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Wormegay Castle

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Datei:Motte of Wormegay castle - geograph.org.uk - 675386.jpg
Mound von Wormegay Castle

Wormegay Castle ist eine abgegangene Burg in der Nähe des Dorfes Wormegay in der englischen Grafschaft Norfolk. Heute sind nur noch Erdwerke erhalten.

Details[Bearbeiten]

Die Motte ließ vermutlich Hermer de Ferrers nach der normannischen Eroberung Englands erbauen und sie blieb bis 1166 in der Familie De Ferrers.<ref name="Liddiard75" /><ref name="GatehouseGazetteer" /> Der Mound ist auf drei Seiten von einem 15 Meter breiten und 2 Meter tiefen Graben umgeben, 5 Meter hoch und an seiner Basis 77 Meter × 62 Meter groß.<ref name="GatehouseGazetteer" /> Der Burghof bedeckte eine Fläche von 150 Metern × 88 Metern und erhob sich 1 Meter über die Umgebung.<ref name="GatehouseGazetteer" /> Im Mittelalter muss die Burg von allen Seiten gut sichtbar gewesen sein, anders als heute. Sie muss eine örtliche Landmarke gewesen sein und von ihr war der Damm durch die Fens (dt.: Sümpfe) gut zu kontrollieren.<ref name="Liddiard160" /><ref name="GatehouseGazetteer" /> Wormegay Castle bildete das Zentrum – Caput genannt – eines Honours feudaler Ländereien in ganz East Anglia.<ref name="Pounds131" /> Als Zentrum eines größeren Anwesens musste Wormegay Castle Dienste an Norwich Castle nach dem Castle-Guard-System leisten.<ref name="Bemerkung1" /><ref name="Liddiard75" />

Einzelnachweise und Bemerkungen[Bearbeiten]

<references> <ref name="Liddiard75"> Robert Liddiard: Landscapes of lordship: Norman castles and the countryside in medieval Norfolk, 1066-1200. Archaeopress, 2000. ISBN 978-1-84171-156-0. S. 75. (online, abgerufen am 22. Dezember 2016). </ref> <ref name="GatehouseGazetteer"> Wormegay Castle. Gatehouse Gazetteer. Abgerufen am 22. Dezember 2016. </ref> <ref name="Liddiard160"> Robert Liddiard: Landscapes of lordship: Norman castles and the countryside in medieval Norfolk, 1066-1200. Archaeopress, 2000. ISBN 978-1-84171-156-0. S. 160. (online, abgerufen am 22. Dezember 2016). </ref> <ref name="Pounds131"> Norman John Greville Pounds: The Medieval Castle in England and Wales: a social and political history. Cambridge University Press, Cambridge 1994. ISBN 978-0-521-45828-3. S. 131. (online, abgerufen am 22. Dezember 2016). </ref> <ref name="Bemerkung1"> Das Castle-Guard-System bestand darin, dass niedrige Adlige königlichen Burgen Ritter und Soldaten zur Verteidigung stellen mussten und dafür Geld oder Ländereien erhielten. </ref> </references>

Koordinaten: 52° 40′ 40,4″ N, 0° 27′ 7,9″ O

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