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William Orbit

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William Orbit (* 15. Dezember 1956 in Shoreditch, London als William Mark Wainwright; † 23. Juli 2026) war ein britischer Musiker und Musikproduzent. Er ist für einen charakteristisch-atmosphärischen Stil seiner elektronischen Musik bekannt.

Leben[Bearbeiten]

William Mark Wainwright wurde 1956 in London als Sohn eines Lehrers und einer Lehrerin geboren. Im Alter von 15 Jahren verließ er die Schule und schlug sich mit verschiedenen Gelegenheitsjobs in Großbritannien und Europa durch. Er verbesserte während dieser Jahre sein Gitarrenspiel und trat später in London und Paris als Straßenmusiker auf, bevor er als Jazzgitarrist im Kings Head Pub in Islington engagiert wurde. Als Assistent der Basing Street Studios an der Portobello Road erlernte er die grundlegenden Techniken der Arbeit in einem Musikstudio.

Anfang der 1980er Jahre gründete er gemeinsam mit Laurie Mayer und Grant Gilbert die Synthie-Gruppe Torch Song. Parallel beschäftigte Orbit sich verstärkt mit Themen wie Grafikdesign, Mode und Kunst. Gemeinsam mit Laurie Mayer schuf er eine Serie von Magazinen mit dem Titel The Ralph Hoover Guide, für die er verschiedene surrealistische Cartoons zeichnete. Nachdem sie von Miles Copeland III einen Plattenvertrag erhalten hatte, konnte die Gruppe ein professionelles Musikstudio einrichten. In der Folge entstanden mehrere Alben und Singles, darunter die Single Prepare to Energize. 1986 komponierte er den Soundtrack für den Eishockeyfilm Bodycheck.

Parallel produzierte Orbit in Zusammenarbeit mit Rico Conning für Künstler wie die Cocteau Twins, Belinda Carlisle, Étienne Daho, Howard Devoto, Tik & Tok, Erasure, The Fall, The Frank Chickens, Ricky Gervais, Martin Gore, Kraftwerk, Laibach, The Lords of the New Church, Daniel Miller, S’Express, Gary Numan, Renegade Soundwave, Les Rita Mitsouko, Sting, Swans, 23 Skidoo, Jah Wobble und Prince. Gemeinsam mit den Komikern Harry Enfield, Paul Whitehouse und Charlie Higson schrieb Orbit 1988 das Stück Loadsamoney unter dem Pseudonym Billy Beat.

1990 gründete er die Band Bassomatic, die vor allem durch die Single Fascinating Rhythm bekannt wurde.

William Orbit beteiligte sich 1993 mit dem Lied Best Friend, Paranoia an dem von Peter Gabriel initiierten Kompilations-Album Plus from Us, bei dem sich einige an dem Gabriel-Album Us<ref name="PG-Us-Peter Gabriel">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. PeterGabriel.com, 2024, abgerufen am 20. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> von 1992 beteiligte Musiker mit eigenen Arbeiten vorstellen konnten.<ref name="Various-Plus from Us-Real World Records">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Various ArtistsSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Real World Records, 2024, abgerufen am 20. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="PG-Plus from Us-CD-Booklet">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Orbit arbeitete später mit Madonna an ihrem Album Ray of Light, mit Katie Melua an The House, sowie mit Britney Spears, Blur, Melanie C, den All Saints (Pure Shores und Black Coffee), Pink (Feel Good Time) und den Sugababes. Besonders bekannt ist auch seine Interpretation von Samuel Barbers populärstem Werk Adagio for Strings.

Im Juli 2026 starb er im Alter von 69 Jahren.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

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Weitere Studioalben

  • 1987: Orbit
  • 1987: Strange Cargo I
  • 1990: Strange Cargo II
  • 1993: Strange Cargo III
  • 1995: Strange Cargo Hinterland
  • 2006: Hello Waveforms
  • 2009: My Oracle Lives Uptown
  • 2010: Pieces in a Modern Style 2
  • 2022: The Painter

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 1996: The Best of Strange Cargos
  • 2000: Strange Cargo Vol.1–3
  • 2002: William / Orbit

Singles[Bearbeiten]

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Weitere Singles

  • 1987: Feel Like Jumping
  • 1987: Love My Way
  • 2009: Optical Illusions
  • 2010: Nimrod

Torch Song[Bearbeiten]

  • 1984: Wish Thing
  • 1986: Ecstasy
  • 1987: Exhibit A
  • 1995: Toward the Unknown Region

Bassomatic[Bearbeiten]

  • 1990: Set the Controls for the Heart of the Bass
  • 1991: Science & Melody

Filmmusik[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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