Zum Inhalt springen

Xue Long

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
style="background:#ADD8E6; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Xue Long
Datei:Xue Long, Fremantle, 2016 (4).jpg
Xue Long im Fremantle, Australien
Xue Long im Fremantle, Australien
colspan="2" style="background:#ADD8E6; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Flagge China Volksrepublik Volksrepublik China
Rufzeichen BNSK
Heimathafen Shanghai
Eigner Chinesisches Polarforschungszentrum
Bauwerft Kherson Shipyard, Cherson
Verbleib In Fahrt
colspan="2" style="background:#ADD8E6; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 167,0 m (Lüa)
147,2 m (Lpp)
Breite 22,6 m
Seitenhöhe 13,5 m
Tiefgang (max.) 9,0 m
Verdrängung 21.025 t
Vermessung 15.352 BRZ / 4.605 NRZ
colspan="2" style="background:#ADD8E6; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschinen­leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat 13.200 kW (17.947 PS)
Höchst­geschwindigkeit 17 kn (31 km/h)
colspan="2" style="background:#ADD8E6; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 10.125 tdw
colspan="2" style="background:#ADD8E6; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Sonstige Schiffseigenschaften" | Ausstattung
Eisklasse (chin.)

B1

Eisklasse (skan.)

1A Super

Kojen

128

Reichweite

20.000 sm

colspan="2" style="background:#ADD8E6; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Sonstige Schiffseigenschaften" |Sonstiges
Klassifizierungen China Classification Society
Registrier­nummern IMO 8877899

Die Xue Long ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), übersetzt: „Schneedrache“, zuweilen auch als Snow Dragon bezeichnet) ist ein chinesischer Forschungseisbrecher. Heimathafen ist Shanghai. Die Xue Long war ursprünglich Chinas einziges eisbrechendes Schiff. Im Auftrag des Chinesischen Polarforschungszentrums werden die von ihm verwalteten Polarforschungsstationen versorgt. Hierbei wird es von der am 11. Juli 2019 in Dienst gestellten Xue Long 2 unterstützt.<ref>R/V Xuelong 2. In: pric.org.cn. Abgerufen am 7. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Schiff ist Namensgeber für den Xuelong Subglacial Canyon in der Antarktis.

Geschichte[Bearbeiten]

Bau, Ankauf und Umbau[Bearbeiten]

Das Schiff, ein arktisches Versorgungsschiff mit der Eisklasse 1A Super, wurde 1993 von der Werft Kherson Shipyard in der Ukraine als drittes Schiff seiner Klasse gebaut.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Arctic Supply Ships – Project 10621 (Memento vom 10. November 2013 im Internet Archive), Kherson Shipyard.</ref><ref name="Intro" /> Das Schiff wurde 1994 von der Volksrepublik China gekauft und in China für 31 Millionen Yuan (damals zehn Millionen DM) in ein Polarforschungsschiff umgebaut.<ref name="Intro">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.A Brief Introduction of R/V Xuelong (Memento vom 23. April 2015 im Internet Archive), Chinese Arctic and Antarctic Administration.</ref> Seit Oktober 1994 ist das Schiff als fünftes Polarforschungsschiff und erster Eisbrecher Chinas als Ersatz für die Jidi im Einsatz.<ref>张建松: 我国第24次南极科学考察队定于12日从上海启程. In: gov.cn. 6. November 2007, abgerufen am 7. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach einer Modernisierung des Schiffes 2007 wurde es 2013 erneut überholt.

Einsätze bis 2013[Bearbeiten]

Datei:Teadlased jääl.jpg
Abladen von Material in der Arktis

Im Jahr 1999 startete China die CHINARE-XVI Expedition (Chinese National Antarctic Research Expedition). Anfang November 1999 begann die Antarktisfahrt der Xue Long von Shanghai über Fremantle (Australien) zur chinesischen Zhongshan-Station in der Ostantarktis. Von dort fuhr das Schiff im Dezember 1999 über Punta Arenas zur Große-Mauer-Station in der Westantarktis. Anschließend ging die Fahrt nochmals in die Ostantarktis, um chinesische Wissenschaftler der Sommerexpedition abzuholen.

Das Schiff tauchte unerwartet für die USA und Kanada 1999 in einem kanadischen Hafen auf.<ref>Jane George: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Arctic borders need tighter control, former commander says (Memento vom 6. Januar 2014 im Internet Archive), Nunatsiaq News.</ref><ref>Aldo Chircop: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The Emergence of China as a Polar-Capable State (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.navalreview.ca, Canadian Naval Review, Vol. 7, Nr. 1/2011 (PDF; 316 kB).</ref>

Im November 2011 startete das Schiff von der Hafenstadt Tianjin aus zu einer fünfmonatigen Expedition in die Antarktis.

Rettungsversuch der Akademik Shokalskiy[Bearbeiten]

Die Xue Long versuchte im Dezember 2013 die im Eis der Commonwealth-Bucht eingeschlossene Akademik Shokalskiy, ein russisches Kreuzfahrtschiff mit 74 Personen an Bord, aus dem Eis zu befreien, musste jedoch am 28. Dezember in nur sechseinhalb Seemeilen Entfernung von der Akademik Shokalskiy aus Sicherheitsgründen ihren Rettungsversuch abbrechen, da die Eisdecke zu dick war.<ref>Eisbrecher kann nicht vordringen, auf spiegel.de, abgerufen am 28. Dezember 2013</ref> Nachdem der australische Eisbrecher Aurora Australis ebenfalls vergeblich versuchte, zur Akademik Shokalskiy vorzudringen, begann ein Hubschrauber der Xue Long am 2. Januar 2014 die Menschen an Bord des eingeschlossenen Schiffs in Gruppen auf den chinesischen Eisbrecher auszufliegen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Hubschrauber statt Eisbrecher (Memento vom 31. Dezember 2013 im Internet Archive), tagesschau.de, 30. Dezember 2013, abgerufen am 31. Dezember 2013.</ref><ref>tagesschau.de: Rettungsmission für "Akademik Shokalskiy": "Der Hubschrauber ist da". 2. Januar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Januar 2014; abgerufen am 2. Januar 2014.</ref> Die auf der Akademik Shokalskiy befindlichen Personen wurden schließlich vom Hubschrauber der Xue Long auf die Aurora Australis ausgeflogen, um mit dieser nach Australien zurückzukehren. Nach der Rettungsaktion blieb jedoch die Xue Long selbst im Eis stecken, konnte sich jedoch am 7. Januar mit Anlauf befreien. Das russische Schiff kam frei, da der Wind gedreht hatte und im Eis ein Spalt entstanden war.<ref>Eisbrecher steckt nach Rettung fest, Kölner Stadt-Anzeiger, 2. Januar 2014.</ref><ref name="orfeis" /> Zwei Tage vorher war bereits der Eisbrecher Polar Star der United States Coast Guard vom Hafen in Sydney aufgebrochen, um die eingeschlossenen Schiffe zu befreien.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.US icebreaker to rescue 2 ships in Antarctica, The Washington Post, 5. Januar 2014 (Memento vom 5. Januar 2014 im Webarchiv archive.today) (englisch)</ref>

Suche nach Wrackteilen des Malaysia-Airlines-Flug 370[Bearbeiten]

Nachdem auf Satellitenbildern vom 16. März 2014, von einem Bereich im Indischen Ozean 2500 Kilometer südwestlich der australischen Stadt Perth, Objekte ausgemacht wurden, die möglicherweise Wrackteile der seit mehreren Tagen verschollenen Maschine des Fluges 370 der Malaysia Airlines sein könnten, erhielt die Xue Long den Auftrag, sich an der Suche nach dem Flugzeug zu beteiligen.<ref>Flug MH370: „Schneedrache“ hilft bei der Trümmer-Suche. Spiegel Online, 21. März 2014, abgerufen am gleichen Tage.</ref>

Ausstattung und Leistung[Bearbeiten]

Das Schiff verdrängt 21.025 Tonnen und kann 1,1 Meter dickes Eis mit der Geschwindigkeit von 1,5 Knoten brechen, mit Anlauf soll es 4 m geschafft haben.<ref name="Intro" /><ref name="orfeis">Happy End im ewigen Eis, orf.at, 7. Januar 2014.</ref> Ein Bordhubschrauber vom Typ Kamow Ka-32A11BC<ref>Die 52 Passagiere der Akademik sind gerettet, 20 Minuten, 2. Januar 2013.</ref>, drei Boote und 128 Kojen stehen zur Verfügung.<ref>Deutsch Chinesische Allgemeine, Nr. 5/2011 26. Oktober 2011.</ref> An Bord des Schiffes können bis zu 200 Wissenschaftler arbeiten. Das Schiff hat eine Reichweite von 20.000 Seemeilen.<ref name="Intro" />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Xue Long – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />