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Apels Teich

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Apels Teich

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Klausheide-Apels Teich-1.jpg
Heideweiher

Heideweiher

Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Fläche 39,7 ha
WDPA-ID 81311
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 51° 48′ N, 8° 42′ OKoordinaten: 51° 48′ 1″ N, 8° 41′ 39″ O
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Apels Teich (Nordrhein-Westfalen)
Einrichtungsdatum 1989
Verwaltung Untere Landschaftsbehörde des Kreises Paderborn
Datei:Klausheide-Apelteich Baggersee.jpg
Baggersee

Apels Teich ist ein Naturschutzgebiet mit einer Größe von 39,70 ha im Ortsteil Klausheide der Gemeinde Hövelhof. Es wird mit der Nummer PB-014 geführt. Das Gebiet wurde im Jahr 1989 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.<ref name=PB014>Naturschutzgebiet „Apels Teich“ (PB-014) im Fachinformationssystem des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-WestfalenVorlage:Abrufdatum</ref> Es stellt einen Rest der ursprünglichen Sennelandschaft vor dem Eindringen der Kiefer dar, die seit den letzten 300 Jahren die Senneregion prägt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Naturschutzgebiet "Apels Teich" (Memento vom 9. September 2012 im Webarchiv archive.today)</ref>

Lage[Bearbeiten]

Die knapp 40 Hektar umfassende Schutzfläche befindet sich zwischen der Landesstraße 756 und der im Osten direkt angrenzenden Bundesautobahn 33 im Hövelhofer Ortsteil Klausheide. Die Grenze zum Paderborner Stadtteil Sennelager verläuft nur weniger Meter südlich des Gebietes. Das Jugendheim Salvator-Kolleg liegt direkt nordwestlich des Geländes, während sich im Norden der Haustenbach anschließt. Direkt östlich der A 33 und somit ebenfalls nur wenige Meter entfernt beginnt das Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes Senne.

Charakteristik[Bearbeiten]

Beim Naturschutzgebiet Apels Teich handelt es sich um zwei stehende Gewässer inmitten von zum Teil auf Binnendünen stehenden Waldflächen und verlandenden kleinen Teichen. Beim westlichen Gewässer, dem eigentlichen „Apels Teich“, handelt es sich um einen durch Anstauung eines Haustenbach-Zulaufes entstandenen mesotrophen Heideweiher mit einer Größe von rund 50 × 75 Metern, der von Röhrichtbeständen und erlenbruchartigen Gehölzen gesäumt wird. Er wird in südwestliche Richtung von einem Abfluss entwässert, der nach rund 1,2 Kilometern Fließstrecke in den Haustenbach einmündet. Das östliche Gewässer ist ein Baggersee, der im Osten noch aktiv bewirtschaftet wird, im Westen jedoch vielfältige Vegetationsflächen gebildet hat. Beide Wasserflächen sind durch ein Grabensystem miteinander verbunden.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Im Bereich des linken Heideweihers wachsen unter anderem die Wasserfeder (Hottonia palustris) und der Königsfarn (Osmunda regalis). Der westliche Bereich des Baggersees ist spärlicher bewachsen, wird aber zunehmend durch Schilf, die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) und die Sumpf-Segge (Carex acutiformis) besiedelt. Die Waldflächen des Gebietes sind vorrangig von zum Teil alten Eichen sowie Birken bestanden, vor allem im östlichen Bereich nahe der Autobahn finden sich stellenweise aber auch Fichten und Kiefern.

Eine im Schutzgebiet heimische Amphibienart ist der Teichfrosch (Rana kl. esculenta), eine häufig vorkommende Wasservogelart ist der Haubentaucher.<ref name=PB014/>

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gelände des heutigen Heideweihers wurde in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zum Zwecke des Torfabbaus bewirtschaftet. Der heutige Weiher mitsamt einer Insel inmitten der Wasserfläche wurde während des Krieges durch französische Kriegsgefangene geformt. Nach Kriegsende pflanzte man auf jener Insel eine Friedenseiche, die jedoch nicht mit der gleichnamigen Eiche am alten Hövelhofer Forsthaus zu verwechseln ist.<ref>Straßennamen der Gemeinde Hövelhof und ihre Bedeutung: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Apelteich (Memento vom 30. Oktober 2014 im Internet Archive)</ref> Der Heideweiher wurde bereits im Jahr 1958 erstmals als Naturschutzgebiet ausgewiesen.<ref name=PB014/>

Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Josef Manegold: Pflanzengesellschaften des Naturschutzgebietes "Apels Teich" Kreis Paderborn. In: Natur und Heimat, 38. Jg. 1978, Heft 4, Seite 113–118
  • Fritz Runge: Die Naturschutzgebiete Westfalens und des früheren Regierungsbezirks Osnabbrück. 4. Auflage, Münster 1982, Seite 164–165

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Naturschutzgebiet Apels Teich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende