Zapfenkopf
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| Zapfenkopf | ||||||||||||
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| Datei:Leuzea conifera Habito 2010-6-08 DehesaBoyalPuertollano.jpg
Zapfenkopf (Rhaponticum coniferum) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Rhaponticum coniferum | ||||||||||||
| (L.) Greuter |
Die Zapfenkopf (Rhaponticum coniferum, Syn.: Leuzea conifera (L.) DC., Centaurea conifera L.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref>) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Bergscharten (Rhaponticum) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Merkmale[Bearbeiten]
Der Zapfenkopf ist eine immergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 30, selten bis 40 Zentimeter erreicht. Die spinnwebig-filzig behaarte Pflanze ist stängellos oder der Stängel ist weniger als 40 Zentimeter lang. Die Blattoberseite ist grünlich, die Blattunterseite weiß. Die unteren Laubblätter sind lanzettlich, unzerteilt oder fiederspaltig, 3 bis 15 Zentimeter lang und 0,7 bis 2 Zentimeter breit.
Die körbchenförmigen Blütenstände stehen einzeln endständig auf den Stängeln. Die eiförmige Blütenstandshülle weist eine Länge von 3 bis 5 Zentimeter und einen Durchmesser von 2,5 bis 4 Zentimeter auf. An den Hüllblättern befindet sich ein häutiges, rundliches, geschlitztes Anhängsel. Die Pappusstrahlen sind gefiedert.
Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18, 22 oder 26.<ref name="Tropicos" />
Vorkommen[Bearbeiten]
Der Zapfenkopf kommt im westlichen und zentralen Mittelmeergebiet in Felsgebüschen in Höhenlagen von 0 bis 1600 Meter vor. Er ist meist auf Silikatgestein zu finden. Er hat ursprüngliche Vorkommen in Marokko, Algerien, Tunesien, Portugal, Spanien, Frankreich und Italien.
Taxonomie und Systematik[Bearbeiten]
Der Zapfenkopf wurde 1753 von Carel von Linné in Species Plantarum Band 2 Seite 915 als Centaurea conifera erstbeschrieben. Die Art wurde 2003 von Werner Greuter in Willdenowia Band 33 Seite 61 als Rhaponticum coniferum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Greuter in die Gattung Rhaponticum gestellt. Ein Synonym ist Leuzea conifera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) DC.
Der Zapfenkopf umfasst folgende Unterarten<ref name="Euro+Med" />:
- Rhaponticum coniferum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Greuter subsp. coniferum: Sie kommt vor in Portugal, Spanien, Andorra, Frankreich, Korsika, Italien, Sardinien, Sizilien, auf den Balearen, in Marokko, Algerien und Tunesien.<ref name="Euro+Med" />
- Rhaponticum coniferum subsp. berardioides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Batt.) Greuter (Syn.: Leuzea berardioides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Batt., Leuzea font-queri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sauvage, Rhaponticum font-queri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Sauvage) Hidalgo): Sie kommt nur in Marokko vor.<ref name="Euro+Med" />
Nutzung[Bearbeiten]
Der Zapfenkopf wird selten als Zierpflanze in Steingärten genutzt.
Literatur[Bearbeiten]
- Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Tropicos"> Tropicos. [1]</ref> <ref name="Euro+Med">Werner Greuter (2006+): Compositae (pro parte majore). – In: W. Greuter & E. von Raab-Straube (ed.): Compositae. Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Rhaponticum coniferum In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.</ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeerflora. [2]