Acridon
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Acridon | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Acridon | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C13H9NO | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelber Feststoff<ref name="Thermofisher">Vorlage:Thermofisher</ref><ref name="Sigma" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 195,22 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Sigma" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
360–362 °C<ref name="Thermofisher"/> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
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Acridon (9(10H)-Acridon) ist strukturell mit seinem Stammkörper Acridin und dem polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoff Anthracen verwandt, besitzt jedoch im Unterschied zu diesem als zentralen Sechsring ein heteroaromatisches 4-Pyridon. Die Acridonstruktur kann auch aus der Chinacridon-Struktur abgeleitet werden, indem aus dieser ein 4-Pyridon-Ring zusammen mit einem anschließenden peripheren Ring entfernt wird.
Geschichte[Bearbeiten]
Nach einer Publikation von Karl Drechsler, einem Studenten von Guido Goldschmiedt an der k.u.k. Universität Wien, entdeckte Moriz Freund den Stoff 1896 bei Versuchen an der Universität Prag.<ref name="DOI10.1007/BF01519382">Karl Drechsler: Über eine bei der Einwirkung von Aluminiumchlorid auf o-Nitrobenzylchlorid und Benzol entstehende Base C13H9NO. In: Monatshefte für Chemie. 35, 1914, S. 533, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref> Drechsler konnte den Stoff dann in größeren Mengen herstellen und in der Folge auch näher untersuchen.
Verwendung[Bearbeiten]
Acridonderivate lassen sich als Fluoreszenz-Sonde<ref>J. A. Smith, R. M. West, M. Allen: Acridones and Quinacridones: Novel Fluorophores for Fluorescence Lifetime Studies. In: Journal of Fluorescence 14, 2004, S. 151–171; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref><ref>S. H. Mihindukulasuriya, T. K. Morcone, L. B. McGown: Characterization of acridone dyes for use in four-decay detection in DNA sequencing. In: Electrophoresis 24, 2003, S. 20–25; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref> in der Molekularbiologie oder zur Messung der Lewis-Acidität von Metallionen-Salzen<ref>S. Fukuzumi, K. Ohkubo: Fluorescence Maxima of 10-Methylacridone-Metal Ion Salt Complexes: A Convenient and Quantitative Measure of Lewis Acidity of Metal Ion Salts. In: J. Am. Chem. Soc. 124, 2002, S. 10270–10271; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref> einsetzen. In der Medizin sind Acridon-Alkaloide als Wirkstoff gegen Krebs<ref>N. Guilbaud, S. Leonce, F. Tillequin, M. Koch, J. A. Hickman, A. Pierre: Acronycine derivatives as promising antitumor agents. In: Anti-Cancer Drugs 13, 2002, S. 445–449.</ref> und Malaria<ref>L. K. Basco, S. Mitaku, A. L. Skaltsounis, N. Ravelomanantsoa, F. Tillequin, M. Koch, J. Le Bras: In Vitro Activities of Furoquinoline and Acridone Alkaloids against Plasmodium falciparum. In: Antimicrob. Agents Chemother. 38, 1994, S. 1169–1171; PMC 188171 (freier Volltext).</ref> geeignet.
Synthese[Bearbeiten]
Eine mögliche Laborsynthese von Acridon erfolgt durch Jourdan-Ullmann-Kupplung von ortho-Chlorbenzoesäure mit Anilin zu N-Phenylanthranilsäure, gefolgt von einer schwefelsäurevermittelten Zyklisierung.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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- Wikipedia:Fehlerhafte Gefahrstoffkennzeichnung
- Chinolon
- Organischer Halbleiter