Wrzoski
| Wrzoski Wreske | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorlage:Platzhalterbild | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: |
| |||||
| Woiwodschaft: | Opole | |||||
| Powiat: | Kreisfreie Stadt | |||||
| Stadtteil von: | Oppeln | |||||
| Geographische Lage: | 50° 41′ N, 17° 49′ O
{{#coordinates:50,684722222222|17,821944444444|primary
|
dim=10000 | globe= | name= | region=PL-16 | type=city
}} |
| Einwohner: | 550 | |||||
| Postleitzahl: | 45-940 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | OP (OPO) | |||||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||||
| Straße: | DK 46 Kłodzko–Częstochowa | |||||
| DW 414 Prudnik–Opole | ||||||
| Nächster int. Flughafen: | Breslau | |||||
Wrzoski (deutsch Wreske, 1936–1945 Heidefeld O.S.) ist ein Stadtteil der Stadt Opole in Polen. Bis 2016 gehörte es zur Landgemeinde Dąbrowa (Dambrau) im Powiat Opolski.
Geographie[Bearbeiten]
Das Straßendorf Wrzoski liegt sechs Kilometer östlich von Dambrau und sieben Kilometer westlich von Opole in der Schlesischen Tiefebene. Nördlich des Ortes verläuft die Droga krajowa 46, durch den Ort Droga wojewódzka 414.
Nachbarorte von Wreske sind im Westen Dąbrowa (Dambrau), im Nordwesten Karczów (Schönwitz), im Osten der Oppelner Stadtteil Bierkowice (Birkowitz) und im Süden an Chróścina (Chrosczinna) und Mechnice (Muchenitz).
Geschichte[Bearbeiten]
„Wrozki“ wurde erstmals 1297 urkundlich erwähnt<ref>Konstanty Damrot: Die älteren Ortsnamen Schlesiens, ihre Entstehung und Bedeutung. In: Beiträge zur schlesischen Geschichte und Volkskunde. Verlag Felix Kasprzyk, Beuthen 1896, S. 180.</ref>.
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel „Wreske“ mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Wreske ab 1816 zum Landkreis Oppeln, mit dem sie bis zum Übergang an Polen 1945 verbunden blieb. 1861 zählte der Ort 363 Einwohner.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>. Ab 1865 gehörte Wreske zur Pfarrei in Chrosczinna, wo sich auf die Schule befand.<ref>Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865, S. 84</ref> 1874 wurde der Amtsbezirk Chrosczinna gebildet, dem die Landgemeinden Bowallno, Chrosczinna, Muchenitz und Wreske sowie der Gutsbezirk Chrosczinna eingegliedert wurden.<ref>Amtsbezirk Chrosczinna/Reisern</ref>
Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 84 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 254 für die Zugehörigkeit zu Polen.<ref>Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921: Literatur, Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Tabelle in digitaler Form ( vom 24. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Da es aber im damaligen Landkreis Oppeln insgesamt eine große Mehrheit für Deutschland gab, verblieb auch Wreske beim Deutschen Reich. 1933 wurden 599 Einwohner gezählt. Im Zuge der „Verdeutschung fremdländischer Ortsnamen“ unter den Nationalsozialisten wurde der Ort am 19. Mai 1936 in Heidefeld umbenannt. 1939 hatte der Ort 635 Einwohner.
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Heidefeld 1945 zur Verwaltung an Polen, wurde in Wrzoski umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde es der Woiwodschaft Opole eingegliedert. 1952 wurde es nach Chróścina eingemeindet. 1975 wurde Wrzoski zusammen mit der Gemeinde Chrosczinna nach Dambrau eingemeindet.<ref>Geschichte der Gemeinde Dambrau</ref> Seit 1999 gehört es zum Powiat Opolski. Zum 1. Januar 2017 wurde Wreske in die Stadt Opole eingemeindet.<ref>opolenowe.pl: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mapa – Nowe Opole ( vom 25. Dezember 2016 im Webarchiv archive.today)</ref><ref>Vorlage:Dziennik Ustaw</ref>
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Die katholische Kirche mit dem Patrozinium Josef von Nazaret (Kościół św. Józefa Robotnika) wurde zwischen 1982 und 1988 erbaut.<ref>St. Josef Wreske</ref>
- Wegekapelle mit Marienbildnis
Vereine[Bearbeiten]
- Freiwillige Feuerwehr OSP Wzroski
- Sportverein LZS Chmielowice
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Bierkowice (Birkowitz) | Bolko-Insel | Borrek (Borki) | Chmiellowitz (Chmielowice) | Czarnowanz (Czarnowąsy) | Finkenstein (Brzezie) | Gosławice (Goslawitz) | Groszowice (Groschowitz) | Grotowice (Gräfenort) | Grudzice (Grudschütz) | Horst (Świerkle) | Kolonia Gosławicka (Kolonie Goslawitz) | Krzanowitz (Krzanowice) | Malina (Malino) | Nowa Wieś Królewska (Bolko, Königlich Neudorf) | Pascheke | Półwieś (Halbendorf) | Sławice (Slawitz) | Szczepanowice (Sczepanowitz) | Śródmieście (Innenstadt) | Winau (Winów) | Wójtowa Wieś (Vogtsdorf) | Wrzoski (Wreske) | Wróblin (Frauendorf) | Zakrzów (Sakrau) | Zaodrze (Odervorstadt) | Zirkowitz (Żerkowice)
