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Alice Merton

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Datei:Alice Merton-3417.jpg
Alice Merton beim SWR3 New Pop Festival 2017

Alice Florence Clarissa Merton<ref>Alice Merton Talks "No Roots". Abgerufen am 9. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (* 13. September 1993<ref name="akademie" /><ref>Alice Merton. musicmadeingermany.de, abgerufen am 24. Juli 2026.</ref> in Frankfurt am Main<ref name="bosse" />) ist eine deutsch-kanadische Popmusikerin.

Leben[Bearbeiten]

Datei:Alice Merton - Southside Festival 2019 5404.jpg
Alice Merton live beim Southside Festival 2019

Geboren wurde Alice Merton in Frankfurt als Tochter einer Deutschen und eines Iren.<ref name="puls" /> Über New York zog die Familie nach Oakville in der kanadischen Provinz Ontario, wo sie ihre Kindheit verbrachte.<ref>Alice Merton: Always On The Move - Lemonade Magazine. In: Lemonade Magazine. 3. Oktober 2017 (lemonademagazine.net [abgerufen am 3. Dezember 2017]).</ref> Mit 13 Jahren kam Merton wieder zurück nach Deutschland, nach München, und lernte Deutsch. Davor hatte sie auch innerhalb Kanadas immer wieder den Wohnort gewechselt. Zuletzt zog sie nach England, wo auch ihre Eltern leben, und machte dort ihren Schulabschluss.<ref name="bosse" /><ref name="puls" /> Danach ging Alice Merton nach Augsburg und begann, Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Nach drei Semestern unterbrach sie dieses Studium und ging schließlich an die Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim, an der sie ab 2013 ein Studium in Popmusikdesign (Komposition/Songwriting) absolvierte.<ref name="akademie" />

Als ihre Wurzeln nannte Merton in einem Interview neben Irland, Kanada und Deutschland auch Frankreich, die zeitweilige Heimat ihrer Mutter.<ref name="puls" /> Merton ist eine Ururnichte von Wilhelm Merton.<ref>Kathrin Rosendorff: Ausstellung zu Wilhelm Merton: „Meisten Frankfurter keine Verbindung zum Namen Merton“. In: Frankfurter Rundschau. 12. Mai 2023, abgerufen am 13. Mai 2023.</ref>

Karriere[Bearbeiten]

Erstmals auf sich aufmerksam machte Merton 2015 als Songwriterin und Sängerin auf dem Album The Book of Nature von Fahrenhaidt.<ref name="fahrenhaidt" /> 2016 gewann sie in der Kategorie Acoustic Pop den Bundesförderpreis Jugend kulturell.<ref name="swr3" /> Inzwischen in Berlin ansässig, gründete sie ihr eigenes Label Paper Plane Records International mit ihrem Manager Paul Grauwinkel<ref>BIO | Alice Merton | Official Website. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. September 2019; abgerufen am 25. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und veröffentlichte Ende 2016 das Lied No Roots über ihr Gefühl, nirgendwo wirklich zu Hause zu sein.<ref name="puls" /> Bei Hype Machine und den Global Viral 50 im Internet erreichte es Topplatzierungen und wurde in die Empfehlungslisten mehrerer Radiosender aufgenommen.<ref name="erfolgskurs" /> Anfang Februar 2017 erschien das Lied offiziell auf der gleichnamigen EP mit insgesamt vier Titeln. No Roots stieg in die Charts ein und erreichte in Deutschland Platz 2, in Österreich Platz 3, in der Schweiz Platz 25 und in den US Alternative Radio Charts Platz 1.<ref></ref> Außerdem wurde No Roots in der Fernsehwerbung von Vodafone verwendet.<ref>Vodafone: Song aus der GigaDepot-Werbung, auf musikradar.de, vom 21. April 2017. Abgerufen am 2. Mai 2017.</ref> Die Single No Roots hat in Deutschland mit über 600.000 verkauften Einheiten 3-fach-Gold-Status erreicht. In Frankreich erreichte der Song Platz 1 der Downloadcharts.<ref>Downloadcharts Frankreich vom 22. September 2017</ref>

Am 4. August 2017 veröffentlichte Alice Merton ihre zweite Single Hit the Ground Running, die ebenfalls über das eigene Label Paper Plane Records Int. erschien. Der Song stieg in der ersten Woche in die Top 100 der deutschen Airplay-Charts ein.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Radio-Charts Deutschland – Chartwoche 32/2017 (Memento vom 22. August 2017 im Internet Archive)</ref> Merton hatte deutschlandweite Auftritte, unter anderem im Vorprogramm von Bosse und Philipp Poisel.<ref name="bosse" /> 2017 trat sie zudem beim Life Ball in Wien auf sowie beim Lollapalooza Berlin.

Anfang April 2018 kam ihre Hit-Single No Roots in die Billboard Hot 100. Im selben Monat veröffentlichte sie ihre dritte Single Lash Out.

Im Duett mit dem britischen Singer-Songwriter Tom Odell singt sie in der Single Half as Good as You, die am 28. September 2018 veröffentlicht wurde.<ref>From making the Billboard charts with No Roots to singing with Tom Odell: interview with Alice Merton. In: The Shortlisted. 24. April 2021, abgerufen am 25. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ihr Debütalbum Mint erschien im Januar 2019 und erreichte Platz zwei der deutschen Albumcharts.<ref name="charts">Chartquellen: Deutschland – Österreich – Schweiz – UK – US</ref>

2019 wurde sie Jurymitglied in der neunten Staffel von The Voice of Germany und gewann, als erster weiblicher Coach, die Staffel mit ihrem Talent Claudia Emmanuela Santoso. Nach einem Jahr zog sie sich wieder aus der Castingshow zurück.<ref>Alice Merton schmeißt bei "The Voice" hin. In: n-tv Nachrichten. Abgerufen am 20. November 2020.</ref> 2020 nahm sie an der Sendung Joko & Klaas gegen ProSieben teil.

Datei:Alice Merton - Southside Festival 2022 - IMG 4099 - 3.jpg
Alice Merton beim Southside Festival 2022

Am 8. April 2021 veröffentlichte Merton die Single Vertigo, am 9. September folgten Hero und Island als Singleauskopplung ihres kommenden zweiten Studioalbums S.I.D.E.S. Später im April 2022 veröffentlichte sie ihre nächste Single Blindside und schließlich im Mai 2022 Love Back. Später 2022 begleitete sie die britische Band Bastille auf deren amerikanischer Give me the Future-Tour und tourte dann selbst in sieben verschiedenen Ländern in ganz Europa zur Promotion ihres am 17. Juni 2022 veröffentlichen zweiten Studioalbums S.I.D.E.S. 2023 veröffentlichte sie Waste My Life und Charlie Brown, 2024 folgten run away girl, Heron und Sleigh Ride.<ref>ALICE MERTON veröffentlicht heute die „Heron II Deluxe EP“, abgerufen am 31. Mai 2025.</ref> Anschließend ging sie in den USA im April 2024 auf Headliner-Tournee und richtete 11 zumeist ausverkaufte Konzerte aus, um ihr drittes Album Heron zu promoten.<ref>Alice Merton mit neuem Album am Start: Nach ihrem Vorfahren sind mehrere Orte in Frankfurt benannt, abgerufen am 31. Mai 2025.</ref> Zudem trat sie unter anderem auf dem Southside-Festival auf. Im März 2025 verklagte Merton den US-amerikanischen Musiker Kanye West wegen nicht autorisierter Verwendung ihrer Musik.<ref>Sängerin Alice Merton verklagt Kanye West wegen unautorisierten Sample, abgerufen am 31. Mai 2025.</ref> Hintergrund ist, dass West den Titel Gun to my Head einer Passage aus Mertons Single Blindside entnommen haben soll, obwohl Merton wegen Wests politischer Ansichten diesem die Freigabe verweigert habe.

Am 14. Januar 2026 stellte Alice Merton im Holzhausenschlösschen in Frankfurt am Main ihre neue LP Visions vor.<ref>Frankfurter Bürgerstiftung Release Event zum neuen Album, abgerufen am 15. Januar 2026.</ref>

Alice Merton übernahm 2026 die musikalische Liedgestaltung der Nibelungenfestspiele Worms und komponierte dafür neue Songs. Sie singt in dem Stück „Die Hunnenkönigin“ in der Begleitband zusammen mit dem britischen Sänger, Musiker und Komponist Alexander Wolfe von „Les Enfants Terribles“.<ref>Alice Merton übernimmt musikalische Gestaltung der Nibelungen-Festspiele in Worms. In: deutschlandfunk.de. 4. Februar 2026, abgerufen am 22. Juli 2026.</ref><ref>Alice Merton live auf der Bühne bei den Nibelungen-Festspielen 2026 - Nibelungen-Festspiele Worms. Abgerufen am 22. Juli 2026.</ref>

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]

Auszeichnungen

Nominierungen

  • 2017: 1 Live Krone in der Kategorie „Bester Künstler/Beste Künstlerin“.<ref>1LIVE Krone 2017</ref>
  • 2018: Teen Choice Award in der Kategorie „Rock“<ref>Teen Choice Awards Winners 2018: See the Full List. In: Billboard. (billboard.com [abgerufen am 24. Oktober 2018]).</ref>

Diskografie[Bearbeiten]

Vorlage:Eingebundene Diskografie

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Alice Merton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

<references> <ref name="bosse"> Bosse nimmt Alice Merton mit, MDR Sputnik, abgerufen am 23. März 2017 </ref> <ref name="puls"> Kein Land der Welt ist meine Heimat (Interview), Ann-Kathrin Mittelstraß, Puls, 10. Februar 2017 </ref> <ref name="akademie"> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Alice Merton (Memento vom 24. März 2017 im Internet Archive), Popakademie Baden-Württemberg </ref> <ref name="erfolgskurs"> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Alice Merton auf Erfolgskurs (Memento vom 24. März 2017 im Internet Archive), Popakademie Baden-Württemberg, 18. Januar 2017 </ref> <ref name="fahrenhaidt"> The Book of Nature von Fahrenhaidt bei Discogs </ref> <ref name="swr3">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Biografie: Merton, Alice (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. März 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swr3.de bei SWR 3, 14. Dezember 2016</ref> </references>

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