Zinkarsenid
| Kristallstruktur | ||||||||||||||||
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| Kristallstruktur von Zinkarsenid | ||||||||||||||||
| Vorlage:Farbe Zn2+ Vorlage:Farbe As3− | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Zinkarsenid | |||||||||||||||
| Andere Namen |
Trizinkdiarsenid | |||||||||||||||
| Verhältnisformel | Zn3As2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
grauer geruchloser Feststoff<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band I, Ferdinand Enke, Stuttgart 1975, ISBN 3-432-02328-6, S. 1033.</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 346,01 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||
| Dichte |
5,53 g·cm−3 (25 °C)<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
1015 °C<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
nahezu unlöslich in Wasser<ref name="espimetals">espimetals: Zinc Arsenide Zn3As2 - Zinc Arsenide Zn3As2, abgerufen am Sonntag, 20. April 2014</ref> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Zinkarsenid ist eine anorganische chemische Verbindung des Zinks aus der Gruppe der Arsenide.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Zinkarsenid kann durch Reaktion von Zink mit Arsen unter Stickstoff bei 700 °C gewonnen werden.<ref name="brauer" />
- <math>\mathrm{3 \ Zn + 2 \ As \longrightarrow Zn_3 As_2 }</math>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Zinkarsenid ist ein grauer Feststoff mit metallischer Leitfähigkeit. Durch Säuren erfolgt Zersetzung unter Arsenwasserstoff-Entwicklung.<ref name="brauer" />
- <math>\mathrm{Zn_3As_2 + H_2SO_4 \longrightarrow 3 \ ZnSO_4 + 2 \ AsH_3}</math>
Die Verbindung besitzt eine tetragonal innenzentrierte Kristallstruktur (a = 1178 pm, c = 2364 pm) mit der Raumgruppe I41cd (Raumgruppen-Nr. 110). Sie enthält drei kristallographisch verschiedene Zinkatome, die aber alle tetraedrisch von Arsenatomen koordiniert sind. Bei erhöhter Temperatur erfolgt Umwandlung in andere Strukturen.<ref name="brauer" /> Die Verbindung ist ein II-V-Halbleiter.<ref name="Edward D. Palik">Edward D. Palik: Handbook of Optical Constants of Solids. Academic Press, 1998, ISBN 0-12-544423-0, S. 595 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Das bei sonst gleichen Bedingungen bei Arsen-Überschuss entstehende schwarzgraue Zinkdiarsenid ZnAs2 schmilzt bei 768 °C und besitzt eine monokline Kristallstruktur mit der Raumgruppe P21/c (Nr. 14).<ref name="brauer" />
Verwendung[Bearbeiten]
Zinkarsenid wird zur Dotierung und zur Herstellung von Arsenwasserstoff in der Halbleiterindustrie verwendet.<ref name="Jeanne Mager Stellman">Jeanne Mager Stellman: Encyclopaedia of Occupational Health and Safety: Chemical, industries and occupations. International Labour Organization, 1998, ISBN 92-2109816-8, S. 83.24 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref name="Anthony C. Jones, Michael L. Hitchman">Anthony C. Jones, Michael L. Hitchman: Chemical Vapour Deposition: Precursors, Processes and Applications. Royal Society of Chemistry, 2009, ISBN 0-85404-465-5, S. 546 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Zinkverbindung
- Arsenid
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 19
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 72
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 75