Wormsleben
Wormsleben Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land
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Wormsleben ist ein Ortsteil der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land in Sachsen-Anhalt, Deutschland.
Ortslage[Bearbeiten]
Das Dorf liegt 800 m nördlich von Lüttchendorf am Fuß des Riß, einem Steilhang. Zwischen Wormsleben und Seeburg befindet sich der Süße See, an seinem Nordufer wird Wein angebaut. Durch Wormsleben führt der Europäischer Fernwanderweg E11.
Geschichte[Bearbeiten]
1073 kamen in Wormsleben die sächsischen Bischöfe und Grafen zusammen, um über ein gemeinsames Vorgehen gegen König Heinrich IV. zu beraten, weniger Tage vor der Konfrontation in Goslar.<ref>Eduard Fritsche: Quellenbuch zur Geschichte des deutschen Mittelalters. Teubner, Leipzig 1873, S. 90.</ref>
Zwischen Wormsleben und Unterrißdorf stand einst die heute Wüste Dorfstätte Richersdorf.
Martin Luther kam auf seiner letzten Reise nach Eisleben am 28. Januar 1546 durch den Ort, er soll hier gefroren haben. Eine Gedenktafel zwischen Wormsleben und Unterrißdorf erinnert daran.<ref>zur Kalten Stelle auf der Webseite Lutherstadt Eisleben</ref>
Die Kirche zum heiligen Kreuz[Bearbeiten]
Die turmlose Kirche Zum heiligen Kreuz entstand in Teilen bereits 838, sie gehört heute zum Kirchenkreis Eisleben der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Im Bistum Halberstadt war Wormsleben Sitz eines Archidiakonats.<ref>Rudolf Joppen: Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg. Band 12, Teil 7, Der Kulturkampf und das Bischöfliche Kommissariat 1871–1887. St. Benno Verlag, Leipzig 1971, S. 279.</ref> Eine Dachinstandsetzung fand 1982 statt, eine Innenrenovierung 1986. Die als wertvoll eingeschätzte Orgel wurde 1872 von Orgelbaumeister Friedrich Gerhardt aus Merseburg<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( des Vorlage:Referrer vom 20. November 2015 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref> gebaut (ohne Gebläse) und 1986 spielbar instand gesetzt.<ref>Kirche Zum heiligen Kreuz (mit Innenansicht)</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Amsdorf | Aseleben | Erdeborn | Dederstedt | Hornburg mit Äbtischrode und Holzzelle | Lüttchendorf mit Wormsleben | Neehausen mit Elbitz und Volkmaritz | Röblingen am See mit Neue Siedlung, Oberröblingen und Unterröblingen | Seeburg mit Rollsdorf | Stedten | Wansleben am See Vorlage:Klappleiste/Ende