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Wilhelm Huth

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Wilhelm Huth (* 21. Dezember 1896 in Dörscheid; † 15. April 1982 in Hamburg<ref>Lebensdaten nach: Austria. Ministerrat, Rudolf Neck, Adam Wandruszka, Isabella Ackerl: Protokolle des Ministerrates der Ersten Republik, 1918–1938, Teil 8, Band 3, Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei, 1980, S. 587.</ref>) war ein deutscher SS-Brigadeführer und Regierungspräsident.

Leben[Bearbeiten]

Huth hatte eine Ausbildung als Diplomingenieur und war von 1927 bis 1932 im Maschinenbauamt Danzig-Krakau tätig.<ref name="Löw234">Andrea Löw: Deutsches Reich und Protektorat September 1939–September 1941 (= Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945. Bd. 3). Oldenbourg, München 2012, ISBN 978-3-486-58524-7, S. 234 (eingeschränkte Vorschau bei Google Book Search).</ref> Er trat zum 1. November 1930 der NSDAP (Mitgliedsnummer 370.225)<ref>Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/13031237</ref> und 1932 der SS bei (SS-Nummer 56.275), in der er 1940 bis zum SS-Brigadeführer befördert wurde.<ref name="Klee277">Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich, Frankfurt am Main 2007, S. 277.</ref> Von 1933 bis 1939 war er Mitglied und ab 1934 Vizepräsident des Danziger Senats der Freien Stadt Danzig.<ref name="Löw234" />

Während des Zweiten Weltkrieges war er von 1939 bis 1945 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Danzig und stellvertretender Reichsstatthalter im Reichsgau Danzig-Westpreußen.<ref name="Löw234" />

Nach Kriegsende war er in Hamburg im Versicherungswesen tätig.<ref name="Löw234" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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