Wurlitz
Wurlitz Stadt Rehau
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Wurlitz ist ein Gemeindeteil der Stadt Rehau im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Das Dorf Wurlitz liegt ca. 3,5 km westlich von Rehau im Tal der Schwesnitz. Zur ehemaligen politischen Gemeinde gehören Woja und Heideckerziegelhütte. Im östlichen Teil des Ortes liegt das Naturschutzgebiet Wojaleite. Auf dem Felszug aus Gabbro und Serpentinit wachsen seltene Pflanzen.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde 1251 erstmals urkundlich erwähnt. 1390 waren das Kloster Himmelkron, die Familie von Kotzau und die von Blanckenberg Besitzer im Ort. Später kamen die Rabensteiner zu Döhlau hinzu. 1503 fiel der Rittersitz von Wurlitz ebenso wie die Turmhügelburg Woja den Anhängern des Kirchenräubers Stöhr zum Opfer. 1978 wurde die Gemeinde nach Rehau eingegliedert.<ref>Stadtgeschichte, Stadt Rehau</ref>
Wirtschaft[Bearbeiten]
Bedeutendster Arbeitgeber von Wurlitz ist das Hessit-Werk Steinbruch und Betriebs GmbH. In dem Steinbruch werden Gabbro und Serpentin als Schottermaterial abgebaut.
Verkehr[Bearbeiten]
Das Dorf besitzt einen eigenen Haltepunkt an der Bahnstrecke Cheb–Oberkotzau.
Kultur[Bearbeiten]
Auf Initiative des im Ort wohnenden Schriftstellers und Lyrikers Eugen Gomringer war das Institut für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie (IKKP) seit dem Jahr 2000 in seiner Scheune beheimatet. Am 31. August 2023 ging es aus der Hand der Familie Gomringer an den im Mai 2023 gegründeten Kunstverein Rehau über.<ref>Institut für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie (IKKP). In: literaturportal-bayern.de.</ref>
Söhne und Töchter[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Reinhard Höllerich: Ehemaliger Landkreis Rehau und ehemals Kreisfreie Stadt Selb. Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Band 3, München 1977. S. 93f.
- Friedrich von Schönburg-Waldenburg, Rudolf Timper: Geschichte von Schwarzenbach an der Saale. Schwarzenbach an der Saale 1908. S. 128f.
- Georg Pöhlein: Gomringer / Wurlitz. Mit Texten von Cornelius Schnauber und Eugen Gomringer. Fotos von Georg Pöhlein. Bibliothek der Provinz: Weitra, 2002
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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