Flavia Wasserfallen
Flavia Alessandra Wasserfallen (* 7. Februar 1979 in Bern) ist eine Schweizer Politikerin (SP). Seit 2023 ist sie Ständerätin, zuvor war sie seit 2018 Nationalrätin.
Leben und Beruf[Bearbeiten]
Flavia Wasserfallen ist in Hinterkappelen, Gemeinde Wohlen bei Bern, aufgewachsen und absolvierte 1998 die Matura Typus B am Gymnasium Bern-Neufeld. Sie studierte Politikwissenschaft, Volkswirtschaft und Medienwissenschaft an der Universität Bern und schloss das Studium 2007 mit dem Lizenziat ab. In einem Austauschsemester studierte sie zudem an der Universität Bologna mit Schwerpunkt Europapolitik.
Nach dem Studium arbeitete sie als Mitarbeiterin in der Sektion Bundesrats- und Parlamentsgeschäfte im Bundesamt für Energie (BFE). Parallel zu ihrer beruflichen Tätigkeit gründete Wasserfallen den Biogemüseabonnements-Anbieter bioabi.ch.
Seit 2024 ist sie Stiftungsratspräsidentin von Swisstransplant.
Flavia Wasserfallen ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie in Bern. Ihr Bruder ist der Politologe Fabio Wasserfallen.<ref>Zur Umfrage [der LeeWas GmbH]. In: Der Bund, 4. Oktober 2023, S. 15</ref><ref>Universität Bern, Institut für Politikwissenschaft: Prof. Dr. Fabio Wasserfallen. Kurzporträt</ref>
Politik[Bearbeiten]
Flavia Wasserfallen gehörte von 2002 bis 2012 dem Grossen Rat des Kantons Bern an. Von 2006 bis 2010 amtete sie als Vizepräsidentin der Sozialdemokratischen Fraktion. Zudem war sie von 2010 bis 2012 Co-Präsidentin der SP Stadt Bern. An der Delegiertenversammlung der SP Schweiz vom 23. Juni 2012 in Basel wurde sie zusammen mit Leyla Gül zur Co-Generalsekretärin der SP Schweiz gewählt.<ref>SP Schweiz: Medienmitteilung, 23. Juni 2012</ref> Die beiden Generalsekretärinnen leiteten das Zentralsekretariat der SP Schweiz bis Ende März 2018.
Am 29. Mai 2018 wurde Wasserfallen als Nationalrätin vereidigt. Sie folgte auf Evi Allemann, die in den Berner Regierungsrat gewählt worden war. Die SP Kanton Bern nominierte Wasserfallen als Nachfolgerin des abtretenden Ständerats Hans Stöckli für die Schweizer Parlamentswahlen 2023. Am 22. Oktober 2023 erreichte sie im 1. Wahlgang das beste Resultat, verpasste aber das absolute Mehr. Weil sich die anderen zum 2. Wahlgang zugelassenen Kandidierenden zurückgezogen, wurde Wasserfallen in stiller Wahl in den Ständerat gewählt.<ref>Ständeratswahl 2023: Stille Wahl von Flavia Wasserfallen und Werner Salzmann. Abgerufen am 1. März 2026.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Website von Flavia Wasserfallen
- Flavia Wasserfallen auf der Website der Bundesversammlung
- Flavia Wasserfallen auf der Website des Grossen Rats des Kantons Bern
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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Nationalräte: Andreas Aebi | Matthias Aebischer | Evi Allemann (bis Mai 2018) | Adrian Amstutz | Kathrin Bertschy | Manfred Bühler | Urs Gasche (bis Juni 2017) | Andrea Geissbühler | Jürg Grossen | Hans Grunder | Christine Häsler (bis Mai 2018) | Erich Hess | Lorenz Hess | Margret Kiener Nellen | Christa Markwalder | Nadine Masshardt | Corrado Pardini | Nadja Pieren | Albert Rösti | Regula Rytz | Werner Salzmann | Erich von Siebenthal | Heinz Siegenthaler (ab Sept. 2017) | Marianne Streiff | Aline Trede (ab Mai 2018) | Alexander Tschäppät (bis Mai 2018) | Christian Wasserfallen | Flavia Wasserfallen (ab Mai 2018) | Adrian Wüthrich (ab Mai 2018)
Ständeräte: Werner Luginbühl | Hans Stöckli
Liste der Mitglieder des Schweizer Nationalrats in der 50. Legislaturperiode | Liste der Mitglieder des Schweizer Ständerats in der 50. Legislaturperiode
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wasserfallen, Flavia |
| ALTERNATIVNAMEN | Wasserfallen, Flavia Alessandra |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Politikerin (SP) |
| GEBURTSDATUM | 7. Februar 1979 |
| GEBURTSORT | Bern |