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Zinkhydrid

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Allgemeines
Name Zinkhydrid
Andere Namen
  • Zink(II)-hydrid
  • Zinkwasserstoff
Verhältnisformel ZnH2
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1024.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 22056524
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 67,39 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Löslichkeit
  • langsame Zersetzung in Wasser<ref name="brauer" />
  • nahezu unlöslich in Diethylether<ref name="Jean d'. Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik"></ref>
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Zinkhydrid ist eine anorganische chemische Verbindung aus der Gruppe der Hydride.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Zinkhydrid kann durch Reaktion von Zink(II)-iodid oder Zinkdimethyl mit Lithiumaluminiumhydrid in Ether bei tiefen Temperaturen gewonnen werden.<ref name="brauer" />

<math>\mathrm{ZnI_2 + 2 \ LiAlH_4 \longrightarrow ZnH_2 + 2 \ AlH_3 + 2 \ LiI}</math>
<math>\mathrm{Zn(CH_3)_2 + 2 \ LiAlH_4 \longrightarrow ZnH_2 + 2 \ LiAlH_3CH_3}</math>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Zinkhydrid ist ein weißer Feststoff, der mit Wasser oder Luftfeuchtigkeit unter Wasserstoffabgabe reagiert. Im Vakuum zerfällt es ab 90 °C in seine Elemente.<ref name="brauer"/> Bei Kontakt mit Säuren und Basen zersetzt es sich rasch.<ref name="Jean d'. Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik" /> Da die Valenzschale von Zink nicht vollständig besetzt ist, bildet es eine ähnliche polymere Struktur mit kovalenten Dreizentrenbindungen wie Aluminiumhydrid aus. Man spricht von einem kovalent polymeren Hydrid.<ref name="Uwe Böhme">Uwe Böhme: Chemie für Ingenieure. John Wiley & Sons, 2012, ISBN 3-527-70682-8, S. 130 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />