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Wittenwil

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Wittenwil
Datei:Wittenwi.jpg
Wappen von Wittenwil
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Münchwilen
Politische Gemeinde: Aadorfi2
Postleitzahl: 9547
frühere BFS-Nr.: 4555
Koordinaten: 711835 / 262630Koordinaten: 47° 30′ 18″ N, 8° 55′ 23″ O; CH1903: 711835 / 262630
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Höhe: 503 m ü. M.
Höhenbereich: 450–566 m ü. M.
Fläche: 4,70 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 456 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Orte TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 97 Einw. pro km²
Website: Wittenwil
Datei:Wittenwil.jpg
Wittenwil
Wittenwil
Karte
Wittenwil (Schweiz)
Wittenwil (Schweiz)
w{w
Datei:Karte Gemeinde Wittenwil 1995.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1996

Wittenwil ist eine ehemalige Ortsgemeinde und eine Ortschaft<ref name="Einwohner" /> der Gemeinde Aadorf im Bezirk Münchwilen des Kantons Thurgau in der Schweiz, zwischen Murg und Lützelmurg gelegen.

Von 1803 bis 1995 war die Ortsgemeinde Wittenwil, die ab 1812 auch Weiern, Heiterschen und Tausendlist (heute: Schönengrund) umfasste, Teil der Munizipalgemeinde Aadorf. Am 1. Januar 1996 fusionierte die Ortsgemeinde Wittenwil zur politischen Gemeinde Aadorf. Gleichzeitig wurden die Weiler Heiterschen und Jakobstal (133 ha) von der Ortsgemeinde Wittenwil abgetrennt und der Einheitsgemeinde Wängi zugeteilt.<ref name="HLS" />

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1282 als Witenwile erstmals erwähnt. Wittenwil gehörte im Mittelalter den Grafen von Toggenburg, die es 1376 mit Spiegelberg zu einer Herrschaft zusammenschlossen. Die Muntprat von Spiegelberg besassen diese Herrschaft ab 1464, die von Landenberg ab 1528. Wittenwil und Spiegelberg wurden 1595 wieder getrennt. Ab 1620 waren die Harder, die 1656 das Schloss neu erbauten, die Gerichtsherren von Wittenwil, 1722 bis 1774 die Freiherren von Rüpplin und 1777 bis 1798 die Zürcher Familie Schulthess. Kirchlich teilte Wittenwil das Schicksal von Aadorf.<ref name="HLS" />

Neben Acker-, Wiesen- und Obstbau wurde ab 1850 Vieh- und Milchwirtschaft betrieben, 1882 entstand eine Käserei. 1880 bis 1927 bestand eine Stickerei, 1850 bis 1927 in Jakobstal eine Baumwollweberei. Nach dem Anschluss an die Autobahn A1 stieg die Bevölkerungszahl ab 1970 bis 1990 stetig.<ref name="HLS" />

Bevölkerung[Bearbeiten]

Vorlage:ChartDirektEW Quelle für 2025:<ref name=":1">Ortschaftenverzeichnis Kanton Thurgau 2026. Amt für Daten und Statistik, Frauenfeld, 2026, abgerufen am 10. Juli 2026.</ref>

Bevölkerungsentwicklung von Wittenwil
Jahr 2000 2010 2018 2025
Ortschaft 273 287 456<ref group="Anm." name=":0">mit Aussenhöfen</ref> 480
Quelle <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Einwohner" /> <ref name=":1" />

Von den insgesamt 456 Einwohnern der Ortschaft Wittenwil im Jahr 2018 waren 219 (48,0 %) evangelisch-reformiert und 109 (23,9 %) römisch-katholisch.<ref name="Einwohner" />

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Schloss Wittenwil und die ehemalige Wirtschaft «Zum Tannenbaum» in Weiern sind in der Liste der Kulturgüter in Aadorf aufgeführt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Areal"> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Schweizerische Arealstatistik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) </ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> <ref name="HLS">Erich Trösch: Wittenwil. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref>

</references>

Anmerkungen[Bearbeiten]

<references group="Anm." />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende