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Aline Trede

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Datei:Aline Trede (2023).jpg
Aline Trede (2023)

Aline Lisa Trede (* 26. August 1983 in Bern; heimatberechtigt in Basel) ist eine Schweizer Politikerin (Grüne). Seit Juni 2026 ist sie Mitglied der Berner Kantonsregierung und steht der Direktion für Inneres und Justiz (DIJ) vor. Zuvor war sie Nationalrätin.

Politik[Bearbeiten]

Von 2009 bis 2012 gehörte Aline Trede als Vertreterin des Grünen Bündnisses dem Stadtberner Parlament (Stadtrat) an.<ref>Aline Trede. In: stadtrat.bern.ch. Abgerufen am 18. Dezember 2024.</ref> Sie war Präsidentin des Vereins für menschenfreundlichere Fahrzeuge, des Trägervereins der sogenannten Stopp-Offroader-Initiative. Sie ist ehemalige Koordinatorin der Jungen Grünen Schweiz. Von 2008 bis 2012 war sie Vizepräsidentin der Grünen Partei der Schweiz.

Trede übernahm am 4. März 2013 den Nationalratssitz ihrer zurückgetretenen Parteikollegin Franziska Teuscher, den sie bei den Erneuerungswahlen 2015 jedoch wieder verlor. 2013 unterlag sie SP-Nationalrätin Evi Allemann bei der Wahl zur Zentralpräsidentin des Verkehrs-Club der Schweiz (VCS).<ref name="vcs">Evi Allemann ist neue VCS-Präsidentin. In: Der Bund. 20. April 2013.</ref> Trede rutschte im Sommer 2018 für die zurückgetretene und in den Regierungsrat gewählte Christine Häsler wieder in den Nationalrat nach.<ref>Aline Trede übernimmt Grünen Nationalratssitz. Grüne Schweiz, 26. März 2018 (Medienmitteilung).</ref><ref>Christian Zellweger: Drei neue Berner Mitglieder im Nationalrat. In: Der Bund. 17. Mai 2018.</ref> Sie ist Mitglied in der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) und im Vorstand der Digitalen Gesellschaft Schweiz.<ref>Kurzvorstellung einiger Personen der Digitalen Gesellschaft. Website der Digitalen Gesellschaft Schweiz, abgerufen am 19. Oktober 2019.</ref> Im Juni 2024 wurde sie zudem in den Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbands gewählt.<ref>Delegiertenversammlung wählt Aline Trede und Christelle Luisier Brodard in den Zentralvorstand. In: football.ch. Schweizerischer Fussballverband, 7. Juni 2024, abgerufen am 18. Juli 2025.</ref>

Bei den Parlamentswahlen vom 20. Oktober 2019 wurde Trede nach zweimaligem Nachrücken für die Grünen zum ersten Mal direkt in den Nationalrat gewählt, bei den Wahlen 2023 wurde sie im Amt bestätigt. Seit dem 15. Dezember 2023 war sie u. a. Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats (UREK-N).

Im Mai 2020 wurde sie zur Fraktionspräsidentin der damals 35 Mitglieder umfassenden Grünen-Fraktion der Bundesversammlung gewählt.<ref>Nachfolgerin von Glättli. Bernerin wird neue Fraktionschefin der Grünen. In: Der Bund. 29. Mai 2020, abgerufen am 29. Mai 2020.</ref> Am 22. Mai 2026 wurde Greta Gysin zur neuen Fraktionspräsidentin gewählt, nachdem Trede in den Regierungsrat des Kantons Bern gewählt wurde.<ref>Greta Gysin als Präsidentin der Grünen Fraktion gewählt. In: gruene.ch. 22. Mai 2026, abgerufen am 22. Mai 2026.</ref>

Bei den Wahlen im Kanton Bern 2026 kandidierte sie für den Sitz im Regierungsrat der zurücktretenden Christine Häsler<ref>Berner Nationalrätin Aline Trede strebt Regierungsratskandidatur an. In: swissinfo.ch. 10. Juni 2025, abgerufen am 28. Juni 2025.</ref><ref>Brigitte Walser: Regierungsratswahlen: Die Berner Grünen nominieren Aline Trede. In: derbund.ch. 27. August 2025, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref> und wurde gewählt.<ref>Regierungsratswahl vom 29. März 2026. Staatskanzlei des Kantons Bern, 29. März 2026, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Am 1. Juni 2026 hat sie die Führung der Direktion für Inneres und Justiz (DIJ) übernommen.<ref>Direktionszuteilung des Regierungsrates. Kurzmitteilung der Regierungsrates. 1. April 2026, abgerufen am 1. April 2026.</ref> Indes ist Trede am 31. Mai 2026 aus dem Nationalrat zurückgetreten und Andrea de Meuron rückte für sie nach.<ref>Andrea de Meuron rutscht für Aline Trede in den Nationalrat nach. In: nau.ch. 1. April 2026, abgerufen am 3. April 2026.</ref>

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Trede besuchte das Gymnasium Kirchenfeld Bern, studierte an der ETH Zürich Umweltwissenschaften und arbeitete bis Ende 2012 als Kampagnenleiterin beim VCS.

Trede ist schweizerisch-deutsche Doppelbürgerin. Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und wohnt in Bern. Musikalisch betätigte sie sich in der Berner Stadtratsband FraktionsZwang.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Politik isch Musig i üsne Ohre! (Memento vom 1. Mai 2013 im Internet Archive). Website von FraktionsZwang.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Aline Trede – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Reto Müller (SP) | Philippe Müller (FDP) | Aline Trede (Grüne) | Pierre Alain Schnegg (SVP) | Evi Allemann (SP) | Astrid Bärtschi (Mitte) | Raphael Lanz (SVP)

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