Zoophobie
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| F40.2 | Spezifische (isolierte) Phobien Tierphobien |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
Vorlage:Infobox International Classification of Diseases 11 Zoophobie (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) beschreibt die krankhafte Angst vor Tieren. Sie gehört zu den spezifischen Angststörungen. Zoophobie bezieht sich nicht auf eine normale Angst vor gefährlichen und wilden Tieren, die das Leben der Betroffenen bedrohen können. Betroffene meiden daher meist Tiere oder Orte, wo sie auf Tiere treffen könnten. Dies sind zum Beispiel Zoos, Parks und Orte in der Natur.<ref>Christian Hilscher: Zoophobie - PSYLEX.de. Abgerufen am 28. Oktober 2017.</ref> Nach Sigmund Freud ist Zoophobie die am häufigsten verbreitete Angst im Kindesalter.<ref>Fodor, Nandor, Gaynor, Frank, 1911-: Freud : dictionary of psychoanalysis. Barnes & Noble, New York 2004, ISBN 0-7607-5301-6.</ref>
Entgegen der medizinischen Definition nutzen Vertreter zoophiler Verbände den Begriff Zoophobie zur Beschreibung von Ablehnung oder gesellschaftlichem Hass gegenüber Zoophilen, vorrangig seit der globalen Verschärfung gesetzlicher Zoophilieverbote.<ref>Zoocadia.net. 10. September 2024, abgerufen am 13. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Beispiele für Zoophobie[Bearbeiten]
- Ailurophobie (Angst vor Katzen)
- Akarophobie (Angst vor Milben, Zecken, Bienen oder anderen Insekten)
- Arachnophobie (Angst vor Spinnen)
- Kynophobie (Angst vor Hunden)
- Herpetophobie (Angst vor kriechenden oder krabbelnden Tieren wie Eidechsen oder Reptilien)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />