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Aawangen

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Aawangen
Datei:CHE Aawangen COA.jpg
Wappen von Aawangen
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Münchwilen
Politische Gemeinde: Aadorfi2
Postleitzahl: 8522
frühere BFS-Nr.: 4552
Koordinaten: 710130 / 263532Koordinaten: 47° 30′ 48″ N, 8° 54′ 3″ O; CH1903: 710130 / 263532
 {{#coordinates:47,5133|8,9007|primary
dim=5000 globe= name= region=CH-TG type=city
  }}
Höhe: 495 m ü. M.
Höhenbereich: 421–596 m ü. M.
Fläche: 3,97 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 465 (1990)<ref name="Einwohner">André Salathé: Aawangen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref>
Einwohnerdichte: 117 Einw. pro km²
Website: www.häuslenen.ch
Datei:Aawangen mit Kirche.jpg
Aawangen
Aawangen
Karte
Aawangen (Schweiz)
Aawangen (Schweiz)
w{w

Aawangen ist eine ehemalige Ortsgemeinde und eine Ortschaft<ref name="Orte TG" /> der Gemeinde Aadorf im Bezirk Münchwilen des Schweizer Kantons Thurgau.

Die Ortsgemeinde Aawangen gehörte von 1803 bis 1995 zur Munizipalgemeinde Aadorf.<ref name="Einwohner" /> 1996 vereinigte sich Aawangen mit den Ortsgemeinden Aadorf, Ettenhausen, Guntershausen bei Aadorf und Wittenwil zur politischen Gemeinde Aadorf.<ref name="Orte TG" />

Geographie[Bearbeiten]

Aawangen ist ein Kirchdörflein an der Lützelmurg mit den Weilern Burg, Friedtal, Huzenwil und Moos sowie dem erst im 18. Jahrhundert um die Taverne «Zum Häusli» entstandenen, seit 1980 als Wohnort der Agglomeration Frauenfeld stark wachsenden Häuslenen.<ref name="Einwohner" />

Zur Ortsgemeinde Aawangen gehörte die Ortschaft Häuslenen, die am 31. Dezember 2023 516 Einwohner zählte.<ref name=":0">Ortschaften und ihre Wohnbevölkerung, Ausgabe 2023. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 19. April 2024.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Karte Gemeinde Aawangen 1995.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1996

Aawangen wurde 839 als Oninwanc erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Aawangen-Häuslenen. Gemeinde Aadorf, abgerufen am 13. Januar 2025.</ref> Das Stift Kreuzlingen löste im 12. Jahrhundert die wichtigsten früheren Grundherren wie das Kloster St. Gallen und die Kyburger ab. Bis 1263 waren die Kyburger, ab 1264 die Habsburger Kastvögte. Letztere entfremdeten Aawangen dem Stift: 1340 erfolgte die Belehnung der Hohenlandenberger. 1520 bzw. 1522 erlangte Kreuzlingen seine alten Vogteirechte wieder. Bis 1798 wurde das niedere Gericht Aawangen durch Amtmänner verwaltet.<ref name="Einwohner" />

Die Pfarrei der Kirche St. Michael – ursprünglich eine Eigenkirche der Freiherren von Murkart – entstand im 12. Jahrhundert aus der Pastoration Kreuzlingens. 1280 erfolgte die Inkorporation. Dieses blieb auch nach der Reformation von 1529 bis 1848 Kollator. 1910 kam es zur Personalunion und 1967 dann zur Vereinigung mit der evangelischen Kirchgemeinde Aadorf. 1974 wurde die thurgauisch-zürcherische Kantonsgrenze zur Grenze der Kirchgemeinde,<ref name="Einwohner" /> und Hagenbuch wurde der reformierten Kirchgemeinde Elgg zugeteilt.<ref>Ueli Müller: Hagenbuch. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 10. August 2006, abgerufen am 2. Oktober 2020.</ref>

Im 19. Jahrhundert siedelte sich Industrie an. 1858 eine Papierfabrik und spätere Spinnerei, 1865 bis 1921 eine Wattefabrik und Fadenwäscherei.<ref name="Einwohner" />

Bevölkerung[Bearbeiten]

Vorlage:ChartDirektEW

Quelle für 2025:<ref name=":1">Ortschaftenverzeichnis Kanton Thurgau 2026. Amt für Daten und Statistik, Frauenfeld, 2026, abgerufen am 10. Juli 2026.</ref>

Datei:Spruchhaus Aawangen Wohnhaus mit Fachwerkscheune.jpg
Spruchhaus Aawangen
Bevölkerungsentwicklung Aawangen
Jahr 2000 2010 2018 2023 2025
Aawangen 57 52 53 50 53
Burg 30 24 k. A. k. A. k. A.
Friedtal 2 6 k. A. k. A. k. A.
Häuslenen 451 398 499 516 527
Huzenwil 18 23 k. A. k. A. k. A.
Moos 4 13 k. A. k. A. k. A.
k. A. = keine Angaben vorhanden (bei Häuslenen enthalten)
Quelle <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Orte TG" /> <ref name=":0" /> <ref name=":1" />

Von den insgesamt 516 Einwohnern der Ortschaft Häuslenen am 31. Dezember 2023 waren 61 bzw. 11,8 % ausländische Staatsbürger. 187 (36,2 %) waren evangelisch-reformiert und 100 (19,4 %) römisch-katholisch.<ref name=":0" />

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Bauernhaus Spruchhaus ist in der Liste der Kulturgüter in Aadorf aufgeführt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Areal"> Schweizerische Arealstatstik. (PDF; 62 MB) Eidg. Statistischen Bureau, 1. Juli 1912, abgerufen am 13. Januar 2025. </ref> <ref name="Statistik2005"> Vorlage:Orte TG 2000 </ref> <ref name="Statistik2012"> Vorlage:Orte TG 2010 </ref> <ref name="Orte TG"> Vorlage:Orte TG 2018 </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende