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Baasdorf

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Baasdorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(365)&title=Baasdorf 51° 42′ N, 11° 59′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(365) 51° 42′ 30″ N, 11° 58′ 50″ O
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Höhe: 91 m ü. NN
Fläche: 7,26 km²
Einwohner: 365 (31. Dez. 2021)<ref>Baasdorf. In: Webauftritt. Köthen (Anhalt), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im Oktober 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2004
Postleitzahl: 06388
Vorwahl: 03496
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Karte
Lage von Baasdorf in Köthen (Anhalt)

Baasdorf ist ein Ortsteil der Stadt Köthen (Anhalt) in Sachsen-Anhalt, Deutschland. Ortsbürgermeister ist Heiko Weise (2026).<ref>Website der Stadt Köthen, Baasdorf, abgerufen am 15. Juli 2026</ref>

Geographische Lage[Bearbeiten]

Etwa 1,5 Kilometer nördlich von Baasdorf liegt der Flugplatz Köthens. Unmittelbar nördlich des Flughafens beginnt die eigentliche Stadt Köthen (Anhalt). Arensdorf liegt etwa 1,5 Kilometer östlich der Ortschaft, Görzig etwa fünf Kilometer südlich, Maasdorf drei Kilometer südwestlich und etwas stärker in westlicher Richtung Edderitz.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Baasdorf Kirche.jpg
Die Kirche in Baasdorf (2010)

Die urkundliche Ersterwähnung stammt aus 1285, 1349 oder 1362.<ref name="FiAK18"/><ref> Website der Stadt Köthen, Baasdorf, abgerufen am 15. Juli 2026 </ref> Urkundliche Erwähnungen von Baghestorp bzw. Bastorp gab es 1362 und 1370. Besitzer waren 1362 die Ritter Jakob und Johannes von Bastorp sowie die Brüder von Johannes Johann und Konrad. 1370 wurden noch die von Garren sowie die von Gruben (auch von Gruban) als Besitzer von Gütern in Baasdorf genannt.<ref>Th. Stenzel, Geschichte der Ortschaften des Kreises Köthen, 1886, S. 1–2</ref> 1773 wurde Baasdorf bei einem Brand fast vollständig zerstört. Es folgten weitere große Brände 1816, 1824, 1826, 1828 und 1829.<ref name="FiAK18"/> 1801 lebten in Baasdorf 230 Menschen in 44 Häusern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in dem Dorf zunächst 150 US-Soldaten einquartiert. Am 16. Juni 1945 wurden diese dann von der Roten Armee abgelöst.<ref name="FiAK18"/> Es kam zum Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen. 1952 wurde eine Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Typ I, 1953 Typ III gegründet.<ref name="FiAK18"/>

1995 bildete Baasdorf mit Arensdorf und Köthen eine Verwaltungsgemeinschaft. Am 1. Januar 2004 wurde der Ort dann nach Köthen eingemeindet.<ref name="ZDF" />

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Nachfolgend die Einwohnerentwicklung von Baasdorf.<ref>Für 1933 und 1939; Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de.
Für 2007: Website der Stadt Köthen, „Zahlen + Fakten“, abgerufen am 25. Juni 2008</ref>

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Verkehr[Bearbeiten]

Von Nord nach Süd verläuft die Kreisstraße 2074 durch Baasdorf.

Der nächste Bahnhaltepunkt befindet sich in Arensdorf bzw. in Köthen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die WIMEX-Gruppe, eine international tätige Unternehmensgruppe der Fleisch- und Agrarindustrie, hat ihren Sitz in Baasdorf.

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Baasdorf – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

<references> <ref name="ZDF">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Website der Stadt Köthen, Zahlen + Fakten (Memento vom 20. August 2012 im Internet Archive), abgerufen am 12. August 2012</ref> <ref name="FiAK18"> Fakten in Akten Köthen (Anhalt), #18 Das Dorf, das immer wieder brannte, abgerufen am 15. Juli 2026 </ref> </references>

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