Zeta
| Datei:Greek letter zeta serif+sans.svg Zeta | |||||||||||||||||||||||
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| Aussprache | |||||||||||||||||||||||
| antik | Vorlage:IPA-ZeichenMitHörbeispiel | ||||||||||||||||||||||
| modern | Vorlage:IPA-ZeichenMitHörbeispiel | ||||||||||||||||||||||
| Entsprechungen | |||||||||||||||||||||||
| lateinisch | Z | ||||||||||||||||||||||
| kyrillisch | З | ||||||||||||||||||||||
| hebräisch | ז | ||||||||||||||||||||||
| arabisch | ز | ||||||||||||||||||||||
| phönizisch | 𐤆 | ||||||||||||||||||||||
| Transkription | |||||||||||||||||||||||
| Aus dem Antiken | z | ||||||||||||||||||||||
| Aus dem Modernen | z | ||||||||||||||||||||||
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Das Zeta (griechisch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. zē̂ta (indeklinables Neutrum), Dimotiki Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (indeklinables Neutrum)); Majuskel Ζ, Minuskel ζ ist der 6. Buchstabe des griechischen Alphabets und hat nach dem milesischen System einen Zahlenwert von 7. Die Aussprache von ζῆτα im Altgriechischen ist [ˈdzɛːta] oder [ˈzdɛːta], die „nicht-klassische“ Aussprache im Deutschen ist [<templatestyles src="IPA/styles.css" />],<ref>Aussprachewörterbuch des Dudens</ref> die neugriechische Aussprache [<templatestyles src="IPA/styles.css" />'zita].
Verwendung[Bearbeiten]
- In der Mathematik wird das Symbol ζ verwendet
- für Zeta-Funktionen (zum Beispiel die riemannsche)
- als Bezeichnung für Einheitswurzeln
- als Ersatz für z
- Im Ingenieurwesen wird ζ manchmal für den Druckverlustbeiwert verwendet.
- In der Luft- und Raumfahrttechnik bezeichnet ζ die Größe des Seitenruderausschlages.<ref>R. Brockhaus, W. Alles und R. Luckner, "Flugregelung", 3. Aufl. Springer-Verlag, 2011.</ref>
- In der Meteorologie steht ζ für die Wirbelstärke.
- In der Elektrochemie bezeichnet das Zetapotential das über elektrokinetische Messungen zugängliche elektrische Potential, das sich über Oberflächen, die im Kontakt zu einem Elektrolyten stehen, ausbildet.
- In der Chemie ist ζ das Formelzeichen für das Massenverhältnis.
- Als Dämpfung bzw. Dämpfungsgrad in der Regelungstechnik.
- Als ζ-Ketten-Untereinheit im T-Zell-Rezeptor.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Aussprache[Bearbeiten]
Argumente für σδ oder <templatestyles src="IPA/styles.css" />[Bearbeiten]
- PIE *zd wird im Griechischen zu ζ (z. B. *sísdō > Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.). Kontra: diese Wörter sind selten und es ist daher wahrscheinlicher, dass *zd von *dz (< *dj, *gj, *j) absorbiert wurde; außerdem ist ein Wechsel vom Cluster /zd/ zum Affrikat /dz/ typologisch wahrscheinlicher. Sie können in beide Richtungen gehen, z. B. Küche > Cistin, College > Colláiste, Alexandria > Al-Iskandariya, vielleicht exeo ~> esco, aber auch C(es)aragusta > Zaragoza, mustaʿrab > mozárabe; Außerdem ist ein Wechsel vom Cluster /zd/ zum Affrikat /dz/ typologisch wahrscheinlicher als der umgekehrte Fall (der die Sonoritätshierarchie verletzen würde).
- Ohne <templatestyles src="IPA/styles.css" /> gäbe es im griechischen Lautsystem (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) eine Leerstelle zwischen <templatestyles src="IPA/styles.css" /> und <templatestyles src="IPA/styles.css" />, und ein stimmhafter Affrikat <templatestyles src="IPA/styles.css" /> hätte keine stimmlose Entsprechung. Kontra: a) Wörter mit <templatestyles src="IPA/styles.css" /> und <templatestyles src="IPA/styles.css" /> sind selten, und Ausnahmen in phonologischen und (noch mehr) phonotaktischen Mustern sind keineswegs ungewöhnlich; b) es gab <templatestyles src="IPA/styles.css" /> in Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. usw.; und c) es gab tatsächlich eine stimmlose Entsprechung im archaischen Griechisch (<templatestyles src="IPA/styles.css" /> > Attisch, Böotisch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Ionisch, Dorisch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.).
- Persisch werden Namen mit zd und z im Altgriechischen mit ζ bzw. σ transkribiert (z. B. Artavazda = Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. ~ Zara(n)ka- = Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.). Ähnlich wurde die Philisterstadt Aschdod als Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. transkribiert.
- Einige Inschriften haben -ζ- für eine Kombination -ς + δ- geschrieben, die sich aus separaten Wörtern ergibt, z. B. θεοζοτος für θεος δοτος „gottgegeben“.
- Einige Attische Inschriften haben -σζ- für -σδ- oder -ζ-, was als Parallele zu -σστ- für -στ- angesehen wird und daher eine <templatestyles src="IPA/styles.css" />-Aussprache impliziert.
- verschwindet vor ζ wie vor σ(σ), στ: z. B. *Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. > Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., *Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. > Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., *Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. > Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.. Kontra: ν kann vor /dz/ verschwunden sein, wenn man annimmt, dass es in dieser Position das Allophon <templatestyles src="IPA/styles.css" /> hatte, so wie /ts/ das Allophon <templatestyles src="IPA/styles.css" /> hatte: vgl. Kretisch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. ~ Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (Scharnier), die mit ζ beginnen, haben Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. in der perfekten Reduplikation wie die Verben, die mit στ beginnen (z. B. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. = Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.). Kontra: a) Das prominenteste Beispiel eines Verbs, das mit στ beginnt, hat tatsächlich Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. < *se- in der perfekten Reduplikation (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.); b) die Wörter mit /ts/ > σ(σ) haben auch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.: Homer Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Ion. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden..
- Alkman, Sappho, Alkaios und Theokrit haben σδ für Attisch ζ. Kontra: Die Tradition hätte diesen speziellen Digraphen für diese Dichter nicht erfunden, wenn <templatestyles src="IPA/styles.css" /> die normale Aussprache im gesamten Griechischen wäre. Außerdem findet sich diese Konvention nicht in zeitgenössischen Inschriften, und die Orthographie der Handschriften und Papyri ist eher alexandrinisch als historisch. Daher zeigt Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. nur eine andere Aussprache als das hellenistische Griechisch <templatestyles src="IPA/styles.css" /> an, d. h. entweder <templatestyles src="IPA/styles.css" /> oder <templatestyles src="IPA/styles.css" />.
- Die Grammatiker Dionysios Thrax<ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Text“ ist nicht vorhanden.
„Von den Konsonanten sind drei doppelt: ζ ξ ψ. Sie werden doppelt genannt, weil jeder von ihnen aus zwei Konsonanten besteht, ζ aus σ und δ; ξ aus κ und σ, ψ aus π und σ.“
</ref> und Dionysius von Halikarnassos ordnen ζ den „doppelten“ (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) Buchstaben ψ, ξ zu und analysieren es als σ + δ. Kontra: Der römische Grammatiker Marcus Verrius Flaccus glaubte an die umgekehrte Reihenfolge, δ + σ (in Velius Longus, De orthogr. 51), und Aristoteles sagt, dass dies umstritten sei (Metaph. 993a) (obwohl Aristoteles sich auch auf eine <templatestyles src="IPA/styles.css" />-Aussprache beziehen könnte). Es ist sogar möglich, dass der Buchstabe manchmal und von einigen Sprechern je nach Wortstellung unterschiedlich ausgesprochen wurde, d. h. wie der Buchstabe X im Englischen, der (normalerweise) anfangs als [z], an anderer Stelle jedoch als [gz] oder [ks] ausgesprochen wird (vgl. Xerxes).
- Einige attische Transkriptionen von kleinasiatischen Toponymen (βυζζαντειον, αζζειον etc.) zeigen ein -ζζ- für ζ; unter der Annahme, dass der Attisch-Wert <templatestyles src="IPA/styles.css" /> war, könnte es sich um den Versuch handeln, eine dialektale <templatestyles src="IPA/styles.css" />-Aussprache zu transkribieren; der umgekehrte Fall ist nicht völlig auszuschließen, aber eine -σδ--Transkription wäre in diesem Fall wahrscheinlicher gewesen. Dies deutet darauf hin, dass es in verschiedenen Dialekten unterschiedliche Aussprachen gab. (Für ein ähnliches Beispiel in den slawischen Sprachen, vgl. Serbo-Kroatisch (iz)među, Russisch между, Polnisch między und Tschechisch mezi, „zwischen“).
Argumente für δσ oder <templatestyles src="IPA/styles.css" />[Bearbeiten]
- Die griechischen Inschriften schreiben fast nie ζ in Wörtern wie Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. oder Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., so dass es einen Unterschied zwischen diesem Klang und dem Klang von Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. gegeben haben muss. Kontra: einige Inschriften scheinen darauf hinzudeuten, dass ζ wie σδ ausgesprochen wurde; außerdem sind alle Wörter mit geschriebenem σδ morphologisch transparent, und geschriebenes σδ könnte einfach ein Echo der Morphologie sein. (Man beachte z. B., dass wir „ads“ schreiben, wo die Morphologie transparent ist, und „adze“, wo sie es nicht ist, obwohl die Aussprache dieselbe ist).
- Es scheint unwahrscheinlich, dass das Griechische ein spezielles Symbol für die bisegmentale Kombination <templatestyles src="IPA/styles.css" /> erfinden würde, die ohne Probleme durch σδ dargestellt werden könnte. <templatestyles src="IPA/styles.css" /> hingegen hätte die gleiche Abfolge von Plosiv und Zischlaut wie die Doppelbuchstaben des ionischen Alphabets ψ <templatestyles src="IPA/styles.css" /> und ξ <templatestyles src="IPA/styles.css" />, wodurch ein geschriebener Plosiv am Ende einer Silbe vermieden würde. Kontra: die Verwendung eines speziellen Symbols für <templatestyles src="IPA/styles.css" /> ist nicht mehr oder weniger unwahrscheinlich als die Verwendung von ψ für <templatestyles src="IPA/styles.css" /> und ξ für <templatestyles src="IPA/styles.css" />, oder, die spätere Erfindung ϛ (stigma) für <templatestyles src="IPA/styles.css" />, das zufällig das stimmlose Gegenstück zu <templatestyles src="IPA/styles.css" /> ist. Außerdem ist nicht klar, ob ζ bei seiner ursprünglichen Erfindung als <templatestyles src="IPA/styles.css" /> ausgesprochen wurde. Im Mykenischen Griechisch gab es ein spezielles Symbol für eine Art von Affrikaten oder palatalen Konsonanten; ζ könnte für diesen Laut erfunden worden sein, der sich später zu <templatestyles src="IPA/styles.css" /> entwickelte (Für eine parallele Entwicklung sei darauf hingewiesen, dass die ursprünglichen palatalen Proto-Slawisch <templatestyles src="IPA/styles.css" /> im Altkirchenslawisch zu <templatestyles src="IPA/styles.css" /> entwickelt hat, wobei ähnliche Entwicklungen dazu geführt haben, dass Kombinationen wie зд und жд im Russisch recht häufig sind).
- δδ in Böotien, Elean, Lakonien und Kretan lässt sich eher als eine direkte Entwicklung von *dz erklären als durch einen Zwischenschritt *zd. Kontra: a) die Lautentwicklung dz > dd ist unwahrscheinlich (Mendez Dosuna); b) ν ist vor ζ > δδ im Lakonischen verschwunden Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (Aristoph., Lys. 171, 990) und boeotischen Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (Sch. Lond. in Dion. Thrax 493), was darauf schließen lässt, dass diese Dialekte eine Phase der Metathese durchlaufen haben (Teodorsson).
- Das Griechische in Süditalien hat <templatestyles src="IPA/styles.css" /> bis in die Neuzeit bewahrt. Kontra: a) dies kann eine spätere Entwicklung von <templatestyles src="IPA/styles.css" /> oder <templatestyles src="IPA/styles.css" /> unter dem Einfluss des Italienischen sein; b) selbst wenn es von einem alten <templatestyles src="IPA/styles.css" /> abgeleitet ist, kann es sich um eine dialektale Aussprache handeln.
- Vulgärlateine Inschriften verwenden den griechischen Buchstaben Z für einheimische Affrikaten (z. B. zeta = diaeta), und das griechische ζ wird in der Endung Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. durch einen romanischen Affrikaten fortgesetzt. > Italienisch. -eggiare, französisch -oyer. Das Italienische hat ebenfalls durchgängig Z für <templatestyles src="IPA/styles.css" /> und <templatestyles src="IPA/styles.css" /> verwendet (Lat. prandium > It. pranzo, „Mittagessen“). Kontra: Ob die Aussprache von Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. nun <templatestyles src="IPA/styles.css" />, <templatestyles src="IPA/styles.css" /> oder <templatestyles src="IPA/styles.css" /> war, di wäre wahrscheinlich immer noch der nächstliegende lateinische Mutterlaut gewesen; außerdem sind die Inschriften Jahrhunderte später als die Zeit, für die <templatestyles src="IPA/styles.css" /> angenommen wird.
Zusammenfassung[Bearbeiten]
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. ist nur in der Lyrik der griechischen Insel Lesbos und des Stadtstaats Sparta während der Archaik und in der Bukolik der Hellenistik bezeugt. Die meisten Gelehrten nehmen dies als Hinweis darauf, dass die <templatestyles src="IPA/styles.css" />-Aussprache in den Dialekten dieser Autoren existierte.
- Die Transkriptionen aus dem Persischen von Xenophon und Aussagen von Grammatikern unterstützen die Aussprache <templatestyles src="IPA/styles.css" /> im Klassisch Attisch.
- <templatestyles src="IPA/styles.css" /> ist ab ca. 350 v. Chr. in Attisch-Inschriften bezeugt und war der wahrscheinliche Wert im Koine.
- <templatestyles src="IPA/styles.css" /> oder <templatestyles src="IPA/styles.css" /> mag in einigen anderen Dialekten parallel existiert haben.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Alpha Αα · Beta Ββ · Gamma Γγ · Delta Δδ · Epsilon Εε · Zeta Ζζ · Eta Ηη · Theta Θθ · Iota Ιι · Kappa Κκ · Lambda Λλ · My Μμ · Ny Νν · Xi Ξξ · Omikron Οο · Pi Ππ · Rho Ρρ · Sigma Σσς · Tau Ττ · Ypsilon Υυ · Phi Φφ · Chi Χχ · Psi Ψψ · Omega Ωω
Weitere, nichtklassische Buchstaben: Digamma Ϝϝ · Heta Ͱͱ · Jot Ϳϳ · San Ϻϻ · Koppa Ϙϙ · Sampi Ͳͳ · Scho Ϸϸ