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Yma Sumac

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Datei:Yma Sumac in Italy.jpg
Yma Sumac, 1954

Yma Sumac (* 10. September 1922 in Ichocán, Peru; † 1. November 2008 in Los Angeles, Vereinigte Staaten; Quechua Ima sumaq: „Wie schön“; auch Imma Sumack oder Ima Sumack; bürgerlicher Name Zoila Augusta Emperatriz Chavarri del Castillo<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.yma-sumac.com (Memento vom 3. März 2016 im Internet Archive)</ref>) war eine peruanischstämmige Sängerin. Wegen ihrer eindrucksvollen Stimme – sie umfasste mindestens vier Oktaven – wurde sie auch als „Nachtigall der Anden“ oder „peruanischer Singvogel“ bezeichnet.<ref name="spiegel-62013425">Gestorben: Yma Sumac. In: Der Spiegel. Nr. 46, 2008 (online).</ref><ref>Rabea Weihser: Yma Súmac: Die Nachtigall der Anden ist tot. In: Zeit Online. 5. November 2008, abgerufen am 7. Februar 2018.</ref>

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Yma Sumac konnte mit ihrer Stimme einen Tonumfang von vier Oktaven abdecken,<ref>Lady mit Trick-Kehle. In: Der Spiegel. Nr. 5, 1952, S. 30–31 (online – 30. Januar 1952).</ref> das heißt, dass sie von tiefen Alt-Noten bis hin zu hohen Pfeifregister-Noten Lieder perfekt intonieren konnte. Als Folkloresängerin der Anden wurde sie in ihrer Heimat entdeckt. Sumac studierte in Lima und trat in Peru live und im Rundfunk auf, außerdem mit der Tanzgruppe Compania Peruana de Arte von Moisés Vivanco, den sie 1942 heiratete. 1943 nahm sie in Argentinien südamerikanische Folklore auf, 1946 mit kleinerem Ensemble, so dem Inca Taky Trio, mit ihrem Mann an der Gitarre und ihrer Cousine Cholita Rivero als Kontra-Altistin.

1954 hatte Sumac eine Rolle in dem Spielfilm Das Geheimnis der Inkas (OT: Secret of the Incas), 1956 in dem Spielfilm Sturm über Persien (OT: Omar Khayyam). 1992 drehte das deutsche Fernsehen die Dokumentation Hollywoods Inkaprinzessin über Yma Sumac.

1998 wurde ihre Musik Teil des Spielfilms The Big Lebowski der Coen-Brüder sowie der Cirque-du-Soleil-Show Quidam. Im Mai 2006 wurde Sumac der Orden El Sol del Perú verliehen.

Sumac wurde auf dem Hollywood Forever Cemetery bestattet.

Tod[Bearbeiten]

Sumac starb am 1. November 2008 im Alter von 86 Jahren in einer betreuten Wohnanlage in Los Angeles, Kalifornien, neun Monate nach der Diagnose Darmkrebs.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Peruvian-Born Singer Yma Sumac Dies At 86.] CBS News, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. März 2016.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Sie wurde auf dem Hollywood Forever Cemetery im Bereich „Sanctuary of Memories“ beigesetzt.

Am 13. September 2016 würdigte ein Google Doodle Sumac.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Yma Sumac's 94th birthday.] In: Google.com. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. November 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Am 20. September 2022 wurde an ihrer letzten Ruhestätte auf dem Hollywood Forever Cemetery eine neue Büste enthüllt – anlässlich ihres eigentlich bevorstehenden 100. Geburtstags.

Orden, Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Sumac erhielt für ihr musikalisches Schaffen zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Orden El Sol del Perú en el grado de Comendador por el Estado peruano (2006).<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.larepublica.pe (Memento vom 8. Januar 2016 im Internet Archive)</ref> Am 13. September 2016 wurde ihres 94. Geburtstages von Google mit einem Doodle gedacht.<ref>94. Geburtstag von Yma Sumac 13. September 2016</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Anna-Bianca Krause: Apropos Yma Sumac. Mit einem Essay von Anna-Bianca Krause (= Apropos. Band 11). Neue Kritik, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-8015-0334-8.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Yma Sumac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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