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Ziegwebersberg

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Ziegwebersberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Ziegwebersberg 51° 7′ N, 7° 0′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 7′ 4″ N, 7° 0′ 9″ O
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Ziegwebersberg (Leichlingen (Rheinland))
Lage von Ziegwebersberg in Leichlingen (Rheinland)

Ziegwebersberg ist eine Ortschaft der Stadt Leichlingen (Rheinland) im Rheinisch-Bergischen Kreis, die aus einer mittelalterlichen Hofstelle hervorgegangen ist.

Lage und Beschreibung[Bearbeiten]

Ziegwebersberg liegt nördlich des Zentrums von Leichlingen zwischen Rupelrath im Norden und Unterberg im Westen. Durch den Ort führt die Landesstraße 288 auf der Trasse der früheren Sandstraße. Östlich der Ortslage verläuft die Wupper.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt den Hof unter dem Namen Siegwebersberg. Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum Kirchspiel Leichlingen im bergischen Amt Miselohe. 1815/16 lebten 50 Einwohner im Ort, 1830 waren es 56 Einwohner.<ref name="Viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf, 1836</ref><ref name="Restorff">Vorlage:Beschreibung Rheinprovinz 1830</ref>

1832 gehörte Ziegwebersberg der Bürgermeisterei Leichlingen an. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Hofstadt kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit neun Wohnhäuser und 15 landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 77 Einwohner im Ort, davon neun katholischen und 68 evangelischen Glaubens.<ref name="Viebahn" /> 1867 wurde die Bahnstrecke Gruiten–Köln-Deutz eröffnet, die direkt am Ort vorbei trassiert ist.

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 22 Wohnhäuser mit 99 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1885">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> 1895 besitzt der Ort 19 Wohnhäuser mit 95 Einwohnern, 1905 22 Wohnhäuser und 95 Einwohner.<ref name="Gemeindelexikon1895">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1895</ref><ref name="Gemeindelexikon1905">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1905</ref>

Östlich des Hofs wurde 1950 eine neue Siedlung mit Gerät aus den Beständen der Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen (UNRRA)<ref>Artikel im Kölner Stadtanzeiger zum 50-jährigen Bestehen des Ortes vom 15. Juni 2009</ref> von zunächst 17 Neusiedlern gegründet. Die Straßen wurden nach heimischen Baumarten benannt. 2007 wurde Ziegwebersberg um drei Straßen, Rupelrather Weg, Am Mühlenberg und Kämpchenstraße, erweitert.<ref>Artikel zur Ortserweiterung bei rp-online.de vom 10. August 2007.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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