Zinknitrid
| Kristallstruktur | |||||||||||||
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| Vorlage:Farbe N3− Vorlage:Farbe Zn2+ | |||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Zinknitrid | ||||||||||||
| Andere Namen |
Trizinkdinitrid | ||||||||||||
| Verhältnisformel | Zn3N2 | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
schwarzgrauer Feststoff<ref name="brauer" /> | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 224,2 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||
| Dichte |
6,22 g·cm−3<ref name="brauer" /> | ||||||||||||
| Schmelzpunkt |
600 °C (Zersetzung)<ref name="Jean d’Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik" /> | ||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Salzsäure und Natriumhydroxid unter Ammoniakbildung<ref name="Jean d’Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik" /> | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Zinknitrid ist eine anorganische chemische Verbindung des Zinks aus der Gruppe der Nitride. Sie wurde 1940 erstmals von R. Juza und H. Hahn synthetisiert.<ref name="Structural stability">J. G. Zhao, L. X. Yang, S. J. You, F. Y. Li, C. Q. Jin, J. Liu: Structural stability of Zn3N2 under high pressure. In: Physica B: Condensed Matter. Band 405, Nr. 7, April 2010, S. 1836–1838, doi:10.1016/j.physb.2010.01.057.</ref>
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Zinknitrid kann durch Reaktion von Zink oder Zinkoxid mit Ammoniak gewonnen werden.<ref name="brauer" /><ref name="R. K. Sharma">R. K. Sharma: Chemistry Of Hydrides And Carbides. Discovery Publishing House, 2007, ISBN 81-8356-227-2, S. 313 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
- <math>\mathrm{3 \ Zn + 2 \ NH_3 \longrightarrow Zn_3N_2 + 3 \ H_2}</math>
- <math>\mathrm{3 \ ZnO + 2 \ NH_3 \longrightarrow Zn_3N_2 + 3 \ H_2O}</math>
Ebenfalls möglich ist die Herstellung durch Reaktion von Zink mit Stickstoff bei 600 °C.<ref name="R. K. Sharma" />
- <math>\mathrm{3 \ Zn + N_2 \longrightarrow Zn_3N_2}</math>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Zinknitrid ist ein schwarzgrauer, an Luft weitgehend beständiger Feststoff. Er besitzt eine kubische Kristallstruktur.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1031.</ref><ref name="Jean d’Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik">Jean d’Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik: Taschenbuch Fur Chemiker Und Physiker. Springer DE, 1998, ISBN 3-642-58842-5, S. 810 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Diese ist isostrukturell zu der von Magnesiumnitrid, Calciumnitrid und Cadmiumnitrid eine Anti-Bixbyit-Struktur mit der Raumgruppe Ia3 (Raumgruppen-Nr. 206) und dem Gitterparameter a = 9,7691 Å. Die Kristallstruktur ist ein Derivat der von Calciumfluorid, wobei Stickstoff und Zink-Atome die Position des Calciums und drei Viertel der Fluor-Positionen einnehmen. In dieser kubischen Struktur besetzen Zink-Atome die Tetraederlücken einer etwa kubisch gepackte Anordnung von Stickstoff-Atomen.<ref name="Structural stability" />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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- Hautreizender Stoff
- Augenreizender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Zinkverbindung
- Nitrid