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Zinkhexafluorosilicat

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Strukturformel
Natriumion [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:
Allgemeines
Name Zinkhexafluorosilicat
Andere Namen

Zinksilicofluorid

Summenformel Zn[SiF6]
Kurzbeschreibung

weißer geruchloser Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Zinkhexafluorosilikat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
PubChem 28116
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 207,46 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS" />

Dichte

2,104 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

100 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

leicht löslich in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​410
P: keine P-Sätze<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

100 mg·kg−1 (LDLo, Ratte, oral)<ref name="Nicholas P. Cheremisinoff">Nicholas P. Cheremisinoff: Handbook of Industrial Toxicology and Hazardous Materials. CRC Press, 1999, ISBN 978-0-8247-1935-7, S. 169 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Zinkhexafluorosilicat mit der Summenformel Zn[SiF6] ist eine anorganische chemische Verbindung des Zinks aus der Gruppe der Hexafluorosilicate.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Zinkhexafluorosilicat kann durch Reaktion von Zinkoxid mit Hexafluorokieselsäure gewonnen werden.<ref name="HSDB">Eintrag zu Zinc Silicofluoride in der Hazardous Substances Data Bank (via PubChem)Vorlage:Abrufdatum</ref><ref name="Dietrich Breitinger, Wolfgang A. Herrmann, Wolfgang Hiller">Dietrich Breitinger, Wolfgang A. Herrmann, Wolfgang Hiller: Synthetic Methods of Organometallic and Inorganic Chemistry, Volume 5, 1999 Volume 5: Copper, Silver, Gold, Zinc, Cadmium and Mercury. Georg Thieme Verlag, 2014, ISBN 3-13-179211-6, S. 134 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{ZnO + H_2[SiF_6] + 5 \ H_2O \longrightarrow Zn[SiF_6] \cdot 6 \ H_2O}</math>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Zinkhexafluorosilicat ist ein kristalliner weißer geruchloser Feststoff, der leicht löslich in Wasser ist. Er zersetzt sich bei Erhitzung über 100 °C, wobei Fluorwasserstoffgas und Siliciumfluoride entstehen.<ref name="GESTIS" /> Das Hexahydrat mit der Formel Zn[SiF6] · 6 H2O bildet farblose, hexagonale Prismen<ref name="RömppOnline" /> und besitzt eine Kristallstruktur mit der Raumgruppe R3 (Raumgruppen-Nr. 148)Vorlage:Raumgruppe/148.<ref name="Ray1973">S. Ray, A. Zalkin, D. H. Templeton: Crystal structures of the fluosilicate hexahydrates of cobalt, nickel and zinc. In: Acta Crystallographica Section B Structural Crystallography and Crystal Chemistry. 29, 1973. S. 2741–2747, doi:10.1107/S056774087300748X.</ref> Dabei ist Zink oktaedrisch von Wassermolekülen umgeben, die Wasserstoffbrückenbindungen zu den SF6-Oktaedern ausbilden. Dadurch entsteht eine rhomboedrisch-verzerrte Caesiumchloridstruktur.<ref name="Ray1973" />

Verwendung[Bearbeiten]

Zinkhexafluorosilicat wird zum Wasserdichtmachen (Fluatieren) von Zement, in Kombination mit anderen Fluoriden zur Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit der Oberflächen von Aluminium und Aluminiumlegierungen, in der Textilindustrie als Härtungsbeschleuniger für Imprägnierlösungen auf Melamin- und Harnstoffharzbasis und im Holzschutz als Fungizid verwendet.<ref name="RömppOnline">Eintrag zu Zinkhexafluorosilicat. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> So wird es als Bestandteil von sogenannten CKF- und CKFZ-Salzen (Holzschutzmittel-Wirkstoffe, die neben den Chrom- oder Kupfersalzen zusätzlich Fluorverbindungen wie eben zum Beispiel Kupferhexafluorosilicat oder Zinkhexafluorosilicat enthalten) eingesetzt.<ref name="schadstoffberatung.de">schadstoffberatung.de: Holzschutz, abgerufen am 23. November 2016</ref>

Sicherheitshinweise[Bearbeiten]

Zinkhexafluorosilicat ist giftig und kann bei oraler Aufnahme durch Elektrolytentgleisungen und Azidose tödlich wirken.<ref name="DOI10.1007/s00390-006-0669-2">C. Marx, S. Trautmann, M. Halank, M. Weise: Letale Intoxikation mit Zinkhexafluorosilikat (Flusssäure). In: Intensivmedizin und Notfallmedizin. 43, 2006, S. 209, doi:10.1007/s00390-006-0669-2.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />