Wochern
Wochern Gemeinde Perl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(192)&title=Wochern 49° 30′ N, 6° 24′ O
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| Höhe: | 248 m | |||||
| Fläche: | 3,88 km² | |||||
| Einwohner: | 192 (1. Jan. 2020)<ref name="statistik">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Statistische Übersicht Gemeinde Perl auf https://perl.saarland.de ( des Vorlage:IconExternal vom 11. Mai 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 49 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 66706 | |||||
| Vorwahl: | 06866 | |||||
Lage von Wochern im Saarland
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Wochern ist ein Ortsteil der Gemeinde Perl im Landkreis Merzig-Wadern (Saarland). Zusammen mit Tettingen-Butzdorf bildet der Ortsteil einen Gemeindebezirk. Bis Ende 1973 war Wochern eine eigenständige Gemeinde. Der Ort ist eingebettet in ein ins Moseltal abfallendes Seitental, umgeben von Trockenmauern, Streuobstwiesen und Wäldern.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Name des Ortes wird auf eine keltische Form Wochera, d. h. an den Quellen, zurückgeführt.
Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Wochern am 1. Januar 1974 zusammen mit 13 anderen Gemeinden der neuen Gemeinde Perl zugeordnet.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 804 (PDF; 41,1 MB).</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wochern – die Werte von 1939 bis 1974 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="statistik" />
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1939 | 213 |
| 1950 | 215 |
| 1961 | 203 |
| 1970 | 205 |
| 1974 | 190 |
| 2004 | 158 |
| 2010 | 188 |
| 2020 | 192 |
Ortsbild[Bearbeiten]
Wochern ist ein typisch lothringisches Bauerndorf, das 1987 im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ auf Landesebene eine Goldmedaille und auf Bundesebene Silber gewann. Im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft 2006“ wurde Wochern mit dem dritten Platz und einer Silbermedaille ausgezeichnet.
Der Ort ist umgeben von Buchen und Eichenwäldern, Feldern und Streuobstwiesen. Wochern ist auch bekannt wegen seinen Trockenmauern und für seine zahlreichen Quellen.
Das bemerkenswerteste Bauwerk ist die katholische Filialkirche St. Nicolaus und Bernhard, ein kleiner Saalbau von 1789 mit Dachreiter, gewölbtem Rechteckchor mit Maßwerkfenster. Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert, die Ausstattung aus dem 15. bis 18. Jahrhundert.
Literatur[Bearbeiten]
- Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler des Kreises Saarburg. (= Paul Clemen (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Band 15, III. Abteilung). L. Schwann, Düsseldorf 1939 (Nachdruck Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1982), S. 292–293.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />