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Andreas Maislinger

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Datei:Andreas Maislinger and Branko Lustig at the LAMOTH 2nd Annual Dinner (2) cropped.jpg
Andreas Maislinger (2009)

Andreas Maislinger (* 26. Februar 1955 in Sankt Georgen bei Salzburg) ist ein österreichischer Politikwissenschaftler. Er ist Initiator der Vereine Gedenkdienst und Österreichischer Auslandsdienst. 2023 trat er als Vorsitzender des Auslandsdienstes zurück, nachdem mehrere Fälle von Machtmissbrauch durch Maislinger bekannt geworden waren.<ref>ORF at/Agenturen red: Auslandsdienst: Gutachten bestätigt Fälle von Machtmissbrauch. 5. Dezember 2023, abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref><ref>ORF: Auslandsdienst: Verein verspricht nach Rücktritt Aufklärung</ref><ref>Gedenkdienst: Statement zu den Vorwürfen gegen Andreas Maislinger</ref>

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Andreas Maislinger wuchs in einem Landgasthaus in Sankt Georgen bei Salzburg auf. Von 1982 bis 1991 war Maislinger am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck, an der University of New Orleans, an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Johannes Kepler Universität Linz und an der Hebräischen Universität Jerusalem tätig.

Datei:Braunau, Gedenkdiener.jpg
Bürgermeister Gerhard Skiba, Andreas Maislinger und Gedenkdiener erinnern vor dem Adolf-Hitler-Geburtshaus an Gerechte unter den Völkern. (2002)

Andreas Maislinger ist der Initiator des österreichischen Gedenkdienstes. Er setzte sich seit seinem Studium<ref>Pressearchiv und Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Briefarchiv (Memento vom 21. Mai 2011 im Internet Archive) dokumentieren Engagement für den Gedenkdienst seit 1977.</ref> für die gesetzliche Verankerung dieser Art des Militärersatzdienstes ein, der die Aufklärung über den Holocaust zum Ziel hat.<ref>„Zivildienst in Holocaust Gedenkstätten“: Peter Huemer und Andreas Maislinger, ORF Moment – Leben Heute, 9. März 1988</ref> Unterstützt wurde er dabei vor allem von Simon Wiesenthal, Teddy Kollek,<ref>Teddy Kollek zum Projekt Gedenkdienst (Tiroler Tageszeitung, 12. Jänner 1993)</ref> Ari Rath, Herbert Rosenkranz, Gerhard Röthler und Karl Pfeifer.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Interview mit Dr. Andreas Maislinger, Die GEMEINDE, 22. Dezember 1982 (Memento vom 9. März 2001 im Internet Archive)</ref> Am 10. Oktober 1980 hatte Maislinger auf Einladung von Anton Pelinka die Möglichkeit, in der von Dolores Bauer geleiteten ORF-Sendung Kreuzverhör den „Zivildienst in Auschwitz“<ref>Andreas Maislinger: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt."ZIVILDIENST" in Auschwitz (Memento vom 9. März 2001 im Internet Archive), Stattblatt – Linzer Programm- und Belangzeitschrift 22/1980</ref> vorzustellen. Nach der Realisierung konnte am 1. September 1992 der erste Gedenkdiener seinen Dienst im Museum Auschwitz-Birkenau antreten. Als Vorsitzende des Vereins Gedenkdienst wurden Maislinger und Andreas Hörtnagl 1997 abgewählt.<ref name=":0">Gerhard Marschall: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt."Keine Spielwiese", Oberösterreichische Nachrichten vom 18. Juni 1997 (Memento vom 23. April 2001 im Internet Archive)</ref> Maislinger focht die Entscheidung an, was zu einer längeren Auseinandersetzung mit dem neuen Vorstand und schlussendlich seinem Austritt aus dem Verein führte.

In Folge gründete Maislinger den Verein für Dienste im Ausland, 2005 umbenannt auf Verein Österreichischer Auslandsdienst.<ref>„Einem Obmann zum Gedenken“, Kurier, Tirol, 5. Dezember 1997</ref> Dabei wurde der Gedenkdienst um die Bereiche Sozialdienst und Friedensdienst erweitert. 2023 trat Andreas Maislinger als Vorsitzender zurück, nachdem Vorwürfe der psychischen Gewaltausübung öffentlich wurden. Der Oberösterreicher Tobias Aigner folgte ihm nach.<ref name=":4" /><ref>Presseinformation. In: Österreichischer Auslandsdienst. Abgerufen am 18. Mai 2023.</ref>

Engagement[Bearbeiten]

Während seines Studiums in Salzburg war er Mitglied der Österreichischen Studentenunion und versuchte eine österreichische Beteiligung an der Internationalen Jugendbegegnungstätte Auschwitz zu erreichen. Bundespräsident Rudolf Kirchschläger hatte dies jedoch mit der Begründung, ein Österreicher hat in Auschwitz nichts zu sühnen, abgelehnt. Später anerkannte Kirchschläger das positive Ergebnis des von Maislinger durchgesetzten Gedenkdienstes.<ref>Brief von Dr. Rudolf Kirchschläger an Dr. Andreas Maislinger, Wien 3. Februar 1995</ref> Den Sommer 1978 verbrachte er im Kibbuz Kfar HaHoresh in der Nähe von Nazareth.<ref>Andreas Maislinger: Kreiskys Interview und Israel. In: Salzburger Nachrichten. 24. Oktober 1978 Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.auslandsdienst.at (Memento vom 18. Januar 2005 im Internet Archive)</ref> 1980 promovierte er bei Anton Pelinka zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Probleme der österreichischen Verteidigungspolitik. Der Auschwitz-Überlebende Jerzy Adam Brandhuber war während dieser Zeit sein Vertrauter. Hermann Langbein klärte ihn über den Antisemitismus beim Verband der Kämpfer für Freiheit und Demokratie in Polen auf.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Brief von Hermann Langbein an Andreas Maislinger, Wien 20. Dezember 1980 (Memento vom 7. Juli 2002 im Internet Archive)</ref> Auf Anregung von Jan Parcer rief er in Österreich zur Unterstützung des Baus der Maximilian-Kolbe-Kirche in Oswiecim auf.<ref>Kirchenbauer für Auschwitz gesucht. In: Salzburger Nachrichten. 31. Juli 1981 Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.hrb.at (Memento vom 9. April 2010 im Internet Archive)</ref>

1986 war er Gründungsmitglied der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft Tirol und 1988 im Auftrag der Internationalen Helsinki-Föderation für Menschenrechte in der DDR. Dieser und frühere DDR-Aufenthalte Maislingers wurden von dem Ministerium für Staatssicherheit beobachtet. Mit Bischof Kurt Scharf setzte er sich für die Freilassung politischer Häftlinge in der DDR ein.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Brief von Andreas Maislinger an Bischof Kurt Scharf vom 21. Januar 1981. (Memento vom 2. Juli 2003 im Internet Archive)</ref> Die von Maislinger erstmals 1984 organisierte Fahrt zum Museum Auschwitz-Birkenau wird von der Gesellschaft für politische Aufklärung bis heute angeboten.<ref>Studienfahrt zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. (PDF) In: uibk.ac.at. Gesellschaft für politische Aufklärung, 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Juli 2021; abgerufen am 11. September 2021.</ref> Gemeinsam mit Yaacov Lozowick realisierte er 1992 das erste deutschsprachige Seminar in Yad Vashem.<ref>Herbert Rosenkranz: Ein österreichischer Historiker, der gegen den Strom schwimmt. In: Israel Nachrichten. 10. April 1992 Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.auslandsdienst.at (Memento vom 9. März 2001 im Internet Archive).</ref>

Von 1992 bis 2012 war Maislinger der wissenschaftliche Leiter der Braunauer Zeitgeschichte-Tage in Braunau am Inn. Bürgermeister Gerhard Skiba hatte diese von Maislinger bereits 1987<ref>Alfred Jungraithmayr: Chance für Braunau. In: Braunauer Rundschau. 11. Mai 1989 Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.hrb.at (Memento vom 27. April 2014 im Internet Archive).</ref> vorgeschlagene Tagung ermöglicht.

Bis 1996 veröffentlichte Andreas Maislinger Kolumnen in der Jüdischen Rundschau.<ref>Kolumnen von Andreas Maislinger in der Jüdischen Rundschau</ref> Nach der FPÖ-Regierungsbeteiligung im Jahr 2000 schlug Maislinger der Stadt Braunau am Inn vor, im Geburtshaus von Adolf Hitler ein „Haus der Verantwortung“<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Haus der Verantwortung (HRB) (Memento vom 19. November 2005 im Internet Archive)</ref> einzurichten.

Ab 2006 leitete Maislinger das in Bürmoos stattfindende Ignaz-Glaser-Symposion. Im August 2006 verlegte Gunter Demnig auf Einladung Maislingers im Bezirk Braunau am Inn 13 Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus. Bereits 1997 wurden zwei Stolpersteine für die hingerichteten Zeugen Jehovas Johann und Matthias Nobis in Maislingers Heimatgemeinde verlegt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.„Stolpersteine“ zur mahnenden Erinnerung (19. Juli 1997) (Memento vom 7. Juli 2009 im Internet Archive)</ref>

Als Tierschützer engagierte sich Andreas Maislinger 2007 mit Johann Maier für ein Schweizerkracher-Verkaufsverbot.<ref>Mail an die Abgeordneten zum Österreichischen Nationalrat vom 24. Dezember 2007. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.hrb.at (Memento vom 1. Januar 2011 im Internet Archive)</ref>

Kritik[Bearbeiten]

Trennung vom Gedenkdienst[Bearbeiten]

Maislinger wurde im Juni 1997 vom Vorstand des Vereins Gedenkdienst abgewählt, rund 90 Prozent der Mitglieder wählten bei der Generalversammlung des Vereins gegen ihn. Maislinger begann dennoch kurz danach seine Abwahl anzufechten, wodurch der Verein ein halbes Jahr handlungsunfähig wurde.<ref>Datum: Der unbedankte Narziss</ref> Maislinger sprach von einem „Generationenkonflikt“, der zum „Vatermord“ geführt habe.<ref>Abgewählt. In: Der Standard. 2. Juni 1997, abgerufen am 3. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Laut Kurier soll er sich auch nicht zurückgehalten haben, Schmutz auf seinen Nachfolger als Obmann, Sascha Kellner, zu werfen. Der Verein Gedenkdienst leitete daraufhin rechtliche Schritte ein.<ref name=":0" />

Kellner kritisierte zahlreiche Ungereimtheiten in der Vereinsführung, auch von Seiten Maislingers, und warf ihm Machtmissbrauch vor.<ref>Datum: Der unbedankte Narziss</ref><ref>„Man grüßt sich halt, wenn man sich auf der Straße trifft“. In: Kurier Tirol. 13. März 1999, abgerufen am 3. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Christian Klösch, der in den 1990ern Teil des Vorstands des Verein Gedenkdienst war, berichtete, dass Maislinger damals Menschen emotional erpresst haben soll.<ref name=":1">Lina Paulitsch: Gedenken und Terror. In: Falter. 10. Mai 2023, abgerufen am 11. Mai 2023.</ref> Dies sei auch Mitgrund für seine Abwahl gewesen.<ref name=":3">Josef Kleinrath: Schwere Vorwürfe gegen Auslandsdienste-Chef. In: Kurier. 10. Mai 2023, abgerufen am 11. Mai 2023.</ref>

Machtmissbrauch und Rücktritt[Bearbeiten]

Im Mai 2023 berichtete die Wochenzeitung Falter über schwere Vorwürfe gegen Maislinger.<ref name=":1" /> Maislinger hatte junge, teils minderjährige Gedenkdiener systematisch drangsaliert. Drei Tage nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe gab Maislinger seinen Rücktritt als Vorsitzender des Auslandsdienstes bekannt.<ref name=":4">Vorsitzender Andreas Maislinger verlässt Auslandsdienst, abgerufen am 12. Mai 2023</ref> Eine vom Verein initiierte externe Untersuchung bestätigte den Machtmissbrauch durch Maislinger.<ref>ORF at/Agenturen red: Auslandsdienst: Gutachten bestätigt Fälle von Machtmissbrauch. 5. Dezember 2023, abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref>

Die Vorwürfe betrafen unter anderem dokumentierte Suizid- und Klagsdrohungen sowie Einschüchterungen. Ehemalige Gedenkdiener berichteten von anhaltenden psychischen Belastungen infolge ihrer Tätigkeit im Verein.<ref>Falter: Rücktritt im Verein Auslandsdienst</ref><ref name=":1" /><ref>WeltWegWeiser: WeltWegWeiser begrüßt Rücktritt Maislingers</ref> So rief Maislinger etwa einen Gedenkdiener an um ihn seinen Suizid anzukündigen mit den Worten „Du musst damit leben, dass ich mich jetzt umbringe“, so berichtete der Nachrichtensender Puls 24 unter Berufung auf entsprechende Telefonmitschnitte.<ref name=":2" /> Auch Jonathan Dorner, der 2019 Gedenkdienst leistete, war das Ziel einer Suiziddrohung und zahlreicher anderer Drohungen gewesen, nachdem er Maislinger widersprochen und problematische Umstände angesprochen hatte. Weiters hatte Maislinger auch mit Klagen gedroht.<ref name=":1" /> In einem öffentlichen Statement erklärte der Gedenkdienst, man sei von den neuen Vorwürfen „schockiert, aber nicht überrascht“: Maislingers Obmannschaft beim Gedenkdienst sek von „ähnlich problematischem Verhalten gekennzeichnet gewesen.“<ref>Gedenkdienst.at: Statement zu den Vorwürfen gegen Andreas Maisling</ref> Maislinger selbst äußerte sich zu den Vorwürfen nicht öffentlich.<ref name=":3" />

Dem Sozialministerium sollen die Vorwürfe bereits seit Herbst 2022 bekannt gewesen sein.<ref name=":2">Psychoterror im Auslandsdienst? Schwere Vorwürfe gegen Leiter. In: Puls 24. ProSiebenSat.1 PULS 4 GmbH, 10. Mai 2023, abgerufen am 10. Mai 2023.</ref> Eine Einstellung der Förderung sei auf Basis des damaligen Kenntnisstandes unverhältnismäßig gewesen, kommentierte das Ministerium auf ORF-Nachfrage.<ref>Vorwürfe gegen Leiter des Auslandsdienst – ZIB 1 vom 09.05.2023 um 19:30 Uhr. Abgerufen am 11. Mai 2023.</ref>

2023 wurde Andreas Maislinger auf Platz 81 der „Best of Böse“-Rangliste der Wochenzeitung Der Falter gelistet.<ref>Best of Böse 2023. In: Der Falter. 20. Dezember 2023, abgerufen am 21. Dezember 2023.</ref>

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Soziale Verteidigung und österreichische Völkerrechtslehre. In: Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft. Schwerpunktthema: Neutralität – Neutralitätspolitik. 1979/3.
  • Friedensbewegung in einem neutralen Land. Zur neuen Friedensbewegung in Österreich. In: Medienmacht im Nord-Süd-Konflikt. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-518-11166-3.
  • „Neue“ Österreichische Friedensbewegung. In: Österreichisches Jahrbuch für Politik 1983. Wien 1984.
  • Das katholisch-konservative Lager. In: Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934–1945. Band 2. ÖBV, Wien 1984, ISBN 3-215-05368-3.
  • „Zurück zur Normalität“. Zur Entnazifizierung in Tirol. In: Verdrängte Schuld, verfehlte Sühne. Entnazifizierung in Österreich 1945–1955. Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1986.
  • Anti-Bundesheer-Volksbegehren: |Volksbegehren oder Spielwiese verstreuter Alt-68er? In: Anton Pelinka (Hrsg.): Populismus in Österreich. Wien 1987.
  • Antisemitismus ohne Juden – Das Beispiel Tirol. In: Wolfgang Plat (Hrsg.): Voll Leben und voll Tod ist diese Erde. Bilder aus der Geschichte der Jüdischen Österreicher (1190 bis 1945). Herold Verlag, Wien 1988.
  • „Vergangenheitsbewältigung“ in der Bundesrepublik Deutschland, der DDR und Österreich. Psychologisch-pädagogische Maßnahmen im Vergleich. In: Deutschland Archiv, September 1990.
  • Der Fall Franz Jägerstätter. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Jahrbuch. 1991, ISBN 3-901142-02-9.
  • „Den Nationalsozialisten in die Hände getrieben“. Zur Geschichtspolitik der SPÖ von 1970 bis 2000.<ref>„Den Nationalsozialisten in die Hände getriebe“n – Zur Geschichtspolitik der SPÖ von 1970 bis 2000. In: Europäische Rundschau, Heft 3/2001</ref> In: Michael Wolffsohn, Thomas Brechenmacher (Hrsg.): Geschichte als Falle. Deutschland und die jüdische Welt. ars una Verlagsgesellschaft, Neuried 2001. Und: Europäische Rundschau, Heft 3/2001.

Herausgeberschaft

  • Costa Rica. Politik, Gesellschaft und Kultur eines Staates mit ständiger aktiver und unbewaffneter Neutralität. Inn-Verlag, Innsbruck 1986, ISBN 3-85123-091-4.
  • Der Putsch von Lamprechtshausen. Zeugen des Juli 1934 berichten.<ref>Zeugen des Juli 1934 berichten auf Maislinger.net</ref> Eigenverlag, Innsbruck 1992, ISBN 3-901201-00-9.
  • Handbuch zur neueren Geschichte Tirols. Band 2: Zeitgeschichte (gemeinsam mit Anton Pelinka). Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 1993.

Filme

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Joana Radzyner: Einsam unter Friedensengeln: Wehrdienstverweigerer Andreas Maislinger lebt alternativen Friedensdienst vor. In: Profil, 12. Juli 1982.
  • Herbert Rosenkranz: Ein österreichischer Historiker, der gegen den Strom schwimmt: Dr. Andreas Maislinger. In: Ausweg – Jüdische Zeitschrift für Aufklärung und Abwehr, Juni 1992.
  • Thomas Trescher: Der unbedankte Narziss. In: Datum 7–8/2008 Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.datum.at (Memento vom 21. Februar 2014 im Internet Archive)
  • Anton Legerer: Andreas Maislinger: Überzeugungsarbeit gegen den „Opfermythos“. In: Ders.: Tatort: Versöhnung. Aktion Sühnezeichen in der BRD und in der DDR und Gedenkdienst in Österreich. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2011, ISBN 978-3-374-02868-9, S. 421–440.
  • Hans Kratzer: Visionen eines Wirtsbuben. In: Süddeutsche Zeitung 21./22. April 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Andreas Maislinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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