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Aaron Karl

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Aaron Karl (* 1990<ref name="e-talenta">Aaron Karl. Profil und Vita bei e-talenta.de. Abgerufen am 20. Februar 2016</ref><ref name="vollfilm">Aaron Karl. Profil bei vollfilm. Abgerufen am 20. Februar 2016.</ref>) ist ein österreichischer Schauspieler und Musiker.

Leben[Bearbeiten]

Aaron Karl ist der zweitälteste Sohn des Schauspielers Fritz Karl<ref name="Kurier">Fritz Karl: Aller guter Kinder sind 6 in: kurier.at. vom 17. März 2015. Abgerufen am 20. Februar 2016</ref><ref name="Butler">Aaron Karl - Ein Karl auf dem Weg nach oben. Interview mit Aaron Karl. TV Butler. Abgerufen am 20. Februar 2016</ref><ref name="Miss">Wir stellen vor Aaron Karl. Miss.at vom 17. Mai 2013. Abgerufen am 20. Februar 2016</ref>; sein älterer Bruder Valerian Karl ist ebenfalls als Schauspieler tätig.<ref name="Kurier"/> Aaron Karl studierte von 2013 bis Februar 2017<ref>Interview mit Aaron Karl. Offizielle Internetpräsenz Das Erste. Abgerufen am 6. Oktober 2018.</ref> Schauspiel an der Filmuniversität Babelsberg Potsdam.<ref>Kurier: „Tatort“-Hauptrolle für den jungen Karl. Artikel vom 20. Jänner 2017, abgerufen am 20. Jänner 2017.</ref><ref>Fritz Karl & Aaron Karl mit Streichquartett Sonare Abgerufen am 22. November 2025.</ref>

Aaron Karl stand im Alter von 6 Jahren erstmals vor der Kamera<ref name="Miss"/>; in dem Fernsehfilm Das ewige Lied (1997) spielte er den Buben Hannes Mitterer. In Götz Spielmanns Schnitzler-Verfilmung Spiel im Morgengrauen (2001) spielte er gemeinsam mit seinem Vater; Aaron Karl war der Oberleutnant Wilhelm Kasda als Junge, sein Vater spielte die erwachsene Rollenfigur. In dem österreichischen Fernsehkrimi Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? (2009) verkörperte er den tatverdächtigen Jugendlichen Felix Hagen. In dem Fernsehfilm Der Meineidbauer (2012), einer Neuverfilmung des Stoffes durch Joseph Vilsmaier, spielte er Toni Bruckner, den Sohn des bösen Meineidbauern.<ref name="Butler"/> In dem ARD-Fernsehfilm Clarissas Geheimnis (2012) spielte er den Traktorfahrer Franz, einen „feschen Burschen“ und „Romeo“.<ref name="Miss"/><ref>„Clarissas Geheimnis“ im Ersten: In der Löwengrube Filmkritik; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 5. Oktober 2012. Abgerufen am 20. Februar 2016</ref>

Im Tatort: Kein Entkommen (2012) war er der Busfahrer Mario; im Tatort: Unvergessen (2013) spielte er Toni Wiegele, den tatverdächtigen Enkel eines dementen Großvaters. In der österreichischen Fernsehserie CopStories hatte er 2013 eine wiederkehrende Serienrolle. Er verkörperte Volkan Üzurut, einen „straffällig gewordenen Problemjugendlichen türkischer Abstammung“ und den Neffen der Bezirksrätin Selma Kumran-Effenberg (Proschat Madani).<ref name="Miss"/> In dem Fernsehfilm Die Freischwimmerin (2014) spielte er den Barbesitzer Abbas Aysan, den älteren Bruder einer begabten jungen türkischen Schwimmerin.<ref>„Die Freischwimmerin“ im Ersten Mit Kopftuch ins Wohlfühlbad Filmkritik; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 4. Juni 2014. Abgerufen am 20. Februar 2016</ref> Die Zeitung Die Welt schrieb zu Karls Darstellung in einer Filmkritik, Aaron Karl habe den Charme und das Talent seines Vaters geerbt.<ref>Es war einmal im Wellnessbad der Integration Filmkritik; in: Die Welt vom 4. Juni 2014. Abgerufen am 20. Februar 2016.</ref> In dem Fernsehfilm Am Ende des Sommers (2015) spielte er Tizo, einen Kumpel der männlichen Hauptfigur Ben, der die Lebenslüge seiner Mutter (Julia Koschitz) entlarvt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.In „Am Ende des Sommers“ entlarvt ein Sohn die Lebenslüge seiner Mutter (Memento vom 20. Februar 2016 im Internet Archive) Filmkritik; in: Leipziger Volkszeitung vom 10. März 2015. Abgerufen am 20. Februar 2016</ref> In dem Fernsehfilm Das Weihnachtswunder von New York (2015), aus der Katie-Fforde-Fernsehreihe des ZDF, war er als junger Musiker Andy zu sehen; er spielte den Sohn von Will Hillinger (Marek Erhardt), der männlichen Hauptfigur des Films. In dem zweiteiligen ZDF-Fernsehfilm Solo für Weiss (Erstausstrahlung: November 2016) hatte Karl eine Nebenrolle als rumänischer Mädchenhändler und „Loverboy“ Valeriu Budescu.

