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Adolf Scheck

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Adolf Scheck (* 27. Februar 1951 in Achern; † 10. September 2026<ref>Matthias Heidinger: Mentor, Wegbereiter, Visionär: Nachruf auf den Acherner Adolf Scheck. In: bo.de. 11. September 2026, abgerufen am 11. September 2026.</ref>) war ein deutscher Einzelhandelsunternehmer. Er war von 2010 bis 2016 Aufsichtsratsvorsitzender der Edeka-Gruppe.

Leben[Bearbeiten]

Im Anschluss an seine Einzelhandelsausbildung trat Adolf Scheck 1969 in das Familienunternehmen ein. Die Familie Scheck hatte bereits 1946 ein erstes Lebensmittelgeschäft im badischen Achern eröffnet. Im Jahr 1979 übernahm Adolf Scheck die Leitung des Unternehmens. In den folgenden Jahren eröffnete er vier weitere Lebensmittelmärkte, unter anderem 1982 in Bühlertal (modernisiert ab 2023 als Scheck-in Center). 1997 wurde am Stammsitz Achern das erste „Scheck-in Center“ errichtet. In den folgenden Jahren entstanden weitere Märkte in Karlsruhe (2), Baden-Baden, Weinheim, Mannheim (2), Frankfurt (3),<ref name="FAZ2010">Carsten Knop: Adolf Scheck wird neuer Edeka-Chefaufseher, FAZ, 18. Januar 2010</ref> Heidelberg (2), Wörth, Mainz, Offenbach, Kuppenheim, Sinzheim und Brühl (Baden). Mittlerweile (Stand: 2026) existieren insgesamt 19 Scheck-in Märkte in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Scheck betrieb diese als selbstständiger Edeka-Unternehmer im Verbund der genossenschaftlich organisierten Edeka-Gruppe.<ref>Filialen. Web Commerce GmbH, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. April 2021; abgerufen am 12. September 2026.</ref>

Seit Inbetriebnahme der „Scheck-In Manufaktur“ im Jahr 2019 werden dort, zum Vertrieb in den Scheck-In Centern und in Zusammenarbeit mit Fachleuten wie Harald Wohlfahrt und Pierre Lingelser, Produkte aus den Bereichen Patisserie/Konditorei, Pasta, Fertig- und Teilfertiggerichte hergestellt.

Seit 1986 war Adolf Scheck Aufsichtsratsmitglied der Edeka-Regionalgesellschaft Südwest in Offenburg, zuletzt hatte er den Vorsitz inne. Seit 2002 war er auch im Aufsichtsrat des bundesweiten Edeka-Verbunds vertreten, seit 18. Januar 2010 in der Position des Aufsichtsratsvorsitzenden.<ref>Spitzelvorwürfe: Edeka ernennt Adolf Scheck zum Aufsichtsratschef. In: Der Spiegel. 18. Januar 2010, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 12. September 2026]).</ref> 2016 schied Scheck aus Altersgründen aus dem Gremium aus,<ref>Adolf Scheck verabschiedet. In: Badische Zeitung. 25. Juni 2016, abgerufen am 6. September 2026.</ref> am 18. Juni wurde Uwe Kohler zum neuen Vorsitzenden gewählt.<ref>LebensmittelZeitung, 18. Juni 2016</ref> Anschließend folgte Kohler auch im Vorsitz des Aufsichtsrats der Edeka Südwest Scheck nach.<ref>Sabrina Schadwinkel: Scheck-Nachfolge: Kohler übernimmt auch bei Edeka Südwest. In: Lebensmittel-Zeitung. 22. Juni 2016, abgerufen am 12. September 2026.</ref>

Die Unternehmerfamilie Scheck beschäftigt in ihren Märkten etwa 2500 Mitarbeitende, darunter 180 Auszubildende. Die Scheck-Märkte wurden mit zahlreichen Handelspreisen ausgezeichnet. Die höchste Branchenauszeichnung, den „Goldenen Zuckerhut“ der Lebensmittel Zeitung, nahm Adolf Scheck 2004 für das Gesamtunternehmen entgegen.<ref>Darauf sind wir stolz. Web Commerce GmbH, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. April 2021; abgerufen am 12. September 2026.</ref>

Scheck war verheiratet und Vater von drei Töchtern.<ref>Der Spiegel Nr. 30, 18. Juli 2015, S. 67.</ref> 2016 traten Tochter Susanne Scheck-Reitz und Schwiegersohn Christoph Scheck-Berger in die Geschäftsführung des Unternehmens ein.

Ehrungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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