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Paula Moltzan

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Paula Moltzan Vorlage:SportPicto
Paula Moltzan (2023)
Voller Name Paula Jennifer Moltzan
Nation Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 7. April 1994 (32 Jahre)
Geburtsort Minneapolis, USA
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom
Verein Buck Hill Ski Team
Ski and Snowboard Club Vail
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Winterspiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Junioren-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze Mailand-Cortina 2026 Team-Kombination
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Gold Courchevel/Méribel 2023 Mannschaft
Bronze Saalbach 2025 Riesenslalom
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold Hafjell 2015 Slalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 25. November 2012
 Gesamtweltcup 6. (2025/26)
 Riesenslalomweltcup 6. (2025/26)
 Slalomweltcup 5. (2025/26)
 Parallelweltcup 2. (2022/23)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 0 3 2
 Slalom 0 2 2
 Parallel-Rennen 0 1 0
letzte Änderung: 9. April 2026

Paula Jennifer Moltzan (* 7. April 1994 in Minneapolis, Minnesota) ist eine US-amerikanische Skirennläuferin. Sie ist auf die technischen Disziplinen Riesenslalom und Slalom spezialisiert. Ihr bisher größter Erfolg ist der Weltmeistertitel im Mannschaftswettbewerb 2023.

Biografie[Bearbeiten]

Paula Moltzan stammt aus Lakeville im Bundesstaat Minnesota, wo sie am Buck Hill früh das Skifahren erlernte.<ref name="USSki">US Ski Team – Paula Moltzan. USSA, abgerufen am 5. Januar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Alter von 16 Jahren zog Moltzan mit ihrem Vater nach Vail, Colorado, und wurde Mitglied im dortigen Skiverband. Im folgenden Jahr wurde sie ins US-Skiteam aufgenommen.<ref name="USSki" /> Nachdem sie bereits mit 15 Jahren im Nor-Am Cup debütiert hatte, gelang es ihr, sich in den Folgewintern nach und nach zu steigern. Die Saison 2014/15 beendete sie nach drei Siegen auf dem dritten Gesamtrang. In der Slalomwertung belegte sie den zweiten Platz. Im März desselben Jahres sicherte sie sich bei den Juniorenweltmeisterschaften in Hafjell die Slalom-Goldmedaille.

Ihr Weltcup-Debüt gab Moltzan am 25. November 2012 im Slalom von Aspen. Danach startete sie mehr oder weniger regelmäßig in Weltcup-Slaloms, konnte sich aber lange nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Ihr bestes Resultat auf diesem Niveau erzielte sie ausgerechnet bei den Weltmeisterschaftenen 2015 in Vail/Beaver Creek 2015, wo sie im Slalom Rang 20 belegte. Ihre ersten Weltcuppunkte gewann sie am 12. Jänner 2016 mit Platz 25 im Slalom von Flachau. Nach zwei Wintern mit sporadischen Weltcup-Einsätzen gelang ihr in der Saison 2018/19 ein kleiner Durchbruch, als sie in den Slaloms von Killington, Courchevel und Flachau die Ränge 17, 15 und 12 belegte. Die erste Top-10-Platzierung in einem Weltcuprennen gelang ihr am 17. Oktober 2020 im Riesenslalom von Sölden. Gut fünf Wochen später drang sie beim Parallelriesenslalom von Zürs überraschend bis ins große Finale vor und unterlag erst dort der Weltcup-Führenden Petra Vlhová. Bei den Weltmeisterschaften im darauf folgenden Jahr erreichte sie Platz vier.

Ende Dezember 2022 gelang ihr als Zweiter am Semmering beim 80. Weltcupsieg ihrer Teamkollegin Mikaela Shiffrin der erste Podestplatz in ihrer Spezialdisziplin. Bei den Weltmeisterschaften 2023 in Méribel gewann sie an der Seite von Tommy Ford, Nina O’Brien und River Radamus die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb. Ihre erste Podestplatzierung in einem Weltcup-Riesenslalom folgte am 21. Januar 2025 am Kronplatz. Bei den Weltmeisterschaften in Saalbach gewann sie die Bronzemedaille im Riesenslalom, im Slalom verpasste sie einen weiteren Medaillengewinn um gerade einmal zwei Hundertstelsekunden.

