Wormwood
| Wormwood | ||||
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| Studioalbum von Marduk | ||||
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Veröffent- |
2009 | |||
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Aufnahme |
2009 | |||
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Blooddawn Productions, Icarus Music, Regain Records | ||||
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Format(e) |
CD, Digipak | |||
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Titel (Anzahl) |
10 | |||
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45:59 | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
Endarker Studio | |||
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Wormwood ist das elfte Studioalbum der schwedischen Black-Metal-Band Marduk.
Entstehung[Bearbeiten]
Wormwood wurde im Endarker Studio des Marduk-Bassisten Devo Andersson innerhalb von zwei Monaten aufgenommen.<ref name="mhstudioreport">Gunnar Sauermann: Marduk. Schwarze Schritte. In: Metal Hammer. Axel Springer Mediahouse München GmbH, Oktober 2009, ISSN 1614-2292, S. 22.</ref>
Titelliste[Bearbeiten]
- Nowhere · No-One · Nothing – 3:20
- Funeral Dawn – 5:51
- This Fleshly Void – 3:07
- Unclosing the Curse – 2:15
- Into Utter Madness – 4:56
- Phosphorous Redeemer – 6:11 (Text: M.Belfagor)
- To Redirect Perdition – 6:41
- Whorecrown – 5:29
- Chorus of Cracking Necks – 3:47
- As a Garment – 4:18
Musikstil und Texte[Bearbeiten]
Laut Morgan Håkansson ist auf Wormwood „alles sehr basisch. Gitarre, Bass, Gesang, Drums - fertig. Nicht zu viele Overdubs, sondern höchstens zwei Gitarren übereinander und bei manchen Parts sogar nur ein einziges Mikro für das gesamte Schlagzeug. Wir gehen zurück zu den Ursprüngen.“<ref name="rh270">Jan Jaedike: Marduk. Alles Schlechte kommt von oben. In: Rock Hard. Nr. 270, November 2009 (rockhard.de [abgerufen am 15. Juli 2014]).</ref> Textlich dreht sich das Album „um die Zerstörung der Seele und des Gemüts sowie die Hingabe gegenüber der luziferianischen Erleuchtung“, wobei es sich trotz eines roten Fadens um kein Konzeptalbum handelt. Der Titel bezieht sich auf den Stern Wermut aus der Offenbarung des Johannes.<ref name="mhvorschlaghammer">Diana Glöckner: Marduk. Propheten der Apokalypse. In: Metal Hammer. Axel Springer Mediahouse München GmbH, November 2009, ISSN 1614-2292, S. 92.</ref>
Nowhere · No-One · Nothing ist ein rasendes Lied mit brachialem Mittelteil.<ref name="mhstudioreport" /> Der auf einem einzigen Riff basierende<ref name="rh269">Björn Thorsten Jaschinski: Marduk. Wormwood. In: Rock Hard. Nr. 269, Oktober 2009, S. 129 (rockhard.de [abgerufen am 15. Juli 2014]).</ref> „obskure Doom-Hammer“<ref name="mhstudioreport" /> Funeral Dawn handelt vom Begräbnis Reinhard Heydrichs, weshalb Björn Thorsten Jaschinski das Stück als Nachfolger zu The Hangman of Prague vom Album Plague Angel bezeichnet<ref name="rh269" />. This Fleshly Void ist eine für Marduk typische Komposition.<ref name="mhstudioreport" /> Unclosing the Curse ist laut Jaschinski „ein monotones Black-Ambient-Stück“.<ref name="rh269" />
Into Utter Madness weist einen druckvollen Bassklang und eine versteckte Melodie auf.<ref name="mhstudioreport" /> Phosphorous Redeemer, dessen Text M.Belfagor von Ofermod schrieb, erinnert Jaschinski zufolge an Marduks Those-of-the-Unlight-Phase.<ref name="rh269" /> To Redirect Perdition ist ein weiteres schleppendes Lied.<ref name="rh269" />
Bei Whorecrown bilden „[s]chräge Gitarrenklänge […] einen disharmonischen Kontrast zu einer leichten und überraschend poppigen Melodie“<ref name="mhstudioreport" /> Die Band besingt laut Jaschinski „im blitzkriegschnellen ‚Chorus Of Cracking Necks‘ nicht die Headbang-Kunst“.<ref name="rh269" /> Dieses Stück erinnert Håkansson an die Those-of-the-Unlight-Phase seiner Band.<ref name="rh270" />
Das Album endet mit dem schleppenden As a Garment.
Rezeption[Bearbeiten]
Jaschinski gab Wormwood in seiner Rezension im Rock Hard 8 von 10 Punkten. „Einen Hit wie ‚Accuser/Opposer‘“ auf dem vorigen Album Rom 5:12 gebe es nicht, dafür erinnere Phosphorous Redeemer „an unselige ‚Those Of The Unlight‘-Zeiten“.<ref name="rh269" /> Jan Jaedike vom selben Magazin bezeichnet das Album als „einen der rohesten und gemeinsten Hassbatzen der Bandhistory“, auf dem Funeral Dawn und Into Utter Madness „z.B. mit nahezu hypnotischen Gitarrenleads“ glänzten.<ref name="rh270" /> Das Rock Hard nahm die Veröffentlichung in die Liste der „250 Black-Metal-Alben, die man kennen sollte“ auf.<ref>250 Black-Metal-Alben, die man kennen sollte. In: Rock Hard. Nr. 269, Oktober 2009, S. 75.</ref>
Laut Gunnar Sauermann vom Metal Hammer hat die neue Arbeitsweise „Marduk offensichtlich gut getan“. Das Album weise „deutlich mehr frische Ideen“ als das vorige auf.<ref name="mhstudioreport" /> Seinem Kollegen Robert Müller zufolge ist die Band „in einer so guten Form wie vielleicht seit THOSE OF THE UNLIGHT nicht mehr“. Er gab dem Album 6 von 7 Punkten.<ref name="mhrezension">Robert Müller: Marduk. Wormwood. In: Metal Hammer. Axel Springer Mediahouse München GmbH, November 2009, ISSN 1614-2292, S. 110.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />