Zarnekau
Zarnekau Gemeinde Süsel
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(409)&title=Zarnekau 54° 8′ N, 10° 41′ O
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| Einwohner: | 409 (Apr. 2021)<ref>V. G. Eutin-Süsel: Die Dorfschaft Zarnekau. Abgerufen am 19. September 2024.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 23701 | |||||
| Vorwahl: | 04521 | |||||
Zarnekau ist ein Ortsteil der Gemeinde Süsel im schleswig-holsteinischen Kreis Ostholstein. Mit rund 440 Einwohnern ist das Dorf nach Süsel und Bujendorf das drittgrößte der Gemeinde.
Lage[Bearbeiten]
Zarnekau grenzt an den Eutiner Redderkrug und liegt rund 35 Kilometer nördlich von Lübeck. Die Bundesstraße 76 ist fünf, die Bundesautobahn 1 über die Anschlussstellen Eutin und Neustadt in Holstein-Süd knapp dreizehn bzw. elf Kilometer entfernt. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Eutin.
Geschichte[Bearbeiten]
Zarnekau wurde 1256 als Scernekowe erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich im 12. oder 13. Jahrhundert vermutlich aus einer Teilung der Feldmark Gamal.<ref>Ernst Günther Prühs: Anmerkungen zur Geschichte des Dorfes Zarnekau. In: Jahrbuch für Heimatkunde. Eutin 2014, Seite 76.</ref><ref>Wolfgang Prange: Die 300 Hufen des Bischofs von Lübeck : Beobachtungen über die Kolonisation Ostholsteins. In: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Aus Reichsgeschichte und Nordischer Geschichte: Aufsätze. Karl Jordan zum 65. Geburtstag. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. Klett, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-12-902710-3, [ ], S. 246 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -11-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Dorf gehörte zum damaligen Zeitpunkt zu Eutin<ref>Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte. Nach hinterlassenen Handschriften von H. N. A. Jensen, 2. Band, Seite 216.</ref> und war noch bis zur Eingemeindung nach Süsel im Jahr 1933 Teil der Landgemeinde Eutin im Fürstentum Lübeck.<ref>Helge Lehmkuhl: Sieben Dörfer der Gemeinde Süsel. In: Jahrbuch für Heimatkunde. Eutin 2012, Seite 210.</ref> Die Ortschaft, die im Juli 1789 bei einem Großfeuer zur Hälfte zerstört wurde, unterhielt bis in die 1970er-Jahre eine eigene Dorfschule.
Eine Volkszählung im Jahr 1845 ergab 189 Zarnekauer Einwohner,<ref>Arbeitskreis Volkszahl-Register</ref> am Ende des 19. Jahrhunderts wuchs diese Zahl auf 240 Einwohner an und blieb bis in die 1940er-Jahre weitgehend konstant.<ref>Ernst Günther Prühs: Anmerkungen zur Geschichte des Dorfes Zarnekau. In: Jahrbuch für Heimatkunde. Eutin 2014, Seite 91.</ref> In der unmittelbaren Nachkriegszeit verdoppelte sich die Einwohnerzahl nahezu, ehe sie im Jahr 2009 mit 532 ihren Höchststand erreichte.<ref>Helge Lehmkuhl: Sieben Dörfer der Gemeinde Süsel. In: Jahrbuch für Heimatkunde. Eutin 2012, Seite 195.</ref>
Gamal, das bereits 1156 als Gumale urkundlich erwähnt wurde, bestand noch mindestens bis in das späte 16. Jahrhundert<ref>Ernst Günther Prühs: Anmerkungen zur Geschichte des Dorfes Zarnekau. In: Jahrbuch für Heimatkunde. Eutin 2014, Seite 80.</ref> als eigenständiges Dorf und ist heute ein Ortsteil Zarnekaus.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- August Sach (1837–1929), deutscher Gymnasiallehrer und Historiker<ref>Urkundlich nachzuweisen ist die Familie Sach erstmals 1549 in Zarnekau; vgl. Dieter Lohmeier: Sach, August. in: Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck. Wachholtz, Neumünster 1982–2011. Bd. 9 – 1991. ISBN 3-529-02649-2, Seite 325 ff.</ref>
- Helge Sach (* 1956), deutscher Segler und Segeltrainer
- Christian Sach (* 1958), deutscher Segler
Weblinks[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Heinrich Sach: Aus der Geschichte des Dorfes Zarnekau. In: Jahrbuch für Heimatkunde. Eutin 1986 (Seite 72–75).
- Helge Lehmkuhl: Sieben Dörfer der Gemeinde Süsel. In: Jahrbuch für Heimatkunde. Eutin 2012 (Seite 209–210).
- Ernst Günther Prühs: Anmerkungen zur Geschichte des Dorfes Zarnekau. In: Jahrbuch für Heimatkunde. Eutin 2014 (Seite 71–92).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />