Zum Inhalt springen

Wohlbach (Ahorn)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wohlbach
Gemeinde Ahorn
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(281)&title=Wohlbach 50° 12′ N, 10° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(281) 50° 12′ 30″ N, 10° 55′ 16″ O
 {{#coordinates:50,208333333333|10,921111111111|primary
dim=10000 globe= name=Wohlbach region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 310 m ü. NHN
Einwohner: 281 (1987)<ref name="VZ1987"/>
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Postleitzahl: 96482
Vorwahl: 09565
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Wohlbach ist ein Gemeindeteil von Ahorn im oberfränkischen Landkreis Coburg.

Geographie[Bearbeiten]

Das Dorf liegt etwa sieben Kilometer südwestlich von Coburg am westlichen Fuß des Hohensteins. Durch den Ort führt die Kreisstraße CO 12 von Schafhof nach Gossenberg, von der eine Gemeindeverbindungsstraße nach Hohenstein abzweigt. Durch Wohlbach fließt ein gleichnamiger Bach, ein rechter Zufluss der Itz. Im Ort mündet der Grundgraben in den Wohlbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Nennung gab es im 10. Jahrhundert.<ref>Walter Schneier: Das Coburger Land. 2. Auflage, Coburg 1990. S. 230</ref> Wohlbach hatte 1180 den Ortsnamen „Wolpach“. Der Name geht wohl auf eine Angleichung von Wolfbach auf Wolbach zurück.<ref>Horst Graßmuck:Die Ortsnamen des Landkreises Coburg. Inaugural-Dissertation der Universität Erlangen 1955, S. 75</ref>

Das Dorf lag an der Grenze zwischen dem Hochstift Würzburg und dem Fürstentum Sachsen-Coburg, beziehungsweise im 19. Jahrhundert zwischen dem Königreich Bayern und dem Herzogtum Sachsen-Coburg. Auf bayerischer Seite gab es einen gleichnamigen Weiler.

Wohlbach gehört seit Jahrhunderten zum evangelisch-lutherischen Kirchensprengel von Scherneck. Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein Schulhaus errichtet.

In einer Volksbefragung am 30. November 1919 stimmte ein Wohlbacher Bürger für den Beitritt des Freistaates Coburg zum thüringischen Staat und 37 stimmten dagegen. Somit gehörte ab dem 1. Juli 1920 auch Wohlbach zum Freistaat Bayern.<ref>Coburger Zeitung, Ausgabe Nr. 280 vom 1. Dezember 1919</ref>

1925 hatte das Dorf 125 Einwohner und 25 Wohnhäuser.<ref name="VZ1925"/> Am 1. Oktober 1937 wechselte der bayerische Weiler Wohlbach, in dem 1925 35 Einwohner in 6 Wohnhäusern lebten, von Witzmannsberg nach Wohlbach.

Am 1. Januar 1971 erfolgte die Eingemeindung von Wohlbach nach Ahorn.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>

1987 hatte das Dorf 281 Einwohner und 71 Wohnhäuser.<ref name="VZ1987"/>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahl
1910 120<ref>Das Landratsamt Coburg im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref>
1939 153<ref name="vg">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1950 228<ref name="VZ1950"/>
1970 228<ref name="VZ1970"/>
1987 281<ref name="VZ1987"/>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Wohlbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="VZ1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1050. (Digitalisat). </ref> <ref name="VZ1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 906. (Digitalisat).</ref> <ref name="VZ1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 152. (Digitalisat).</ref> <ref name="VZ1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 298. (Digitalisat).</ref> </references>

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile von Ahorn (Landkreis Coburg)