Aloe plicatilis
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| Aloe plicatilis | ||||||||||||
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| Datei:Aloe plicatilis Orto botanico Palermo 0015.JPG
Aloe plicatilis | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Aloe plicatilis | ||||||||||||
| (L.) Burm.f. |
Aloe plicatilis ist eine Pflanzenart der Gattung der Aloen in der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). Das Artepitheton plicatilis stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚faltbar‘ und verweist auf die fächerartige Anordnung der Blätter.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 187.</ref>
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Aloe plicatilis wächst stammbildend und verzweigt dichotom von weit unten am Stamm. Die aufrechten Stämme erreichen eine Länge von bis zu 5 Meter und verfügen über ein atypisches Dickenwachstum. Die etwa zwölf bis 16 linealischen bis bandförmigen Laubblätter sind zweizeilig an den Zweigen angeordnet. Ihre trübgrüne bis glauk-grüne Blattspreite ist 30 Zentimeter lang und 4 Zentimeter breit. Die Blattoberfläche ist glatt. Im oberen Drittel des Blattrandes sind winzige Zähne vorhanden oder sie fehlen dort gelegentlich fast.
Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]
Der einfache Blütenstand erreicht eine Länge von bis zu 50 Zentimeter. Die lockeren, zylindrischen und leicht spitz zulaufenden Trauben sind 15 bis 25 Zentimeter lang. Sie bestehen aus 25 bis 30 Blüten. Die eiförmig-deltoiden Brakteen weisen eine Länge von 6 bis 8 Millimeter auf. Die zylindrischen, scharlachroten Blüten stehen an 10 Millimeter langen Blütenstielen. Die Blüten sind bis zu 55 Millimeter lang und an ihrer Basis gerundet. Oberhalb des Fruchtknotens sind die Blüten nicht verengt. Ihre äußeren Perigonblätter sind auf einer Länge von etwa 18 Millimetern nicht miteinander verwachsen. Die Staubblätter und der Griffel ragen 2 bis 5 Millimeter aus der Blüte heraus.
Genetik[Bearbeiten]
Die Chromosomenzahl beträgt <math>2n = 14</math>.
Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]
Aloe plicatilis ist in der südafrikanischen Provinz Westkap auf steilen, südwestlich ausgerichteten Hängen und felsigen Gebieten mit hohen Niederschlägen im Winter in Höhen von 1000 bis 1400 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Aloe disticha var. plicatilis durch Carl von Linné in Species Plantarum wurde 1753 veröffentlicht.<ref>Carl von Linné: Species Plantarum. 1. Auflage, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 321 (online).</ref> Nicolaas Laurens Burman erhob die Varietät 1768 in den Rang einer Art.<ref>Nicolaas Laurens Burman: Flora Indica, Prodromus Florae Capensis. Leiden/Amsterdam 1768, S. 10 (online).</ref>
Synonyme sind Rhipidodendrum plicatile Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Haw. (1821), Aloe linguaeformis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.f. (1782), Aloe tripetala Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Medik. (1783), Aloe lingua Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thunb. (1785), Kumara disticha Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Medik. (1786), Rhipidodendrum distichum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Medik.) Willd. (1811), Aloe flabelliformis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb. (1796) und Aloe plicatilis var. major Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salm-Dyck (1817).
Aufgrund neuerer phylogenetischer Untersuchungen schlugen Olwen Megan Grace und Mitarbeiter Anfang 2013 vor die Gattung Kumara Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Medik. (1786) mit der einzigen Art Kumara disticha wieder anzuerkennen.<ref>Olwen Megan Grace, Ronell R. Klopper, Gideon F. Smith, Neil R. Crouch, Estrela Figueiredo, Nina Ronsted, Abraham E. van Wyk: A revised generic classification for Aloe (Xanthorrhoeaceae subfam. Asphodeloideae). In: Phytotaxa. Band 76, Nummer 1, 2013, S. 7–14 (doi:10.11646/phytotaxa.76.1.2).</ref>
Nachweise[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Susan Carter, John J. Lavranos, Leonard E. Newton, Colin C. Walker: Aloes. The definitive guide. Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew 2011, ISBN 978-1-84246-439-7, S. 681.
- Ronell R. Klopper, Gideon F. Smith, Abraham E. van Wyk: The correct name of Aloe plicatilis in Kumara (Xanthorrhoeaceae: Asphodeloideae). In: Phytotaxa. Band 115, Nummer 1, 2013, S. 59–60 (doi:10.11646/phytotaxa.115.2.5).
- Ronell R. Klopper, Gideon F. Smith, Abraham E. van Wyk: The correct name of Aloe plicatilis in Kumara (Xanthorrhoeaceae: Asphodeloideae), again. In: Bradleya. Band 31, 2013, S. 157–158 (PDF).
- Leonard Eric Newton: Aloe aageodonta. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 170.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
- Kumara plicatilis in der Red List of South African Plants