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Witchmaster

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Witchmaster
Datei:Sebastian Bastis Grochowiak of Witchmaster.jpg
Grochowiak im Jahr 2010

Grochowiak im Jahr 2010

Allgemeine Informationen
Herkunft Zielona Góra, Polen
Genre(s) Black Metal, Thrash Metal
Aktive Jahre
Gründung 1996
Auflösung
Website
Aktuelle Besetzung
Tomasz „Reyash“ Rejek
E-Gitarre, Gesang
Krzysztof „Geryon“ Włodarski
Schlagzeug,
E-Gitarre (Studio)
Zbigniew Robert „Inferno“ Promiński
Gesang
Sebastian „Bastis“ Grochowiak
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Witold „Vitold“ Domański
Schlagzeug
Krzysztof „Zaala“ Zalewski
E-Bass
Shymon
E-Bass
Marek „Necrosodom“ Lechowski
Schlagzeug
Łukasz „Necrolucas“ Boguszewicz
Schlagzeug
Sebastian „Bastek“ Łuszczek

Witchmaster ist eine polnische Black- und Thrash-Metal-Band aus Zielona Góra, die im Jahr 1996 gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Witchmaster 0001.jpg
Rejekim im Breslauer Club Firlej am 6. September 2011

Die Band wurde in der Walpurgisnacht 1996 von den ehemaligen Profanum-Mitgliedern Krzysztof „Geryon“ Włodarski (E-Gitarre, Gesang) und Tomasz „Reyash“ Rejek (E-Bass, Gesang) gegründet. Ergänzt wurde die Besetzung durch den Schlagzeuger Witold „Vitold“ Domański.<ref name="pagan">WITCHMASTER. paganrecords.com.pl, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 8. Mai 2016.</ref> Noch im selben Jahr nahm die Band ein erstes Demo unter dem Namen Thrash ör Die! auf. Ein Jahr später schloss sich ein zweites namens No Peace at All an. Ein Lied hiervon wurde für den Sampler Sounds of the Apocalypse Vol. 1 von Pagan Records verwendet. Daraufhin äußerten verschiedenen Labels wie Head Not Found und Merciless Records ihr Interesse. 1999 unterzeichnete die Gruppe einen Plattenvertrag bei Pagan Records, worüber im Jahr 2000<ref name="releases">RELEASES. witchmaster.pl, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Mai 2016; abgerufen am 8. Mai 2016.</ref> das Debütalbum Violence & Blasphemy erschien, das aus 14 eigenen Liedern und der Coverversion eines Blasphemy-Liedes besteht. Nach der Veröffentlichung wurden Rejek und Domański durch den Bassisten Shymon und den Schlagzeuger Zbigniew Robert „Inferno“ Promiński (Behemoth) ersetzt. Den Gesang übernahm Sebastian „Bastis“ Grochowiak. Nach dem Spielen mehrerer Konzerte, begab sich die Band ins Studio, um das Album Masochistic Devil Worship aufzunehmen. Aufgrund unglücklicher Umstände konnten die Aufnahmen allerdings nicht beendet werden, sodass keine der Aufnahmen bei der späteren Veröffentlichung verwendet wurden. Stattdessen begab sich die Gruppe in das Hertz Recording Studio und nahm das Album innerhalb von drei Tagen auf.<ref name="bio">BIOGRAPHY. witchmaster.pl, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Mai 2016; abgerufen am 8. Mai 2016.</ref> Das Album wurde im Mai 2002 veröffentlicht<ref name="pagan" /> und enthält unter anderem Coverversionen von Sarcófagos Satanic Lust und Sodoms Blasphemer.<ref name="rockdetector">Biography. rockdetector.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 8. Mai 2016.</ref> Im selben Jahr ging es mit Deströyer 666 und Howitzer auf Tour und war dabei das erste Mal in West-Europa live zu sehen. Aufgrund von Streitigkeiten mit den anderen Mitgliedern verließ Shymon die Band. Bei der folgenden Tour übernahm Marek „Necrosodom“ Lechowski von Anima Damnata den Bass. Danach kehrte Rejek zur Besetzung zurück.<ref name="bio" /> 2003 erschien das 1997er Demo als EP unter dem Namen Sex, Drugs & Satan bei Maleficium Records und hatte eine Auflage von 333 Stück.<ref>Witchmaster – Sex, Drugs & Satan. Discogs, abgerufen am 8. Mai 2016.</ref> Eine weitere Auflage von nur 33 Stück enthielt eine kostenlose Lederpeitsche.<ref name="rockdetector" /> Ende 2003 begannen die Aufnahmen zum dritten, selbstbetitelten Album.<ref name="bio" /> Dieses erschien im Jahr 2004 bei Agonia Records.<ref>Witchmaster – Witchmaster. Discogs, abgerufen am 8. Mai 2016.</ref> Bei demselben Label und im selben Jahr erschien die Split-Veröffentlichung Hater of Fucking Humans / Blood Bondage Flagellation mit Adorior. Die Veröffentlichung war ursprünglich bei dem französischen Label Circle of the Tyrants Records mit einer Auflage von 666 Stück geplant gewesen.<ref name="rockdetector" /> Kurz nach der Veröffentlichung des Albums ging es mit Axis of Advance auf Tour durch die Niederlande, Deutschland, Belgien und Slowenien, bei der der Anima-Damnata-Schlagzeuger Łukasz „Necrolucas“ Boguszewicz aushalf.<ref name="bio" /> Im September 2004 wurden zudem Auftritte mit Atomizer und Impiety in Europa abgehalten.<ref name="rockdetector" /> Da Promiński zu sehr in Behemoth involviert war, wurde er durch Sebastian „Bastek“ Łuszczek (ex-Devilyn, ex-Hell-Born) ersetzt. Daraufhin nahm die Band sechs Lieder für die EP Sex Drugs & Natural Selection (2009<ref name="releases" />) und das Album Trücizna (2009<ref name="releases" />) auf.<ref name="bio" /> Im Jahr 2008 war die Gruppe in Polen, Deutschland und Großbritannien live aktiv gewesen.<ref>WITCHMASTER Back With New Album, Lineup. Blabbermouth.net, abgerufen am 8. Mai 2016.</ref> Nach den Aufnahmen ging es mit Bulldozer auf Tour.<ref name="bio" /> Im Jahr 2009 war die Band unter anderem in Gießen auf dem Festival Kings of Black Metal zu sehen, an dem auch Watain, Mayhem, Dark Funeral, Necrophobic, Taake, Necros Christos, Hellsaw und Mathyr teilnahmen.<ref>Martin Wickler: Watain+Mayhem+Dark Funeral+Necrophobic+Taake+Necros Christos+Witchmaster+Hellsaw+Mathyr. Kings of Black Metal. In: Metal Hammer. Juni 2009, S. 126.</ref> Auf der anschließenden EP Śmierć (2012<ref name="releases" />) ist Łuszczek zum letzten Mal am Schlagzeug zu hören. 2013 kehrte Promiński zur Band als Schlagzeuger zurück und übernahm auf dem folgenden Album Antichristus Ex Utero auch die E-Gitarre.<ref name="bio" />

Stil[Bearbeiten]

Datei:Witchmaster 0004.jpg
Zalewski im Breslauer Club Firlej am 6. September 2011

Laut paganrecords.com.pl nennt die Gruppe ihre Musik „Satanic Metal Slaughter“ und kombiniere Black-, Thrash-, Speed- und Death-Metal.<ref name="pagan" /> Robert Müller vom Metal Hammer schrieb über Trücizna, dass die Band hierauf weiterhin Punk-beeinflussten Black-Thrash-Metal der 1980er Jahre spielt, die einzige Veränderung zeige sich in den Texten. Diese würden jetzt nicht mehr davon handeln, „in welche (nicht zwingend menschliche) Öffnung der nächste Schuss Sperma gesetzt werden soll“, sondern von der Road to Treblinka und anderen Untergangsszenarien. Das Album sei mit Sodoms Obsessed by Cruelty vergleichbar.<ref>Robert Müller: Witchmaster. Trücizna. In: Metal Hammer. Mai 2009, S. 110.</ref>

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1996: Thrash ör Die! (Demo, Eigenveröffentlichung)
  • 1997: No Peace at All (Demo, Eigenveröffentlichung)
  • 1999: Violence & Blasphemy (Album, Pagan Records)
  • 2002: Masochistic Devil Worship (Album, Pagan Records)
  • 2003: Satanikk Metal (Kompilation, Time Before Time Records)
  • 2003: Sex, Drugs & Satan (EP, Maleficium Records)
  • 2004: Hater of Fucking Humans / Blood Bondage Flagellation (Split mit Adorior, Agonia Records)
  • 2004: Witchmaster (Album, Agonia Records)
  • 2009: Trücizna (Album, Agonia Records)
  • 2009: Sex Drugs & Natural Selection (EP, Iron, Blood & Death Corporation)
  • 2009: No Peace at All – Thrash ör Die! (Kompilation, Time Before Time Records)
  • 2012: Śmierć (EP, Witching Hour Productions)
  • 2014: Antichristus Ex Utero (Album, Osmose Productions)
  • 2022: Kaźń (Album, Agonia Records)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />