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Alex Vinatzer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Alex Vinatzer Vorlage:SportPicto
Datei:Alex Vinatzer.jpg
Nation Italien Italien
Geburtstag 22. September 1999 (27 Jahre)
Geburtsort Bozen, Italien
Größe 189<ref>Alex Vinatzer. Comitato Olimpico Nazionale Italiano, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. Februar 2018; abgerufen am 8. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> cm
Gewicht 81 kg
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom
Verein G. S. Fiamme Gialle
Trainer Massimo Carca
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Junioren-WM 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Bronze Åre 2019 Mannschaft
Bronze Courchevel/Méribel 2023 Slalom
Gold Saalbach 2025 Mannschaft
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Silber Davos 2018 Slalom
Gold Fassatal 2019 Slalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 12. November 2017
 Gesamtweltcup 18. (2025/26)
 Riesenslalomweltcup 9. (2025/26)
 Slalomweltcup 11. (2019/20)
 Parallelweltcup 13. (2021/22)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 0 1 0
 Slalom 0 1 2
letzte Änderung: 16. April 2026

Alex Vinatzer (* 22. September 1999 in Bozen, Südtirol) ist ein italienischer Skirennläufer. Er ist auf die technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom spezialisiert. 2019 wurde er Juniorenweltmeister im Slalom.

Biografie[Bearbeiten]

Alex Vinatzer stammt aus Wolkenstein in Gröden. Er besuchte das Skigymnasium Stams und startet für die Gruppo Sportivo Fiamme Gialle. Mit 16 Jahren bestritt er in den USA seine ersten FIS-Rennen. Im Januar 2017 debütierte er im Europacup und nahm wenige Wochen später am Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival in Erzurum teil. Sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom gewann er die Goldmedaille – im Slalom distanzierte er die Konkurrenz um 3,42 Sekunden. Ende der Saison bestritt er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Åre vier Rennen und schrammte als Slalomvierter nur knapp an einer Medaille vorbei.

Am 12. November 2017 gab er im Slalom von Levi sein Weltcup-Debüt. Zweieinhalb Monate später wurde der 18-Jährige überraschend ins italienische Aufgebot für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang aufgenommen.<ref>Die Olympia-Nominierung des Südtirolers Alex Vinatzer ist eine Überraschung. Skiweltcup.tv, abgerufen am 8. Februar 2018.</ref> Bei den Juniorenweltmeisterschaften in Davos rechtfertigte er seine Nominierung, indem er im Slalom trotz 2,77 Sekunden Rückstands auf Sieger Clément Noël die Silbermedaille gewann. Bei den Spielen in Südkorea schied Vinatzer im ersten Durchgang des Slaloms aus. Außerdem kam er im Mannschaftswettbewerb zum Einsatz und gewann als einziger Italiener seinen Viertelfinallauf gegen den amtierenden Weltmeister Alexis Pinturault, was am Ende Rang fünf bedeutete.<ref>Alex Vinatzer: „Pinturault zu schlagen, das ist schon ein tolles Gefühl“. Sportnews.bz, 24. Februar 2018, abgerufen am 24. Februar 2018.</ref>

Im Dezember 2018 gewann er mit Rang 16 im Slalom von Saalbach seine ersten Weltcuppunkte. Im nächsten Rennen in Madonna di Campiglio klassierte er sich im ersten Lauf überraschend auf Rang acht, fädelte in der Entscheidung jedoch ein. Bei den Weltmeisterschaften in Åre gewann er die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb, bei den Juniorenweltmeisterschaften 2019 im Fassatal die Goldmedaille im Slalom. Am 5. Januar 2020 fuhr er als Dritter im Slalom von Zagreb erstmals auf ein Weltcup-Podest.

Mediale Aufmerksamkeit erlangte Vinatzer beim Weltcup-Slalom von Schladming am 28. Januar 2020, als die Zeitmessung seines Laufs kurz vor seiner Zieldurchfahrt durch die Erotikdarstellerin Kinsey Wolanski verfälscht wurde, die spärlich bekleidet über die Ziellinie lief.<ref>Flitzerin löst Zeitmessung aus, Vinatzer jubelt über Fabelzeit. Die Welt, 29. Januar 2020, abgerufen am 30. Januar 2020.</ref> Vinatzer bemerkte dies nicht sofort, wähnte sich für einige Sekunden als neuer Führender und jubelte im Zielraum ausgelassen. Kurze Zeit später wurde die Zeitmessung berichtigt. Nach dem Rennen äußerte er sich humorvoll über das Ereignis.<ref>Rennläufer Vinatzer nimmt Slalom-Flitzerin mit Humor. Bayerischer Rundfunk, 29. Januar 2020, abgerufen am 30. Januar 2020.</ref>

Bei den Weltmeisterschaften 2023 in Courchevel gewann er hinter dem Norweger Henrik Kristoffersen und dem Griechen AJ Ginnis die Bronzemedaille im Slalom. Ende Januar 2025 wurde er auf dem Kitzbüheler Ganslernhang hinter Clément Noël erstmals Zweiter in einem Weltcup-Rennen. Bei den Weltmeisterschaften in Saalbach gewann er gemeinsam mit Lara Della Mea, Filippo Della Vite und Giorgia Collomb Gold im Mannschaftswettbewerb. Am 7. Dezember 2025 kam er in Beaver Creek erstmals auf ein Riesenslalom-Podium und belegte den zweiten Platz hinter Marco Odermatt.

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • 34 Platzierungen unter den besten zehn, davon 4 Podestplätze

Weltcupwertungen[Bearbeiten]

Saison Gesamt Riesenslalom Slalom Parallel
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2018/19 94. 57 – – 31. 57 – –
2019/20 49. 160 – – 11. 160 – –
2020/21 38. 214 – – 13. 214 – –
2021/22 35. 229 – – 13. 209 13. 20
2022/23 48. 162 54. 6 18. 156 – –
2023/24 22. 322 16. 178 18. 145 – –
2024/25 32. 272 22. 98 18. 174 – –
2025/26 18. 385 9. 224 18. 161 – –

Europacup[Bearbeiten]

  • Saison 2022/23: 9. Gesamtwertung, 6. Riesenslalomwertung
  • 5 Podestplätze, davon 2 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
30. November 2018 Levi Finnland Slalom
16. Dezember 2022 Fassatal Italien Slalom

South American Cup[Bearbeiten]

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

  • Åre 2017: 4. Slalom, 26. Riesenslalom, DNF Super-G, DNF Alpine Kombination
  • Davos 2018: 2. Slalom, 4. Riesenslalom, 21. Super-G, DNF Alpine Kombination
  • Fassatal 2019: 1. Slalom, DNF Riesenslalom

Europäisches Olympisches Jugendfestival[Bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Alex Vinatzer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 2005: Bergmann, Eckert, A. Ertl, M. Ertl, Gerg, Neureuther (GER) | 2007: Götschl, Kirchgasser, Matt, Raich, Schild, Strobl (AUT) | 2011: Barioz, Fanara, Marmottan, Richard, Tessières, Worley (FRA) | 2013: Hirscher, Hosp, Kirchgasser, Mathis, Schörghofer, Thalmann (AUT) | 2015: Brem, Hirscher, Hosp, Kirchgasser, Nösig, Schörghofer (AUT) | 2017: Baud-Mugnier, Faivre, Lizeroux, Noens, Pinturault, Worley (FRA) | 2019: Danioth, Ellenberger, Holdener, Simonet, Yule, Zenhäusern (SUI) | 2021: Foss Solevåg, Lysdahl, Riis-Johannessen, Stjernesund, Wilkens Solheim (NOR) | 2023: Ford, Hensien, Moltzan, O’Brien, Radamus, Winters (USA) | 2025: Collomb, Della Mea, Della Vite, Vinatzer (ITA) Vorlage:Klappleiste/Ende