Im Wiener Tatort: Schock (Erstausstrahlung: Jänner 2017) spielte Karl eine der Hauptrollen. Er verkörperte den 22-jährigen, aus gutem Hause stammenden hochintelligenten Medizinstudenten David Frank, der ankündigt, er werde seine Eltern und anschließend sich selbst töten. In der ZDF-Fernsehreihe Lena Lorenz (2018) spielte er eine Hauptrolle als Paul, der gemeinsam mit seinen Freunden Anna (Anna Hausburg) und Max (Rafael Gareisen) eine Dreierbeziehung ohne Besitzansprüche führt.<ref>Lena Lorenz – zwei Väter (2017). Handlung, Produktionsdetails und Besetzung. Abgerufen am 6. Oktober 2018.</ref>

Mehrfach war er zwischen 2008 und 2015 in verschiedenen jugendlichen Episodenrollen in der ZDF/ORF-Krimiserie SOKO Wien/SOKO Donau zu sehen. Karl hatte außerdem Episodenrollen in den Fernsehserien Schnell ermittelt<ref name="Miss"/> (2010, als „singender Punk“ und Schüler), SOKO Kitzbühel<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.SOKO Kitzbühel: Süchtig (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive) Handlungsbeschreibung/Besetzung/Produktionsdetails. ZDF, 17. April 2015</ref> (2011; als labiler Obstbaufacharbeiter und Drogenkonsument), SOKO Stuttgart (2013, als begabter Musiker und Sohn einer ermordeten Chemie-Lehrerin), SOKO München (2014, als junger russischer Straßenmusiker Dima Kalganow), Notruf Hafenkante<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Notruf Hafenkante: Psycho (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive) Handlungsbeschreibung/Besetzung/Produktionsdetails. ZDF vom 10. Dezember 2015</ref> (2015, als unter paranoider Schizophrenie leidender Enkel eines 80-jährigen Überfallsopfers) und Der Staatsanwalt (2016, als junger Musiker und Jurastudent). In der 8. Staffel der TV-Serie Die Bergretter (2016) war Karl als unerfahrener Bergsteiger und Sohn eines berühmten Historikers zu sehen, der die Hannibal-Forschungen seiner toten Schwester, die von einer Bergwanderung nicht zurückgekehrt ist, zu Ende bringen will.<ref>Hannibal (AT: Hannibal). Handlung und Besetzung. Abgerufen am 19. April 2020.</ref> In der 14. Staffel der ZDF-Krimiserie SOKO Wismar (2016) folgte eine weitere Episodenhauptrolle als in den Tod seiner Mutter und seines Stiefvaters verwickelter junger Erbe eines Obstbetriebes.<ref>SOKO Wismar: Strawberry Fields. Szenenfoto mit Aaron Karl und Henriette Hölzel. Abgerufen am 19. April 2020.</ref>

Eine durchgehende Serienhauptrolle übernahm er als junger, attraktiver Reitlehrer Raphael Horvath, bei dem die Hauptfigur und Erbin Alexandra „Momente zugeneigten Menschseins erlebt“, in der österreichischen TV-Serie Trakehnerblut (2017).<ref>TV-Tipp: Trakehnerblut - Das Fest. In: Pferderevue vom 23. November 2017. Abgerufen am 19. April 2020.</ref><ref>„GESTÜT HOCHSTETTEN“ IM ERSTEN: Viermal anderthalb Stunden Trauerkitsch. TV-Kritik. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20. Januar 2018. Abgerufen am 19. April 2020.</ref> In der 12. Staffel der ZDF-Serie Der Bergdoktor (2019) hatte Aaron Karl eine der Episodenhauptrollen als begabter Cellist und Stipendiat an einem angesehenen Konservatorium.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der Bergdoktor | Dissonanzen (Memento vom 23. April 2019 im Internet Archive). Handlung und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz des ZDF. Abgerufen am 1. Februar 2019.</ref> In der 9. Staffel der ZDF-Serie Letzte Spur Berlin (2020) übernahm er eine der Episodenhauptrollen als verschwundener Eventlocation-Manager, der sich seiner Verlobten auf seiner eigenen Geburtstagsparty entzieht.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Letzte Spur Berlin: Urvertrauen (Memento vom 4. August 2020 im Internet Archive). Handlung und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz des ZDF. Abgerufen am 19. April 2020.</ref>

Sein spätes Theaterdebüt hatte er 2017 bei den Festspielen Schloss Tillysburg, wo er die Rolle des Jacobus d. J. in einer Theaterbearbeitung von Da Jesus und seine Hawara, einer Bibelübersetzung ins Wienerische, spielte.<ref>Interview mit Aaron Karl city-magazin.at, abgerufen am 8. November 2019</ref> Im folgenden Jahr spielte er, ebenfalls in Tillysburg, den Stani in Hofmannsthals Stück Der Schwierige, inszeniert von Nikolaus Büchel.<ref>Der Schwierige war trotz des Gewitters nicht zu stoppen OÖNachrichten, abgerufen am 8. November 2019</ref>

Karl ist Musiker (Sänger und Keyboarder) in der Alternative-Band IYI, mit der er in bekannten Wiener Clubs (u. a. im Chelsea, Loop, Café Leopold) auftrat.<ref name="Miss"/><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Alternative: IYI – the Band in an Eye Blink (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mtv.com Eintrag bei mtv.com. Abgerufen am 20. Februar 2016</ref><ref>Iyi Live x Holy Clap Auftritt im Café Leopold. Abgerufen am 20. Februar 2016</ref> Er ist außerdem Musiker in der Band Hornyphon.<ref name="Miss"/> Karl spielt Gitarre, Klavier und Akkordeon.

Im Februar 2019 war er einer der vier Kandidaten der Promi-Ausgabe der Millionenshow.<ref>Armin Assinger präsentiert: „Die Promi-Millionenshow“ für „Licht ins Dunkel“ am 11. Februar in ORF 2. OTS-Meldung vom 8. Februar 2019, abgerufen am 11. Februar 2019.</ref> Im Frühjahr 2025 nahm er gemeinsam mit der Profitänzerin Kateryna Mizera an der 16. Staffel der ORF-Tanzshow Dancing Stars teil, die er am 23. Mai 2025 gewann.<ref>Finale: Missy May ist Dancing Star 2023. Kurier.at, 23. Mai 2025, abgerufen am 23. Mai 2025.</ref>

Er lebt, nach Stationen in Potsdam und den Wiener Gemeindebezirken Rudolfsheim-Fünfhaus<ref name="e-talenta"/><ref name="vollfilm"/> und Josefstadt<ref>AARON KARL: Ich hatte keinen Bock auf Wohnungssuche. In: Der Standard vom 19. Februar 2018. Abgerufen am 6. Oktober 2018.</ref> seit Oktober 2022 in Mitterstockstall.<ref>Günter Rapp: Dancing Star Aarons Weg vom Wagram ins Finale: „Bin top motiviert!“ In: Niederösterreichische Nachrichten. 17. Mai 2025, abgerufen am 24. Mai 2025.</ref>

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang 2005: Marika Lichter (mit Profi Andy Kainz) | 2006: Manuel Ortega (Kelly Kainz) | 2007: Klaus Eberhartinger (Kelly Kainz) | 2008: Dorian Steidl (Nicole Kuntner) | 2009: Claudia Reiterer (Andy Kainz) | 2011: Astrid Wirtenberger (Balázs Ekker) | 2012: Petra Frey (Vadim Garbuzov) | 2013: Rainer Schönfelder (Manuela Stöckl) | 2014: Roxanne Rapp (Vadim Garbuzov) | 2016: Verena Scheitz (Florian Gschaider) | 2017: Martin Ferdiny (Maria Santner) | 2019: Elisabeth Görgl (Thomas Kraml) | 2020: Michaela Kirchgasser (Vadim Garbuzov) | 2021: Caroline Athanasiadis (Danilo Campisi) | 2023: Missy May (Dimitar Stefanin) | 2025: Aaron Karl (Kateryna Mizera) Vorlage:Klappleiste/Ende

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