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Achim Beierlorzer

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Achim Beierlorzer
Datei:Achim Beierlorzer 2018.JPG
Achim Beierlorzer (2018)
Personalia
Geburtstag 20. November 1967
Geburtsort Erlangen, Deutschland
Größe 192 cm
Position Offensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–1984 TSV Neunkirchen
1984–1986 1. FC Nürnberg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1986–1988 1. FC Nürnberg Amateure <ref>Einsatzdaten nur aus der Saison 1986/87</ref>23 0(0)
1988–1989 SpVgg Jahn Forchheim
1989–1996 SpVgg Fürth 190 (44)
1992–1994 SpVgg Fürth Amateure 3 0(0)
1996–2002 SC 04 Schwabach 122 (12)
2003–2010 SV Kleinsendelbach
Stationen als Trainer
Jahre Station
2002–2003 SC 04 Schwabach
2004–2010 SV Kleinsendelbach
2010–2014 SpVgg Greuther Fürth U17
2014–2015 RB Leipzig U17
2015 RB Leipzig (interim)
2015–2016 RB Leipzig (Co-Trainer)
2016–2017 RB Leipzig U19
2017–2019 SSV Jahn Regensburg
2019 1. FC Köln
2019–2020 1. FSV Mainz 05
2021 RB Leipzig (Co-Trainer)
2021 RB Leipzig (interim)
2026– FC Ingolstadt 04
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Achim Beierlorzer (* 20. November 1967 in Erlangen) ist ein deutscher Fußballtrainer, Fußballmanager und ehemaliger Fußballspieler. Er ist seit Ende September 2026 Cheftrainer des FC Ingolstadt 04.

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Achim Beierlorzer spielte für den TSV Neunkirchen am Brand und wechselte 1984 in die Jugend des 1. FC Nürnberg. Von 1986 bis 1988 war er für die zweite Mannschaft des Clubs zunächst in der drittklassigen Oberliga Bayern und nach einem Abstieg in der darunter befindlichen Landesliga Bayern im Einsatz und spielte anschließend für ein Jahr beim Ligakonkurrenten SpVgg Jahn Forchheim. 1989 wechselte er zur SpVgg Fürth, bei der er zunächst im Kader der zweiten Mannschaft stand und später mit den Herren in der Landesliga, der Oberliga und ab 1994 in der neuen drittklassigen Regionalliga Süd spielte. In den Spielzeiten 1990/91, 1991/92 und 1992/93 nahm Beierlorzer mit den Fürthern am DFB-Pokal teil, kam jedoch nie über die zweite Runde hinaus. 1996 wechselte er zum SC 04 Schwabach, für den er zunächst zwei Jahre lang wieder in der nunmehr fünftklassigen Landesliga tätig war, nach dem Aufstieg noch vier Jahre in der Oberliga Bayern.

Trainer- und Funktionärskarriere[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

2002 beendete Beierlorzer seine Karriere beim SC 04 Schwabach und wurde zur Saison 2002/03 Cheftrainer der Mannschaft. Von 2004 bis 2010 war er als Spielertrainer beim SV Kleinsendelbach aktiv. Anschließend verpflichtete ihn sein ehemaliger Verein SpVgg Greuther Fürth als Trainer der U17.

RB Leipzig[Bearbeiten]

2014 wechselte Beierlorzer zu RB Leipzig, das gerade in die 2. Bundesliga aufgestiegen war, und wurde dort auch zunächst ein halbes Jahr lang Trainer der U17. Nach RB Leipzigs Trennung von Alexander Zorniger im Februar 2015, der keinen Vertrag für die neue Saison erhielt und deswegen seine Position unmittelbar aufgab, trainierte Beierlorzer erstmals eine Profimannschaft: Von Sportdirektor Ralf Rangnick wurde er bis Saisonende zum Interimstrainer ernannt und sollte die Saison in der schweren Lage bestmöglich zu Ende führen.<ref>RB Leipzig und Alexander Zorniger trennen sich einvernehmlich! auf dierotenbullen.com vom 11. Februar 2015, abgerufen am 14. Februar 2015</ref> Das ursprünglich angestrebte Ziel, direkt in die Bundesliga aufzusteigen, wurde in der Folge weiter aus den Augen verloren; unter ihm erreichte die Mannschaft letztlich den fünften Tabellenplatz. In der Saison 2015/16 assistierte er als Co-Trainer dem neuen, auf ein Jahr begrenzten Cheftrainer Rangnick, mit dem er den Aufstieg in die Bundesliga schließlich schaffte.<ref>Ralf Rangnick übernimmt Traineramt der Roten Bullen!, auf dierotenbullen.com vom 29. Mai 2015, abgerufen am 3. Juni 2015</ref> Nach Ralph Hasenhüttls Übernahme als Trainer in Leipzig rückte Beierlorzer wieder aus dem Trainerteam heraus eine Reihe zurück und war seit 2016 Trainer der Leipziger U19 sowie Sportlicher Leiter des Leistungsbereiches im Nachwuchs ab der U16.

SSV Jahn Regensburg[Bearbeiten]

Zur Saison 2017/18 wechselte er als Cheftrainer zum Zweitligaaufsteiger SSV Jahn Regensburg und beerbte Heiko Herrlich. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag,<ref>Achim Beierlorzer bleibt chef-trainer. 25. Juni 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Juni 2018; abgerufen am 27. September 2020.</ref> der im Juni 2018 bis Juni 2022 verlängert wurde.<ref>SSV Jahn Regensburg - News im Detail. 25. Juni 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Juli 2017; abgerufen am 27. September 2020.</ref> Er schloss die Saison mit dem Aufsteiger auf dem 5. Platz ab. In der Saison 2018/19 folgte der 8. Platz.

Über Köln nach Mainz[Bearbeiten]

Zur Saison 2019/20 übernahm Beierlorzer die Bundesligamannschaft des 1. FC Köln als Nachfolger des Interimstrainers André Pawlak. Er unterschrieb beim Aufsteiger einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2021.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Achim Beierlorzer wird FC-Trainer (Memento vom 7. November 2020 im Internet Archive), fc.de, 13. Mai 2019, abgerufen am 13. Mai 2019.</ref> Am 9. November 2019 wurde Beierlorzer freigestellt, als die Mannschaft nach dem 11. Spieltag mit 7 Punkten auf dem 17. Platz stand.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.FC stellt Achim Beierlorzer frei (Memento vom 9. November 2019 im Internet Archive), fc.de, 9. November 2019, abgerufen am 9. November 2019.</ref> Am 15. November 2019 einigten sich der 1. FC Köln und Beierlorzer auf eine Vertragsauflösung.<ref>Einigung mit Achim Beierlorzer, fc.de, 15. November 2019, abgerufen am 18. November 2019.</ref>

Datei:2020-09-20 Fußball, Männer, 1. Bundesliga, RB Leipzig - 1. FSV Mainz 05 1DX 1317 by Stepro.jpg
Beierlorzer als Trainer von Mainz 05 (2020)

Am 18. November 2019, nur wenige Tage nach seiner Trennung vom 1. FC Köln, übernahm Beierlorzer den auf dem 16. Platz stehenden Ligakonkurrenten 1. FSV Mainz 05, der sich ebenfalls nach dem 11. Spieltag von seinem Cheftrainer Sandro Schwarz getrennt hatte. Er erhielt einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2022.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Achim Beierlorzer neuer Trainer der 05ER (Memento vom 24. September 2020 im Internet Archive), mainz05.de, 18. November 2019, abgerufen am 18. November 2019.</ref> Beierlorzer schloss die Saison mit der Mannschaft mit 37 Punkten auf dem 13. Platz ab.

Vor dem 2. Spieltag der Saison 2020/21 strich die sportliche Leitung um Beierlorzer Ádám Szalai aus dem Profikader. Die Mannschaft verweigerte daraufhin eine Trainingseinheit.<ref>Vereinsführung in Gesprächen mit den Spielern, mainz05.dem 25. September 2020, abgerufen am 28. September 2020.</ref><ref>Mühsamer Schulterschluss nach Spielerstreik - Szalai bei der U 23, kicker.de, 24. September 2020, abgerufen am 28. September 2020.</ref> Nach der folgenden 1:4-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart wurde Beierlorzer am 28. September 2020 von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbunden.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Achim Beierlorzer nicht mehr Trainer von Mainz 05 (Memento vom 29. September 2020 im Internet Archive), mainz05.de, abgerufen am 28. September 2020.</ref> Sein Vertrag wurde im Juni 2021 aufgelöst.<ref>Mainz 05 löst Vertrag mit Beierlorzer auf. In: mainz05.de. Abgerufen am 17. Juni 2021.</ref>

Rückkehr nach Leipzig[Bearbeiten]

Datei:2021-12-07 Fußball, Männer, UEFA Champions League, RB Leipzig - Manchester City FC 1DX 2554 by Stepro.jpg
Beierlorzer bei RB Leipzig (2021)