Zum Auftakt der Weltcupsaison 2025/26 erreichte Moltzan im Riesenslalom von Sölden den zweiten Platz hinter der Österreicherin Julia Scheib.

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • 54 Platzierungen unter den besten zehn, davon 10 Podestplätze

Weltcupwertungen[Bearbeiten]

Saison Gesamt Riesenslalom Slalom Parallel
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2015/16 118. 6 – – 54. 6 – –
2018/19 70. 67 – – 27. 67 – –
2019/20 102. 19 – – 37. 19 – –
2020/21 21. 303 27. 38 11. 185 2. 80
2021/22 39. 223 22. 101 19. 122 – –
2022/23 15. 506 11. 209 7. 297 – –
2023/24 17. 473 11. 236 12. 237 – –
2024/25 12. 549 7. 286 11. 263 – –
2025/26 6. 784 6. 392 5. 392 – –

Nor-Am Cup[Bearbeiten]

  • Saison 2012/13: 8. Gesamtwertung, 5. Kombinationswertung, 8. Riesenslalomwertung, 8. Slalomwertung
  • Saison 2013/14: 8. Riesenslalomwertung, 10. Slalomwertung
  • Saison 2014/15: 3. Gesamtwertung, 2. Slalomwertung, 4. Kombinationswertung, 10. Super-G-Wertung
  • Saison 2015/16: 7. Riesenslalomwertung
  • Saison 2016/17: 7. Gesamtwertung, 4. Slalomwertung, 6. Riesenslalomwertung
  • Saison 2017/18: 4. Slalomwertung
  • 22 Podestplätze, davon 8 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
18. Dezember 2013 Vail USA Slalom
22. Februar 2015 Calgary Kanada Slalom
22. März 2015 Burke Mountain USA Slalom
23. März 2015 Burke Mountain USA Slalom
5. Februar 2016 Mont Garceau Kanada Riesenslalom
2. Januar 2017 Burke Mountain USA Riesenslalom
4. Januar 2017 Burke Mountain USA Slalom
13. März 2018 Kimberley Kanada Slalom

Europacup[Bearbeiten]

  • 2 Podestplätze, davon 1 Sieg:
Datum Ort Land Disziplin
16. Dezember 2022 Ahrntal Italien Slalom

Australia New Zealand Cup[Bearbeiten]

  • Saison 2013: 7. Slalomwertung
  • 2 Platzierungen unter den besten fünf, davon 1 Sieg

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

  • Québec 2013: 44. Riesenslalom, DNF Slalom
  • Jasná 2014: 4. Slalom, 6. Riesenslalom, 26. Super-G, DNF Super-Kombination
  • Hafjell 2015: 1. Slalom, 23. Super-Kombination, 32. Super-G, 37. Abfahrt

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

  • US-Vizemeisterin in Riesenslalom und Slalom 2015
  • US-Jugend-Vizemeisterin im Super-G 2013
  • 20 Siege in FIS-Rennen

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Paula Moltzan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 2005: Bergmann, Eckert, A. Ertl, M. Ertl, Gerg, Neureuther (GER) | 2007: Götschl, Kirchgasser, Matt, Raich, Schild, Strobl (AUT) | 2011: Barioz, Fanara, Marmottan, Richard, Tessières, Worley (FRA) | 2013: Hirscher, Hosp, Kirchgasser, Mathis, Schörghofer, Thalmann (AUT) | 2015: Brem, Hirscher, Hosp, Kirchgasser, Nösig, Schörghofer (AUT) | 2017: Baud-Mugnier, Faivre, Lizeroux, Noens, Pinturault, Worley (FRA) | 2019: Danioth, Ellenberger, Holdener, Simonet, Yule, Zenhäusern (SUI) | 2021: Foss Solevåg, Lysdahl, Riis-Johannessen, Stjernesund, Wilkens Solheim (NOR) | 2023: Ford, Hensien, Moltzan, O’Brien, Radamus, Winters (USA) | 2025: Collomb, Della Mea, Della Vite, Vinatzer (ITA) Vorlage:Klappleiste/Ende

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