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Zerind

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zerind
Nagyzerénd
Datei:ROU AR Zerind CoA.PNG
Zerind (Rumänien)
Zerind (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Kreischgebiet
Kreis: Arad
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1299) 46° 37′ N, 21° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1299) 46° 37′ 25″ N, 21° 31′ 0″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 61,39 km²
Einwohner: 1.299 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km²
Postleitzahl: 317420
Telefonvorwahl: (+40) 02 57
Kfz-Kennzeichen: AR
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 7. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Zerind, Iermata Neagră
Bürgermeister : Alexandru Simandi (PNL)
Postanschrift: Str. Principală Nr. 1
loc. Zerind, jud. Arad, RO–317420
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Arad Josephinische Landesaufnahme pg24-27.jpg
Zerind (Nagy Zerénd) auf der Josephinischen Landaufnahme von 1782–1785.

Zerind ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Arad, im Kreischgebiet, im Westen Rumäniens. Zu der Gemeinde Zerind gehört auch das Dorf Iermata Neagră.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Zerind liegt im Norden des Kreises Arad, an der Grenze zum Kreis Bihor. Die Ortschaft erstreckt sich entlang des Crișul Negru, in 25 km Entfernung von Salonta und 12 km von Chișineu-Criș.<ref>primariazerind.ro, Bürgeramt Zerind.</ref>

Nachbarorte[Bearbeiten]

Iermata Neagră Avram Iancu Tămașda
Vărșand Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Vânători
Pilu Chișineu-Criș Mișca

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung der Villa Zerind stammt aus dem Jahr 1169.

Im Laufe der Jahrhunderte traten verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens in den Zeitdokumenten auf: 1332–1337 "Villa Zelend", 1483 Zelend, 1512 Nagy Zelend, 1567–1579 Nagyzerinde, 1771 Nagyzerind, 1828 Nagyzerénd, 1851 Nagyzerind, 1913 Nagyzerind.<ref name="zerind">primariazerind.ro, Geschichte von Zerind</ref>

Nach dem Frieden von Karlowitz (1699) kam Arad und das Maroscher Land unter österreichische Herrschaft, während das Banat südlich der Marosch bis zum Frieden von Passarowitz (1718) unter Türkenherrschaft verblieb. Auf der Josephinischen Landaufnahme ist Nagy Zerend eingetragen.

Infolge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs (1867) wurde das Arader Land, wie das gesamte Banat und Siebenbürgen, dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Die amtliche Ortsbezeichnung war Nagyzerénd.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Grenzregulierung zur Folge, wodurch Zerind an das Königreich Rumänien fiel.

Zerind war schon immer ein ungarisches Dorf. Hier gibt es heute noch eine reformierte Kirche, einen ungarischen Gesangsverein, einen ungarischen Literaturklub und eine ungarische Kunstgalerie, sowie Schulunterricht in ungarischer Sprache.<ref name="zerind" />

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 30. Oktober 2008 (PDF; 767 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 3172 141 3008 19 004
1910 4646 097 4530 10 009
1930 4703 544 3932 28 199
1977 2181 079 2074 01 027
1992 1679 058 1564 01 056
2002 1466 091 1347 01 027
2021 1299 167 1040 02 90 (38 Roma)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Zerind – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende