Zeltkirche Kippekausen
Die Zeltkirche Kippekausen steht östlich angrenzend an die Motte Kippekausen im Stadtteil Kippekausen von Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis.
Geschichte[Bearbeiten]
Die evangelische Kirchengemeinde erwarb 1959 das Gelände in der Parksiedlung Kippekausen. Der Platz reichte aus für den Bau einer Kirche, eines Gemeindezentrums und eines Pfarrhauses. Nach den Plänen des Kölner Architekten Georg Rasch wurden am 24. Juli 1965 die Grundsteinlegung und zugleich das Richtfest gefeiert. Das hoch aufragende Dach der Zeltkirche besteht aus einer Holzkonstruktion, die nur an vier Eckpunkten aufliegt und die von innen betrachtet eine Sternform mit oktogonalem Grundriss ergibt. Östlich grenzt die Kirche, die Platz für 400 Gemeindemitglieder bietet, an einen Teich.<ref name="gl">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Refrath feiert 50 Jahre Zeltkirche Kippekausen.] In: in-gl.de. Werner Schmitz-Dietsch, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. März 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Einweihung des Gemeindezentrums erfolgte am Palmsonntag, dem 19. März 1967.<ref>Bürger- und Heimatverein Refrath: Evangelisches Gemeindezentrum Kippekausen abgerufen am 25. August 2016</ref>
Das neben der Kirche stehende Gemeindezentrum wurde am 19. März 1967 eingeweiht. Daran angeschlossen ist ein zusätzlicher Versammlungssaal sowie das Pfarrhaus und die Küsterwohnung. Im Jahr 1979 wurde das Gemeindezentrum um einen Anbau erweitert. In diesem befindet sich die Gemeindebibliothek.<ref name="gl" />
2009 übernahm der evangelische Kirchenverband offiziell den im Volksmund geläufigen Namen „Zeltkirche“.<ref name="zelt">50 Jahre Zeltkirche in Kippekausen abgerufen am 25. Mai 2019</ref>
Das über dem Altar hängende Kreuz ist eine Replik des ca. 1060 entstandenen Helmstedter Kreuzes.
Orgel[Bearbeiten]
Die Orgel der Zeltkirche stammt von der Firma Oberlinger und wurde am 14. Mai 1972 erstmals bespielt. Das Orgelwerk verfügt über 24 klingende Register, die auf zwei Manuale und Pedal verteilt sind.<ref name="gl" /> Die Disposition lautet wie folgt:
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- Koppeln: II/I, I/P, II/P
- Cymbelstern
Baudenkmal[Bearbeiten]
Die Zeltkirche Kippekausen ist als Denkmal Nr. 174 seit 2014 in die Liste der Baudenkmäler in Bergisch Gladbach eingetragen.<ref name="zelt" />
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Evangelische Kirchengemeinde Bensberg, Gemeindebezirk Kippekausen abgerufen am 25. August 2016
- Zeltkirche in Kippekausen – Natursteine sind der Kirche zu teuer Kölner Stadt-Anzeiger vom 7. Mai 2013
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Koordinaten: 50° 58′ N, 7° 8′ O
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