Wilfried Hark
Wilfried „Willi“ Hark (* 5. Juni 1960 in Anklam) ist ein ehemaliger deutscher Sportreporter. Er wurde vor allem als Live-Kommentator der ARD-Sportschau für Biathlon (1992 bis 2025) und Leichtathletik (2006 bis 2024) bekannt.
Werdegang[Bearbeiten]
Wilfried Hark studierte Journalistik in Leipzig und war anschließend in der Sportredaktion des Deutschen Fernsehfunks tätig, für den er unter anderem die Fußballsendung Panorama moderierte.<ref>Unsere Moderatoren – Wilfried Hark. In: Panorama Digital. Abgerufen am 4. September 2024.</ref> Ab 1991 war er Redakteur beim Norddeutschen Rundfunk (NDR). Er moderierte im NDR Fernsehen u. a. den Sportclub. Nach der Liveübertragung des Hamburg-Marathons Ende April 2025 ging er in den Ruhestand.
Hark war seit den Olympischen Winterspielen 1992 Live-Kommentator der ARD für Biathlon (ab 2007 abwechselnd mit Christian Dexne) und berichtete in dieser Funktion von allen Winterspielen, Weltmeisterschaften und Weltcup-Saisons. Sein letztes Rennen kommentierte er beim Weltcupfinale 2024/25 in Oslo.
1993 arbeitete Hark bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Stuttgart zum ersten Mal im Leichtathletik-Team der ARD. Zu den Europameisterschaften 2006 in Göteborg wurde er als Nachfolger von Gerd Rubenbauer Leichtathletik-Live-Kommentator der Sportschau und begleitete seitdem im Duo mit Ralf Scholt alle Großereignisse in dieser Sportart.<ref>"Jede Leichtathletik-Zeit hat ihre Helden". In: ndr.de. NDR, abgerufen am 11. August 2024.</ref> Nach den Olympischen Sommerspielen 2024 kommentierte Hark beim ISTAF Berlin 2024 letztmals eine Leichtathletik-Veranstaltung.<ref>Olympische Spiele Paris 2024 vom 26.7. bis 11.8.2024. Olympia-Team. In: story.ndr.de. NDR, abgerufen am 11. August 2024.</ref><ref>Reporter-Legende nimmt Abschied. In: sport1.de. 10. August 2024, abgerufen am 11. August 2024.</ref>
2012 war Hark zusammen mit Ralf Scholt, Philipp Sohmer, Peter Grube, Wolf-Dieter Poschmann, Norbert Galeske und Norbert König für die Berichterstattung von den Olympischen Sommerspielen 2012 in London für den Deutschen Fernsehpreis 2012 nominiert.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Wilfried Hark ( vom 12. Juli 2012 im Internet Archive)</ref>
Der Verein Deutsche Sprache, der sich gegen Anglizismen in der deutschen Sprache einsetzt, verlieh Hark 2012 den neu geschaffenen Dschammeeka-Preis. „Damit zeichnen wir ab jetzt Reporter aus, die bei sportlichen Großereignissen am konsequentesten die deutsche Aussprache von Orts-, Länder- und Personennamen vermeiden.“<ref>ARD-Reporter bekommt „Dschammeeka“-Verbot. In: tagesspiegel.de. Tagesspiegel, 7. August 2012, abgerufen am 25. Mai 2013.</ref><ref>Sprachpuristen wollen deutsche Aussprache – auch bei Olympia. In: focus.de. Focus Online, 19. November 2013, abgerufen am 10. August 2024.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- sportschau.de: Kurzbiografie von Wilfried Hark
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hark, Wilfried |
| ALTERNATIVNAMEN | Hark, Willi |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Sportreporter |
| GEBURTSDATUM | 5. Juni 1960 |
| GEBURTSORT | Anklam, Deutsche Demokratische Republik |