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Zirconiumnitrat

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Strukturformel
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:    4 Nitration
Allgemeines
Name Zirconiumnitrat
Andere Namen
  • Zirconium(IV)-nitrat
  • Zirkonnitrat
Summenformel Zr(NO3)4
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="brauer" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 237-324-9
ECHA-InfoCard 100.033.917
PubChem 26251
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 339,24 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="brauer" />

Schmelzpunkt

58,5 °C<ref name="brauer" />

Siedepunkt

~100 °C (Zersetzung)<ref name="brauer" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="SDS">Sicherheitsdatenblatt Zirconium nitrate. Chemos GmbH & Co. KG, 4. Mai 2020, abgerufen am 7. Mai 2024.</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 272​‐​314
P: 210​‐​260​‐​280​‐​303+361+353​‐​305+351+338​‐​310​‐​370+378<ref name="SDS"/>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Zirconiumnitrat ist eine anorganische chemische Verbindung des Zirconiums aus der Gruppe der Nitrate.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Zirconiumnitrat kann durch Reaktion von mit flüssigem Stickstoff gekühltem Zirconium(IV)-chlorid mit Distickstoffpentoxid gewonnen werden. Man erhält nach der Vakuumbehandlung bei Raumtemperatur zunächst ein chloridfreies Addukt der Zusammensetzung Zr(NO3)4·0,4N2O5·0,6N2O4, das im Vakuum die Stickoxide erst bei 100 °C abgibt und nach Sublimation im Hochvakuum reines Zirconiumnitrat ergibt.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1380.</ref>

<math>\mathrm{ ZrCl_4 + 4 \ N_2O_5 \longrightarrow Zr(NO_3)_4 + 4 \ NO_2Cl}</math>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Zirconiumnitrat ist ein weißes, nach Sublimation (kurz oberhalb des Schmelzpunktes) als lange Nadeln vorliegender Feststoff, der schon bei Zimmertemperatur mit Kohlenwasserstoffen wie Butan usw. reagiert. Es besitzt eine monokline Kristallstruktur mit der Raumgruppe P21/n (Raumgruppen-Nr. 14, Stellung 2)Vorlage:Raumgruppe/14.2.<ref name="brauer" /> Das Pentahydrat ist löslich in Wasser und Ethanol.<ref name="Dale L. Perry">Dale L. Perry: Handbook of Inorganic Compounds, Second Edition. Taylor & Francis US, 2011, ISBN 1-4398-1462-7, S. 492 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Zirconiumnitrat kann zur Herstellung von reinen Zirconium(IV)-oxid-schichten verwendet werden.<ref name="Ralf Riedel, I-Wei Chen">Ralf Riedel, I-Wei Chen: Ceramics Science and Technology, Synthesis and Processing. John Wiley & Sons, 2011, ISBN 3-527-63196-8, S. 321 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />