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Andreas Coenen

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Andreas Coenen (* 15. Februar 1974 in Mönchengladbach)<ref>Lebenslauf in der Dissertation, S. 165.</ref> ist ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU). Er war von 2015 bis 2025 Landrat des Kreises Viersen.

Werdegang[Bearbeiten]

Coenen studierte nach dem Schulbesuch in Viersen Rechtswissenschaft an den Universitäten Trier, Salzburg und Köln. Nach Referendarzeit und Promotion zum Dr. jur. arbeitete er seit 2002 beim Landkreis Viersen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Lebenslauf auf der Website des Landkreises (Memento vom 31. März 2017 im Internet Archive).</ref> Coenen war sechs Jahre lang Kreisdirektor und damit allgemeiner Vertreter des Landrates. Ab dem 21. Oktober 2015 war er Landrat und Verbandsvorsteher des Naturparks Schwalm-Nette. Am 13. September 2020 wurde er als Landrat wiedergewählt.<ref>Wahlen, auf der Website des Landkreises.</ref> Bei der Landratswahl 2025 kandidierte er nicht erneut.<ref>rp-online.de: Landrat Coenen tritt 2025 nicht mehr an 10. November 2023.</ref> Er amtierte bis Ende Oktober 2025.<ref>rp-online.de: Andreas Coenen verabschiedet sich, Gielen kommt</ref>

Wahlanfechtung[Bearbeiten]

Die Partei Die Linke reichte im Februar 2021 Klage beim Verwaltungsgericht Düsseldorf ein, mit der sie die Gültigkeit der Landratswahl wegen gesetzwidriger Wahlbeeinflussung durch amtliche Stellen anfocht.<ref>Die Linke reicht Klage gegen Landratswahl ein. In: Rheinische Post, 25. Februar 2021.</ref> Hintergrund war eine aus dem Kreishaushalt bezahlte, vierseitige Anzeige des Kreises in einem kostenlos an die Haushalte verteilten Anzeigenblatt, in dem der Kreis die Aktivitäten und Leistungen Coenens als Landrat im Vorfeld der Wahl werbend angepriesen und Werbefotos von ihm verbreitet hatte. Am 28. März 2022 erklärte das Gericht die Landratswahl aufgrund von verdeckter Wahlwerbung durch die Kreisverwaltung zugunsten des ihr vorstehenden Landrats Andreas Coenen für ungültig, da der Kreis hierdurch „gegen die ihm insbesondere in der heißen Phase des Wahlkampfs obliegenden Neutralitätspflicht verstoßen“ habe.<ref>Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf (Az. 1 K 1157/21), auf justiz.nrw.de.</ref> Der Kreis Viersen und auch Coenen persönlich legten jedoch Berufung ein, sodass der Fall in zweiter Instanz vor dem Oberverwaltungsgericht Münster verhandelt wurde.<ref>Kreis Viersen Pressestelle | Presseinformationen. Abgerufen am 14. Juni 2022.</ref> Dieses hob am 17. Januar 2023 das vorherige Urteil auf und erklärte die Landratswahl für gültig. Das Gericht sah in der Wahlwerbung zwar eine unzulässige Beeinflussung, aber nicht so schwerwiegend, dass die Wahl wiederholt werden müsste. Dazu fehle es an begründeten Anhaltspunkten für die Annahme, dass die Wahl unter anderen Umständen zu einem anderen Ergebnis geführt haben könnte.<ref>Befreiungsschlag am OVG: Entscheidung zu Coenen-Wahl gefallen. In: Rheinische Post, 17. Januar 2023, abgerufen am 21. Januar 2023.</ref>

Privates[Bearbeiten]

Andreas Coenen ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebte bis Sommer 2025 in Viersen und zog nach dem Ende seiner politischen Karriere in den Chiemgau um.<ref>Andreas Reiners: Andreas Coenen vor dem Neustart. In: Rheinische Post, 12. September 2025, abgerufen am 28. Januar 2026.</ref>

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Peter OttmannLandrat des Kreises Viersen
2015 bis 2025
Bennet Gielen

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