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Wintel

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Unter dem Schlagwort Wintel, eine Wortkombination (Kofferwort) aus Windows und Intel, wurde vor allem in den 1990er Jahren eine Kategorie von Personal-Computer-Systemen zusammengefasst, die als gemeinsames Merkmal ein Windows-Betriebssystem aufweisen, das auf einer Hardware mit einem x86-Mikroprozessor von Intel läuft.<ref></ref> Verallgemeinert wurden auch Rechner mit Intel-kompatiblen Prozessoren der 32-Bit-Architektur „IA-32“ anderer Herstellern darunter verstanden,<ref name="heiseonline_27034">Jürgen Kuri: PC-Ausstellung ohne PCs. In: Heise online. 25. Juni 2000.Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „…Intel, Hardware-Platzhirsch der Wintel-Welt…“.</ref><ref name="heiseonline_23446">Jürgen Kuri: Die Wintel-iMacs kommen. In: Heise online. 9. November 1999.Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „Führende PC-Hersteller möchten den Erfolg des iMac mit Intel-Hardware und Microsoft-Software wiederholen.“.</ref><ref name="heiseonline_12833" /> vor allem von AMD.

Der Gesamtmarkt für Desktop- und Notebook-Computer teilte sich zu jener Zeit grob in drei solche Kategorien auf:

  1. Wintel-Rechner bzw. allgemein IBM-kompatible {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) mit einem kompatiblen DOS und/oder Windows als Betriebssystem,
  2. Macintosh-Rechner von Apple mit m68k- oder PowerPC-Prozessor,<ref name="heiseonline_12833">Stephan Ehrmann: MacWorld: Vier Überraschungen von Steve Jobs. In: Heise online. 5. Januar 1999.Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „Professional-Modellreihe G3 … mit dem Codenamen ‚Yosemite‘… Wieder einmal führte Vize Phil Schiller … vor, daß Apples Produkt den ‚schnellsten Wintel-PCs, die man mit Geld kaufen kann‘, an Performance deutlich überlegen sei.“.</ref>
  3. Linux-Rechner unter verschiedensten Linux-Distributionen.<ref name="heiseonline_23446" />

Bereits in den 2000er Jahren verliert der Begriff an Bedeutung,<ref></ref> sodass Wintel meist nur noch spezifisch im Kontext zum Thema Microsoft und Intel verwendet wird,<ref name="heiseonline_74873">Andreas Stiller: IDF: Intel verbreitet Optimismus und Innovationsfreude. In: Heise online. 19. Februar 2003.Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „Damit das auch so hinhaut, hat man die bewährte Wintel-Allianz mit Microsoft neu aufleben lassen.“.</ref><ref name="heiseonline_1614733">Jörg Wirtgen: Die Allianzen stehen wieder. In: Heise online. 9. Juni 2012.Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „Microsofts Touch-Krise in den vorigen Jahren ließ die alte Wintel-Allianz sterben, die Gerätehersteller mussten sich neue Partner suchen. Nun mit Windows 8 sieht es so aus, als wäre alles wieder wie früher. Doch das stimmt nicht ganz.“.</ref> oder in einem historischen Kontext.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Ein an Wintel angelehnter, ähnlicher Begriff ist „Lintel“, eine Wortkombination aus Linux und Intel, der für die Bestrebungen von Intel steht, im Server-Bereich Fuß zu fassen.<ref></ref><ref name="heiseonline_1126560">as: Intel startet die Cloud-2015-Initiative. In: Heise online. 27. Oktober 2010.Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „BMWs Cheftechnologe Mario Müller stellte die Allianz vor und verwies dabei auf die große Anzahl der ‚Wintel-‘ und mehr noch der ‚Lintel‘-System, die bei den 3300 physischen Servern in den neun BMW-Datenzentren zum Einsatz kommen.“.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Der 8086-Prozessor, der die x86-Architektur begründet, wurde Mitte der 1970er Jahre erfunden, brauchbare Rechner damit kamen Ende des Jahrzehnts auf den Markt. Sie wurden zunächst vor allem an Universitäten und in Technik-kompetenten Industrien eingesetzt. Um 1980 herum wurden erste Geräte in Büros und anderen eher technikfernen Anwendungen eingesetzt. Es gab in den damals verfügbaren 8-Bit- und 16-Bit-Architekturen noch keinen Industriestandard, sondern geradezu einen Wildwuchs an verschiedensten Ansätzen.

1981 kam der IBM Personal Computer, kurz „IBM PC“, auf den Markt und bildete sich bis zur Mitte der 1980er Jahre zum Industriestandard heraus, insbesondere nachdem diverse andere Hersteller dazu kompatible PCs anboten, zusammengefasst als „IBM-PC-Kompatible“. Die 16-Bit-Architektur war inzwischen Standard und 1985 kam mit dem zum 8088/8086-kompatiblen 80386 der erste 32-Bit-x86-Prozessor auf den Markt. Als einige Jahre später auch das Betriebssystem Windows von Microsoft erfolgreich wurde – was das Wintel-Konzept vervollständigte – war es in großen Teilen zwar noch 16-Bit-Software, nutzte aber bereits die Vorteile des 80386-Prozessors und begann in Teilen 32-Bit-Code zu verwenden (Windows 3.x). Mitte bis Ende der 1990er Jahre setze sich die 32-Bit-x86-Architektur „IA-32“ durch (Windows 9x) und mit ihr eine weitere Generation des Windows-Betriebssystems (Windows NT). In der zweiten Hälfte des ersten Jahrzehnts der 2000er Jahre wurde Windows schließlich auf die ab 2003 verfügbare 64-Bit-Erweiterung x64 (des Opteron von AMD, von Intel übernommen und ab 2005 ebenfalls verfügbar) portiert, die ab ca. 2010 zum Standard wurde. Das letzte verfügbare 32-Bit-Windows ist Windows 10.

Obwohl oft von einer Wintel-Allianz<ref name="heiseonline_74873" /><ref name="heiseonline_1614733" /> zwischen Microsoft und Intel gesprochen wird, hatten sich beide Unternehmen auch regelmäßig öffentlich kritisiert.<ref name="heiseonline_16374">Jürgen Kuri: Intel: Windows 2000 ist lahm. In: Heise online. 17. Februar 2000.Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „Die beiden Firmen, lange so eng miteinander verbandelt, dass man schon von einer "Wintel-Welt" sprach, streiten sich über die Performance von Windows 2000.“.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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