli 2016).</ref> bedeutet ‚Besitz des Wieland‘,<ref name="ehrenhausen chronik" /> und zeugt von der bairischen Siedlung im Raum, mit einer slawischen Endung -ič für das Genetiv-s. Die slowenische Form ist Belič.
Das Stift Admont war Eigentümer des Amtes Wielitsch, zu dem der Raum gehörte, es bekam es 1290 von den Herren von Stubenberg geschenkt.<ref name="Urkunde 1290">Ulrich, Friedrich und Heinrich von Stubenberg schenken dem Kloster Admont das Dorf Wielitsch mit Weingärten und Bergrechten. Urkunde in deutscher Sprache, 1290; Angabe bei P. Jacob Wichner: Ein wiedererstandenes Klosterarchiv in Steiermark. VII. in Archivalische Zeitschrift 1878, S. 158 (ganzer Artikel 137–163; Text archive.org).</ref>
Die Grenzlandstraße beruht auf der Römerstraße Poetovio – Poedicum (Ptuj – Bruck an der Mur), der auch die Alte Poststraße Wien–Triest folgte, und bildet von alters her im Osten die Grenze zur Herrschaft Straß.<ref name="Mell,Pirchegger 1914">Anton Mell, Hans Pirchegger: Steirische Gerichtsbeschreibungen. Als Quellen zum Historischen Atlas der österreichischen Alpenländer. In: Beiträge zur Erforschung steirischer Geschichtsquellen. Bd. 37/40 (1914), S. 438 127-749 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Mit Aufhebung der Grundherrschaften und Schaffung der Ortsgemeinden ab 1848 kam die Katastralgemeinde zu Ehrenhausen. Per 1. Jänner 1932 wurden Wielitsch, Ewitsch und Zieregg – das nach dem Zerfall Österreich-Ungarns und der Grenzziehung im Vertrag von Saint Germain 1919 vom größeren slowenischen Ciringa/Zieregg abgeteilt worden war – zur Gemeinde Berghausen vereint, Wielitsch war deren nomineller Gemeindehauptort. Mit der steiermärkischen Gemeindestrukturreform 2015 kam die Ortschaft wieder zurück an Ehrenhausen.
Seit dem Ersten Weltkrieg war die Grenze zu Jugoslawien hier unpassierbar. Die Grenzland-Weinstraße, die teils direkt auf der Grenze verläuft und am Wielitschberg ein Stück vollständig österreichisches Staatsgebiet verlässt, wurde sogar nach dem EU-Beitritt Sloweniens von einem privaten slowenischen Grundbesitzer unpassierbar gemacht. 2007 konnte die Straße wieder befahrbar gemacht werden.<ref>Amt der Steiermärkischen Landesregierung: Grenzlandweinstraße: Alles wie geplant. Presseinformation vom 9. August 2007, auf politik.steiermark.at;
Grenzland-Weinstraße befahrbar. In: Der Standard online, 28. August 2007.</ref>
Wirtschaft, Infrastruktur und Kultur[Bearbeiten]
In der Ortschaft wird Weinbau betrieben. Die Südsteirischen Weinstraße (hier die L 613) ist eine wichtige touristischen Route. Am Wielitschberg liegt der Grenzübergang Berghausen–Svecina, bei Zieregg der Grenzübergang Platsch. Am Riedel von Wielitsch verläuft die Wielitscher-Höhenstraße (Wielitschweg) von der Ratscherstraße herauf.
In Wielitsch<ref>An der Schreiner-Kapelle die Streusiedlung verortet.</ref> befindet sich die Schreiner-Kapelle (Grabenschneider-Kapelle). Die landbarocke Kleinkirche wurde um 1870 von einheimischen Landwirten erbaut und ist dem Hl. Michael geweiht. Sie wurde 2006/07 renoviert.<ref name="ehrenhausen schreinerkapelle">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Berghausen: ( des Vorlage:IconExternal vom 9. August 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Schreiner-Kapelle. ehrenhausen-gv.at (abgerufen am 27. Juli 2016).</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- 61049 – Ehrenhausen an der Weinstraße. Gemeindedaten der Statistik Austria
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Katastralgemeinden: Ehrenhausen | Ewitsch | Ottenberg | Ratsch | Retznei | Unterlupitscheni | Wielitsch
Ortsteile (Gemeindegliederung): Berghausen | Ehrenhausen | Ratsch | Retznei
Ortschaften: Ehrenhausen | Ewitsch | Ottenberg | Ratsch an der Weinstraße | Retznei | Unterlupitscheni | Wielitsch | Zieregg
Marktort: Ehrenhausen | Dörfer: Ratsch an der Weinstraße • Retznei | Rotten: Ewitsch • Schusterberg • Zieregg | Zerstreute Häuser: Köbelberg • Kroisenbach • Nußberg • Oberranzried • Ottenberg • Ratschergraben • Stermetzberg • Unterlupitscheni • Unterranzried • Wielitsch • Witscheinberg | Sonstige Ortslagen: Lafarge Perlmooser AG • Schloss Ehrenhausen
Zählsprengel: Ehrenhausen | Berghausen | Ratsch | Ottenberg | Retznei
Ehemalige Gemeinden: Zieregg 1850–1931 | Ottenberg 1850–1962 | Berghausen 1932–2014 | Ratsch [a.d.Weinstr.] 1850–2014 | Retznei 1850–2014
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- Ort im Bezirk Leibnitz
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- Ersterwähnung 1265
- Ort im Einzugsgebiet Mur
- Geographie (Ehrenhausen an der Weinstraße)
