Bahnhof Zerf
| Zerf | ||||||
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| Bahnhof-Zerf.JPG Bahnhof vom Radweg aus
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| Daten | ||||||
| Betriebsstellenart | Bahnhof | |||||
| Lage im Netz | Zwischenbahnhof | |||||
| Bauform | Durchgangsbahnhof | |||||
| Bahnsteiggleise | 2 | |||||
| Abkürzung | SZF | |||||
| Eröffnung | 1889 | |||||
| Schließung | 1985 | |||||
| Lage | ||||||
| Stadt/Gemeinde | Zerf | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Rheinland-Pfalz | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Koordinaten | 49° 36′ 25″ N, 6° 42′ 21″ O
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|
dim=2000 | globe= | name=Zerf | region=DE-RP | type=railwaystation
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| Höhe (SO) | 373,6 m ü. NHN | |||||
| Eisenbahnstrecken | ||||||
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| Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz | ||||||
Der Bahnhof Zerf ist ein ehemaliger Bahnhof an der Ruwertalbahn in Zerf in Rheinland-Pfalz.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Bahnhof Zerf wurde 1889 zusammen mit der Ruwertalbahn errichtet.<ref name="volskfreund">Axel Munsteiner: Leben am Rand der alten Gleise. In: volksfreund.de. 11. Oktober 2013, abgerufen am 3. März 2018.</ref>
1907/08 erhielt der Bahnhof ein Kreuzungs- und ein Rampengleis von 550 m Länge sowie eine Verladerampe von 250 m Länge, welche der militärischen Nutzbarmachung der Bahnstrecke dienten. Diese Gleisanlagen wurden allerdings 1962 wieder entfernt. Als auf der Ruwertalbahn zwischen 1962 und 1965 auf Zugleitbetrieb umgestellt wurde, verlor der Bahnhof Zerf seinen Fahrdienstleiter und das örtliche Personal.<ref name="hochwaldbahninfo">Bahnhof Zerf. In: hochwaldbahn.info. 30. Juni 1982, abgerufen am 23. März 2024.</ref>
Der Personenverkehr endete 1984/86. Allerdings fuhren zur Bedienung der Bilsteinfabrik und einigen gewerblichen Anlagen zwischen Trier und Zerf immer noch Züge durch den Bahnhof. Der Abschnitt zwischen Zerf und Schillingen war aber offiziell eingestellt. Dass die Strecke dennoch befahren wurde, lag daran, dass die Strecke für die NATO betriebsfähig gehalten werden musste, insbesondere für die Hochwald-Kaserne, Hermeskeil. Dadurch fuhren auch Gesellschaftssonderzüge auf der Strecke.<ref name="hochwaldbahninfo" /> Die Strecke wurde 1998 offiziell stillgelegt und anschließend in einen Radweg umgewandelt, der seit 2009 durchgängig befahrbar ist.<ref name="radweg">Bahntrassenradwege – Ruwer-Hochwald-Radweg (2). In: bahntrassenradwege.de. 23. Dezember 2012, abgerufen am 3. März 2018.</ref><ref name="bahnhof">Bahnhofstrasse Zerf, Reportage des SWR Fernsehens auf YouTube, vom 20. Mai 2013</ref><ref name="volskfreund" />
Bahnhofsgebäude und Bahnhofsumfeld[Bearbeiten]
Das Empfangsgebäude entspricht dem Bautyp anderer Bahnhofsgebäude auf der Ruwertalbahn, beispielsweise den Bahnhöfen Kell oder Pluwig. Von 1908 bis in die 1960er Jahre befanden sich auch Kreuzungs- und Rampengleise im Bahnhof. Diese wurden für militärische Zwecke errichtet, aber auch zur Holzverladung genutzt. Durch den Bau von Rückfallweichen wurde in den 1960er Jahren das Stellwerk entbehrlich. Das Empfangsgebäude wurde einschließlich des Güterschuppens und des Stellwerksanbaus als Wohnhaus verkauft und ist daher seit 1981 in Privatbesitz.<ref name="hochwaldbahninfo" /> Die Familie, die im Bahnhof wohnt, bietet inzwischen eine Wohnung für Touristen an.<ref name="volskfreund" /> Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783884621103 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
Am Bahnhof Zerf beginnt die längste Straße in Zerf, welche vom Bahnhof aus zwei Kilometer weit ins Ortszentrum führt.<ref name="bahnhof" />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />