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Arnhem

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Gemeinde Arnhem
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Flagge
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Wappen
Staat Niederlande Niederlande

Provinz Datei:Flag of Gelderland.svg Gelderland
Bürgermeister Ahmed Marcouch (PvdA)
Sitz der Gemeinde Arnhem
Fläche
 – Land
 – Wasser
101,54 km²
97,74 km²
3,8 km²
CBS-Code 0202
Einwohner 172.002 (1. Jan. 2026<ref>Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek, 27. Februar 2026, abgerufen am 28. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Bevölkerungsdichte 1694 Einwohner/km²
Koordinaten 52° 0′ N, 5° 55′ OKoordinaten: 52° 0′ N, 5° 55′ O
 {{#coordinates:51,999166666667|5,9225|primary
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  }}
Bedeutender Verkehrsweg A12 E 35 A50 A325 A348 N224 N225 N310 N311 N325
Vorwahl 026
Postleitzahlen 6801–6803, 6811–6816, 6821–6828, 6831–6836, 6841–6846
Website arnhem.nl
Blick auf die Stadt
Blick auf die Stadt
Blick auf die StadtVorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Bild1

Arnhem ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt in den Niederlanden. Sie ist Hauptstadt der Provinz Gelderland. Arnhem liegt am Nederrijn, einem relativ kurzen Abschnitt des Rheins nach der Rheinteilung, bei der die Waal und der Nederrijn, der spätere Lek, entstehen.

Geschichte[Bearbeiten]

Arnhem entstand an einer Anhöhe in der Nähe der IJssel an der Kreuzung der Handelsstraßen zwischen Utrecht, Nijmegen und Zutphen. Erst seit der Änderung des Rheinverlaufs um 1500 liegt Arnhem an diesem Fluss.

Datei:Springer-Arnhem.png
Arnhem, Altes Rathaus um 1850
Datei:Bundesarchiv Bild 183-S73820, Arnheim, britische Gefangene.jpg
Arnhem, September 1944

Arnheim erscheint 893 im Prümer Urbar. Der recht umfangreiche Prümer Besitz dort gruppierte sich um die Pfarrkirche, die bis zur Reformation in Besitz der Abtei Prüm blieb.<ref>Prümer Urbar Cap. IIC, ed. I. Schwab, S. 242f.</ref> Im Jahr 1233 erteilte Graf Otto II. von Geldern Arnhem das Stadtrecht. Im 15. Jahrhundert zählte die Stadt rund 4000 Einwohner und erhielt Stadtmauern und Türme zur Verteidigung. Die Stadt wurde 1473 von Karl dem Kühnen von Burgund erobert und kam 1543 mit dem ganzen Herzogtum Geldern an Kaiser Karl V., ehe sie 1585 von den Holländern eingenommen wurde und an die Republik der Niederlande fiel. Im Holländischen Krieg war Arnhem von 1672 bis 1674 von französischen Truppen besetzt, ebenso in den Koalitionskriegen von 1795 bis 1813, wobei Arnhem ab 1811 Hauptstadt des Départements Yssel-Supérieur war. Am 30. November 1813 wurde die Stadt von preußischen Truppen unter Bülow befreit und fiel wieder an die Niederlande zurück (→ Sturm auf Arnheim 1813).

Um 1850 lebten etwa 9.000 Menschen in Arnhem. Damals wurde die Region um Arnhem und Nijmegen ein beliebter Wohnsitz des Großbürgertums aus den westlichen Provinzen der Niederlande. In der Folge wurden repräsentative Parkanlagen geschaffen, denen die Stadt noch heute den Beinamen „Parkstadt“ verdankt. Parks wie Sonsbeek und Zijpendaal (im Norden der Stadt) prägen das Stadtbild.

Im Jahre 1929 wurde die Prüfstelle der Elektroindustrie KEMA in Arnhem gegründet.

Im Mai 1940, neun Monate nach Beginn des Zweiten Weltkriegs, besetzte die Wehrmacht im ersten Teil des Westfeldzugs die drei Benelux-Staaten. Der Großteil der Niederlande war bis zum Frühjahr 1945 besetzt. Im September 1944 versuchten westalliierte Streitkräfte, im Rahmen der Operation Market Garden die Brücke von Arnhem über den Rhein zu erobern, um sich so einen Weg nach Deutschland zu bahnen. In einem ihrer letzten siegreichen Kämpfe konnte die Wehrmacht die Schlacht jedoch für sich entscheiden, was zum Scheitern der alliierten Operation „Market Garden“ beitrug. Durch diese Schlacht wurde die Stadt schwer beschädigt. Nach der Schlacht zwang die Wehrmacht die damals 95.000 Einwohner, die Stadt zu verlassen.

Datei:Plaquette op John Frostbrug, Oorlogsmonument 853, Arnhem (1).jpg
Gedenktafel an John Frostbrug

Am 16. September 1978 wurde die älteste und bekannteste Rheinbrücke in John-Frost-Brücke umbenannt, nach dem britischen, damaligen Oberstleutnant John Frost, der 1944 während der erfolglosen Offensive jenes Bataillon kommandierte, das als einziges die Brücke erreichte und den nördlichen Teil vier Tage lang verteidigte. Eine Gedenktafel erinnert an die Schlacht und ihre vielen Opfer.

Nach dem Krieg folgte ein dynamischer Wiederaufbau. Die Bevölkerung der Stadt wuchs jahrzehntelang.

Als einzige Stadt der Niederlande hat Arnhem ein Trolleybusnetz (Oberleitungsbus Arnhem), was der Stadt heute den Beinamen „Trolleystad“ verleiht.

Politik[Bearbeiten]

Seit dem 1. September 2017 ist Ahmed Marcouch (PvdA) Bürgermeister der Gemeinde.<ref>Ahmed Marcouch officieel nieuwe burgemeester Arnhem. In: Omroep Gelderland. 25. August 2017, abgerufen am 1. Juli 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das College van B&W besteht für den Zeitraum von 2026 bis 2030 aus Mitgliedern der Parteien GroenLinks-PvdA, D66, Arnhem Centraal, PvdD und CDA.<ref>Nieuwe Arnhemse coalitie wil stad groen, sociaal, veilig en klaar voor de toekomst maken. In: arnhem.nl. Gemeente Arnhem, 3. Juni 2026, abgerufen am 6. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie wurden im Rahmen einer Ratssitzung am 10. Juni 2026 berufen.<ref>Lars Barendregt: De puzzel is compleet: deze namen moeten wethouder worden in Arnhem. In: de Gelderlander. DPG Media, 29. Mai 2026, abgerufen am 6. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Folgende Personen gehören zum College van B&W und sind in folgenden Bereichen zuständig:<ref>College van burgemeester en wethouders. In: arnhem.nl. Gemeente Arnhem, abgerufen am 13. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Name Partei Ressort Anmerkung
Paul Smeulders GroenLinks-PvdA Finanzen; Wohnen; Grundstückswesen; Asyl, Flüchtlinge und Einbürgerung; Projekt „Rijnpark“ erster Stellvertreter des Bürgermeisters
Nermina Kundić D66 Bildung; allgemeine Jugendpolitik; Koordination: Transformation Sozialpolitik; Wirtschaftsangelegenheiten und Stadtmarketing; Hafen und Fahrgewässer; internationale Zusammenarbeit; regionale Zusammenarbeit; modular aufgebaute interkommunale Zusammenarbeit; Projekte „Innovatief Maakdistrict“ und „Rijnpark“ zweite Stellvertreterin des Bürgermeisters
Tjienta van Pelt Arnhem Centraal öffentlicher Raum; Sport; Veranstaltungen; Erbgut; Gedenken; Seniorenpolitik; Wohnungslosenhilfe; öffentliche Dienstleistungen; Bürgerbeteiligung und Demokratisierung; Prostitution; Projekt „Cultuurcentrum Zuid“ dritte Stellvertreterin des Bürgermeisters
Mounia Arkhouch GroenLinks-PvdA Existenzsicherung; Gesetz über soziale Unterstützung (Wmo); Kultur; nationales Programm „Arnhem Oost“ vierte Stellvertreterin des Bürgermeisters
Maarten van den Bos GroenLinks-PvdA Nachhaltigkeit, Klima und Energie; Grün im städtischen Raum und Klimaanpassung; städtische Entwicklung und Raumordnung; Arbeitsmigration; Diversität und Inklusion; Wohnwagenangelegenheiten; Projekte „Beek Paasberg“, „Koelste Binnenstad“ und „Malburgen Samen Vooruit“ fünfter Stellvertreter des Bürgermeisters
Eva van Esch PvdD (nachhaltige) Mobilität; Abfall; Natur und Stadtparks; Tierwohl und Biodiversität; (Stadt)Landwirtschaft; Umwelt; Genehmigungserteilung und Ordnungswesen sechste Stellvertreterin des Bürgermeisters
David de Vries CDA Innenstadt; Tourismus und Erholung; Allgemeinwohl und Prävention; Jugendarbeit; Ehrenamt; Einrichtungspolitik; stadtteilgerichtetes Arbeiten; öffentliche Gesundheit; Geschäftsführung, Organisation, Kommunikation und Digitalisierung; kommunale Immobilien; Projekte „Huisvesting gemeente“, „Stadsblokken-Meinerswijk“, „Herstel binnenstad“ und „Bestuurskwartier“ siebter Stellvertreter des Bürgermeisters

Das Amt des Gemeindesekretärs wird seit November 2025 interimistisch von Pieter Sennema ausgeübt.

Gemeinderat[Bearbeiten]

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Kommunalwahl am 18. März 2026<ref name="wahl">Ergebnisse der Kommunalwahlen: 1982–2002 2006 2010 2014 2018 2022 2026, abgerufen am 9. Mai 2026 (niederländisch).</ref>
Wahlbeteiligung: 49,88 %
 %
30
20
10
0
23,65
12,31
10,34
9,87
7,21
6,84
6,40
5,86
5,24
12,29
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ACDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. d
BBADie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. f
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2022
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+0,97
+1,53
−1,90
−0,81
+4,62
+6,84
−2,12
+0,21
−1,11
−8,24
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2022 als eigenständige Wahllisten
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d 
Arnhem Centraal
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f 
BurgerBelang Arnhem
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j 
DENK 4,74 % (+0,37 %), Volt 3,41 % (–1,61 %), ChristenUnie 2,48 % (–1,38 %), NVU 0,63 % (+0,32 %), LEF – Voor de Nieuwe Generatie 0,54 % (+0,54 %), PPNL 0,49 % (+0,49 %), Arnhemse Ouderen Partij 0 % (–3,95 %), PVV 0 % (–2,78 %), De Partij voor Jong en Oud 0 % (–0,24 %)
Sitzverteilung im Arnhemmer Gemeinderat 2026<ref name="wahl" />
            
Insgesamt 39 Sitze

Der Gemeinderat wird seit 1982 folgendermaßen gebildet:

Partei Sitze<ref name="wahl" />Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. a
1982 1986 1990 1994 1998 2002 2006 2010 2014 2018 2022 2026
GroenLinks – – 4 4 5 4 4 5 4 7 7 10
PvdA 12 18 10 9 10 8 13 7 5 4 3
PPR – 0 – – – – – – – – –
CPN 0 – – – – – – – – – –
VVD 10 7 6 6 7 6 5 6 4 6 5 5
D66 2 2 7 7 2 2 1 4 8 5 5 4
Arnhem CentraalDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. b – – – – 3 5 3 3 2 3 4 4
FvD – – – – – – – – – – 1 3
BurgerBelang Arnhem – – – – – – – – – – – 3
PvdD – – – – – – – – 1 2 3 2
CDA 12 10 11 7 5 5 4 3 3 2 2 2
SP 1 1 1 2 4 3 6 7 8 3 2 2
DENK – – – – – – – – – 2 2 2
Verenigd Arnhem – – – – – – – – 1 – –
Volt – – – – – – – – – – 2 1
ChristenUnie – – – – – 1 1 1 2 2 1 1
Arnhemse Ouderen Partij – – – – – – – – 1 1 1 –
PVV – – – – – – – – – 2 1 –
Pro ArnhemDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. c – – – – – 4 2 2 – – – –
Trots op Nederland – – – – – – – 1 – – – –
Stadspartij Arnhem ’92 – – – 2 1 1 0 0 – – – –
GPV 0 0 0 1 1 – – – – – – –
RPF 0 – – – – – – –
SGP – – – – – – – – –
Algemeen Ouderen Verbond – – – – 1 – – – – – –
Unie 55+
Centrum Democraten – – – 1 0 – – – – – – –
PSP 2 1 – – – – – – – – – –
Gesamt 39 39 39 39 39 39 39 39 39 39 39 39
Anmerkungen

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a 
Parteien, die zwar an der Wahl teilgenommen hatten, aber keinen Ratssitz erlangen konnten, werden nicht berücksichtigt.

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b 
Bevor die Partei am 24. Juni 2016 den Namen Arnhem Centraal annahm, hatte sie Zuid Centraal geheißen.

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c 
Im Jahr 2002 kandidierte die Partei Pro Arnhem unter dem Namen Leefbaar Arnhem.

Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung: In Blau ein goldgeständerter und so geschnäbelter silberner Doppeladler. Schildhalter sind zwei rotgezungte braune Löwen mit silberner Bewehrung auf grüner Arabeske stehend; über den Schild eine goldene Blätterkrone.

Brücken und andere Bauwerke[Bearbeiten]

Datei:John frostbrug 2.jpg
Arnhem, John-Frost-Brücke

Schon 1603 wurde die Schiffbrücke Arnheim eingerichtet, die, vielfach erneuert, bis 1935 in Betrieb blieb.

Die beiden Brücken über den Nederrijn in der Nähe der Innenstadt werden vielfach noch Oude Rijnbrug (Alte Rheinbrücke, John-Frost-Brücke, bekannt durch Die Brücke von Arnheim) und Nieuwe Rijnbrug (Neue Rheinbrücke, Nelson-Mandela-Brücke) genannt. Die vier Brücken sind stromabwärts:

Der 145 m hohe Sendeturm KEMA Toren ist für Besucher nicht zugänglich.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Arnhem, Stadhuis-9333.jpg
Rathaus und Eusebiuskerk
Datei:Airborne at the Bridge.jpg
Infozentrum Battle of Arnhem

Arnhem verfügt über zahlreiche hochrangige Kultureinrichtungen.

Verkehr[Bearbeiten]

Datei:Arnhem, de Scheepsschroef bij centrale treinstation positie2 foto6 2016-06-26 20.00.jpg
Hauptbahnhof

Der öffentliche Nahverkehr in der Region Arnhem-Nijmegen wird unter dem Markennamen breng (niederländisch für (ich) bringe) von Hermes, einem Tochterunternehmen von Connexxion betrieben. Innerhalb von Arnhem verkehren 13 städtische Buslinien, davon die Linien 1 bis 3 und 5 bis 7 als Oberleitungsbus Arnhem. Des Weiteren betreibt breng Regional-, Schnell- und Bürgerbusse.

Der Bahnhof Arnhem Centraal ist neben Eindhoven Centraal der einzige Bahnhof außerhalb der Randstad, der den Beinamen Centraal trägt (vergleichbar mit dem deutschen Hauptbahnhof), und ist ein Knotenpunkt im Eisenbahnverkehr der östlichen Niederlande. ICE-Züge nach Utrecht, Amsterdam, Duisburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt und Basel, sowie Intercityverbindungen in andere Landesteile der Niederlande halten hier. Die Regionalzüge werden teilweise von Arriva und breng betrieben, außerdem verbindet der Rhein-IJssel-Express (RE 19) der VIAS die Stadt mit dem Niederrhein und Düsseldorf.

Arnhem ist an zahlreiche nationale und internationale Fernradwege angeschlossen, u. a. an den Rheinradweg (die europäische EuroVelo-Route 15 von der Quelle bis zur Mündung des Rheins),<ref>webmaster: EuroVelo 15: von der Quelle des Rheins bis zur Nordsee – EuroVelo. Abgerufen am 15. Mai 2017.</ref> und auch von Deutschland aus gut per Fahrrad erreichbar.

Die nächsten Flughäfen befinden sich in Weeze (Niederrhein) (NRN, 45 km), Eindhoven (EIN, 68 km), Amsterdam-Schiphol (AMS, 85 km), Düsseldorf (DUS, 100 km) und Rotterdam/Den Haag (RTM, 100 km).

Im Straßenverkehr wird Arnhem durch die A12, A50, A15, A325, A348, N224, N225, N310, N325 und N784 erschlossen. Um die Innenstadt verläuft zudem der 3,3 km lange Centrumring.

Kultur[Bearbeiten]

Datei:Arnhem - Utrechtseweg 87 - 3.jpg
Museum voor Moderne Kunst
Datei:Musis Sacrum - panoramio.jpg
Musis Sacrum

Gemessen an der Größe der Stadt gibt es in Arnhem ein beachtliches Kulturangebot. Die Musikszene spielt sich ab im Musis Sacrum, dem Konzertgebäude, wo das Sinfonieorchester von Gelderland probt und auftritt, und wo wöchentlich Jazzkonzerte stattfinden. Seit 2008 ist das Luxor, ein ehemaliges Konzerthaus, wiederaufgebaut um das kulturelle Angebot, vor allem im Bereich der Pop- und Unterhaltungsmusik, zu ergänzen. Das Theater (Schouwburg) bietet nationalen und internationalen Kompagnien eine Plattform.

Die Kunsthochschule Arnhem (ArtEZ) ist international angesehen für ihre offen und experimentell ausgerichtete Abteilung für Jazz- und Popmusik, die zum großen Teil von deutschen Studierenden genutzt wird, ihre international ausgerichtete, renommierte Tanzabteilung, und ihre traditionsreiche Theaterabteilung. Unter anderem von Studenten organisiert, gibt es zweimal die Woche in Arnheim lokalen Live-Jazz zu hören, in den Bars „Cafe de Kroeg“ sowie dem „Stella by Starlight“.

Die Stadt organisiert einmal jährlich ein Festival für Straßenstatuen (Living Statues), und zweijährlich die Arnhemer „Modebiennale“.

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Sport[Bearbeiten]

Arnheim ist Sitz des Niederländischen Sportbunds und Olympischen Komitees, des NOC*NSF, der am Westrand des Stadtgebiets das Sportförderzentrum Papendal betreibt. Die Stadt und die Anlagen in Papendal waren Ausrichter der Sommer-Paralympics 1980.

Bekanntester Sportverein der Stadt ist der Fußballklub Vitesse Arnhem, der in der niederländischen Ehrendivision spielt, und 2017 erstmals Niederländischer Pokalsieger wurde.

Im Jahr 2000 fanden in Arnhem einige Spiele der Fußball-Europameisterschaft im GelreDome, dem Heimstadion von Vitesse Arnhem statt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Partnerstädte von Arnheim sind und waren:<ref>Website Gemeente Arnhem – Stedenbanden</ref>

Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Croydon (Vereinigtes Königreich), seit 1985
DeutschlandDeutschland Gera (Deutschland), seit 1987
China Volksrepublik Wuhan (Volksrepublik China), 1999–2021<ref>Arnhem breaks ties with Wuhan over treatment of Uyghur people. Abgerufen am 4. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Arnhem ist Mitglied des deutsch-niederländischen öffentlich-rechtlichen Zweckverbands Euregio Rhein-Waal in Kleve.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Datei:Arnhem- Rijn Erfgoedcentrum Rozet GDC007000022.jpg
Arnhem (1860)

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Mit der Stadt verbundene Personen[Bearbeiten]

  • Raschid Ben Ali (* 1978), niederländischer Maler, absolvierte hier einen Teil seiner Ausbildung
  • Martin Böcker (* 1958), deutscher Organist, absolvierte hier einen Teil seiner Ausbildung
  • Michiel Braam (* 1964), niederländischer Musiker und Komponist, unterrichtet am örtlichen Konservatorium
  • Herman Breckerveld (um 1600–1673), Glasmaler, Radierer und Maler, wirkte ab spätestens 1625 in Arnhem
  • René Creemers (* 1959), niederländischer Musiker, unterrichtete am örtlichen Konservatorium
  • Christian Doepke (* 1966), deutscher Musiker, absolvierte hier einen Teil seiner Ausbildung
  • Axel Dörner (* 1964), deutscher Musiker und Komponist, absolvierte hier einen Teil seiner Ausbildung
  • Johannes Grevius (1584–1622), deutscher Theologe, arbeitete hier als Pfarrer
  • Audrey Hepburn (1929–1993), Schauspielerin niederländischer Herkunft, lebte hier während des Zweiten Weltkriegs
  • Florentijn Hofman (* 1977), niederländischer Künstler, hier wohnhaft und arbeitend
  • Jacob de Kempenaer (1793–1870), niederländischer Politiker, hier verstorben
  • Aadriaan Cornelis van Leeuwen (1887–1991), niederländischer Komponist und Dirigent, hier verstorben
  • Ernst Leffmann (1899–1972), deutsch-niederländischer Jurist und Fabrikant, lebte hier seit 1933 bis zu seinem Tod
  • Ehrenfried Leichel (1828–1905), deutsch-niederländischer Orgelbauer, hier verstorben
  • Mark Manders (* 1968), niederländischer Künstler, hier wohnhaft
  • Pieter J. R. Modderman (1919–2005), niederländischer Archäologe, hier verstorben
  • Adolf von Neuenahr (1545–1589), niederländischer Statthalter, hier verstorben
  • Marcus Schinkel (* 1968), deutscher Musiker, absolvierte hier einen Teil seiner Ausbildung
  • Jan Taminiau (* 1975), niederländischer Modedesigner, absolvierte hier einen Teil seiner Ausbildung
  • Johan Wagenaar (1862–1941), niederländischer Komponist und Organist, war hier als Chordirigent tätig
  • Ita Wegman (1876–1943), niederländische Ärztin und Anthroposophin, absolvierte hier einen Teil ihrer Schulausbildung

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Arnhem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Arnheim – Reiseführer
Wiktionary: Arnhem – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

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