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Alfi Automobile

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Alfi Automobile GmbH
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1927
Auflösung 1928
Sitz Berlin, Deutschland
Leitung Alexander Fischer
Branche Automobilindustrie

Die Alfi Automobile GmbH war ein deutscher Automobilhersteller, der zwischen 1927 und 1928 kleinere Personenkraftwagen und leichte Lastkraftwagen unter dem Markennamen „Alfi“ auf den Markt brachte.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Beaulieu" /> Der Name geht auf den Ingenieur und Inhaber des Unternehmens, Alexander „Alex“ Fischer zurück.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1927 von dem Ingenieur Alexander Fischer in Berlin-Wedding gegründet. Fischer war zuvor Inhaber der Aktiengesellschaft für Akkumulatoren- und Automobilbau, die unter den Marken Elektric und Alfi Automobile baute und 1925 in Konkurs ging. Das Verfahren dazu wurde 1927 eingestellt.<ref name="Nfzlexikon">Eintrag im Lexikon zur Geschichte der Nutzfahrzeuge, abgerufen am 8. Januar 2025.</ref> -- Ungeachtet der wirtschaftlichen Schwierigkeiten seines vorangegangenen Unternehmens hielt Fischer an seinen Konstruktionen für benzingetriebene Fahrzeuge fest. Bereits 1926 hatte er auf der Berliner Automobil-Ausstellung den vierrädrigen 2/10 PS-Kleinwagen sowie ein dreirädriges kombiniertes Liefer- und Personenauto (den sogenannten „Klein-Alfi“) vorgestellt.

Trotz der Präsentation auf verschiedenen Fachmessen, darunter die Internationale Automobilausstellung für Lastwagen in Köln sowie die Leipziger Herbstmesse 1927, stellte sich kein wirtschaftlicher Erfolg ein.<ref name="Nfzlexikon" /> Der Betrieb wurde schließlich 1928 wieder eingestellt.<ref name="GTÜ" />

Fahrzeuge[Bearbeiten]

Das Verkaufsprogramm umfasste sowohl drei- als auch vierrädrige Modelle. Als vierrädriges Fahrzeug wurde der 2/10 PS-Kleinwagen angeboten, der als offene Sport-Version für 2100 RM sowie als geschlossenes Coupé für 2450 RM erhältlich war.<ref name="Die deutsche Automobilindustrie" /> Zudem gab es den dreirädrigen, offenen „Klein-Alfi“ für 1675 RM. Dieses „kombinierte Liefer- und Personen-Auto“ konnte mit wenigen Handgriffen von einem Dreisitzer in einen Lieferwagen für 250 kg Nutzlast umgewandelt werden.<ref name="Beaulieu" /> Es wurde wahlweise von luftgekühlten Einzylinder-Zweitaktmotoren von DKW mit 3 PS oder 4,5 PS angetrieben. Eine Version mit abnehmbarem Kastenaufbau wurde für insgesamt 1900 RM angeboten.

Das Angebot an Nutzfahrzeugen wurde im Herbst 2027 durch einen größeren 1,5/6 PS-Lastwagen für 750 kg Nutzlast (ebenfalls angetrieben durch DKW-Motor)<ref>Michael Wolff Metternich: 100 Jahre auf 3 Rädern. Deutsche Dreispur-Fahrzeuge im Wandel der Zeiten. Neue Kunst Verlag, München, ISBN 3-929956-00-4, S. 36–38.</ref> sowie einen 2,84/12 PS-Lastwagen für 1 bis 1,25 Tonnen Nutzlast ergänzt.<ref name="Nfzlexikon" />

Bei den Dreirädern war das Vorderrad direkt mit der Antriebseinheit verbunden und konnte um 180 Grad gedreht werden. Auf diese Weise war kein separater Rückwärtsgang erforderlich.

Es ist unklar, in welchen Stückzahlen die Fahrzeuge produziert wurden. Das vierrädrige Sportmodell soll über das Stadium eines Prototyps nicht hinausgekommen sein.<ref name="Beaulieu" />

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie"></ref> <ref name="Beaulieu"></ref> <ref name="Die deutsche Automobilindustrie">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3421022844 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> <ref name="GTÜ">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung (Memento vom 2. August 2018 im Internet Archive)</ref> </references>

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