Zur Saison 2021/22 kehrte Beierlorzer zu RB Leipzig zurück und wurde Co-Trainer des neuen Cheftrainers Jesse Marsch.<ref>RasenBallsport Leipzig - Neuer-Co-Trainer-Achim-Beierlorzer. Abgerufen am 17. Juni 2021.</ref> Da sich Marsch aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 in Quarantäne befand, betreute er die Mannschaft Ende November 2021 bei einem 5:0-Sieg gegen den FC Brügge in der Champions League<ref>Leipzig siegt klar in Brügge und träumt von der Europa League, kicker.de, 24. November 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021.</ref> und einer 1:3-Niederlage in der Liga gegen Bayer 04 Leverkusen<ref>Frimpongs Treffer zur richtigen Zeit: Bayer siegt in Leipzig, kicker.de, 28. November 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021.</ref> an der Seitenlinie. Nach einer 1:2-Niederlage im folgenden Ligaspiel gegen den 1. FC Union Berlin – bei der der zweite Co-Trainer Marco Kurth an der Seitenlinie stand, da sich Beierlorzer ebenfalls infizierte<ref>Baumgartl rückt ins Rampenlicht: Union verschärft RB-Krise, kicker.de, 3. Dezember 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021.</ref> – trennte sich der Verein von Marsch. Beierlorzer übernahm die Mannschaft daher Anfang Dezember 2021 als Interimstrainer.<ref>RBL und Jesse Marsch beenden Zusammenarbeit, rbleipzig.com, 5. Dezember 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021.</ref> Er betreute die Mannschaft hauptverantwortlich am letzten Gruppenspieltag der Champions League und erreichte durch einen 2:1-Sieg gegen Manchester City noch den 3. Platz, mit dem man sich für die K.-o.-Phase der Europa League qualifizierte.<ref>Szoboszlai und Silva abgezockt: Leipzig überwintert in Europa, kicker.de, 7. Dezember 2021, abgerufen am 8. Dezember 2021.</ref> Anschließend verpflichtete der Verein Domenico Tedesco als neuen Cheftrainer und einigte sich mit Beierlorzer auf eine Freistellung.<ref>Domenico Tedesco wird ab sofort neuer Cheftrainer bei RB Leipzig, rbleipzig.com, 9. Dezember 2021, abgerufen am 9. Dezember 2021.</ref>

Seit 2022 ist er als „Stellvertreter 2. Bundesliga“ im Bundesvorstand des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer.<ref>BDFL Hauptversammlung 2022: Benno Möhlmann folgt auf Lutz Hangartner - Bund Deutscher Fußball-Lehrer e. V. Abgerufen am 13. Januar 2024.</ref>

Geschäftsführer in Regensburg[Bearbeiten]

Ab Juli 2023 war Beierlorzer Geschäftsführer Sport beim SSV Jahn Regensburg. In der Saison 2023/24 gelang dem Verein der Aufstieg in die 2. Bundesliga, im Folgejahr stieg man jedoch direkt wieder ab. Anfang Oktober 2025 gab der Verein seine Freistellung bekannt.<ref>Jahn Regensburg trennt sich von Achim Beierlorzer. In: BR24. Bayerischer Rundfunk, 3. Oktober 2025, abgerufen am 3. Oktober 2025.</ref>

FC Ingolstadt 04[Bearbeiten]

Ende September 2026 wurde Beierlorzer als Nachfolger von Sabrina Wittmann Cheftrainer des Drittligisten FC Ingolstadt 04.<ref>FC Ingolstadt 04 verpflichtet Achim Beierlorzer. In: fcingolstadt.de. 25. September 2026, abgerufen am 25. September 2026.</ref>

Privates[Bearbeiten]

Achim Beierlorzer hat acht Geschwister.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Beierlorzer: „Lebe im Hier und Jetzt“ (Memento vom 23. Februar 2020 im Internet Archive), mittelbayerische.de, 22. Januar 2018</ref> Sein älterer Bruder Bertram (* 1957) spielte ebenfalls in Neunkirchen am Brand und dem Nürnberger Nachwuchsfußball und setzte danach, anders als Achim, seine Laufbahn in der Bundesliga fort, in der er unter anderem einige Jahre für den FC Bayern München spielte. Mit dem TSV Vestenbergsgreuth spielte Bertram hingegen für den kleineren der beiden Vereine, die 1995 die SpVgg Greuther Fürth bilden sollten. Zwischen 1995 und 1996 war Bertram Beierlorzer dort Trainer und trainierte somit auch seinen Bruder.<ref>Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank, abgerufen am 17. Februar 2015</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Achim Beierlorzer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Achim Beierlorzer (FC Ingolstadt 04) | Lucas Beniermann (SV Meppen) | André Breitenreiter (Hansa Rostock) | Alexander Ende (Fortuna Düsseldorf) | Samir Ferchichi (TSV Havelse) | Argirios Giannikis (1. FC Saarbrücken) | Sascha Hildmann (SSV Jahn Regensburg) | Dietmar Hirsch (MSV Duisburg) | Stefan Kleineheismann (TSG 1899 Hoffenheim II) | Uwe Koschinat (Rot-Weiss Essen) | Matthias Mink (SC Fortuna Köln) | Rui Mota (SV Waldhof Mannheim) | Pascal Reinhardt (SG Sonnenhof Großaspach) | Michael Schiele (Würzburger Kickers) | Jochen Seitz (SV Wehen Wiesbaden) | Mersad Selimbegović (Alemannia Aachen) | Orest Shala (SC Verl) | Marian Wilhelm (FC Viktoria Köln) | Nico Willig (VfB Stuttgart II) | Thomas Wörle (Preußen Münster) Vorlage:Klappleiste/Ende

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