Bank Hapoalim
| Bank Hapoalim B.M. | |
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| Staat | |
| Sitz | Tel Aviv |
| Rechtsform | B.M. (BeʿEravon Mugbal) |
| ISIN | IL0006625771 |
| BIC | POALILIT<ref name="DatenPOALILIT">Eintrag im BIC Directory beim SWIFT</ref> |
| Gründung | 30. November 1921 |
| Website | www.bankhapoalim.com |
| Geschäftsdaten 2018<ref name="GDaten">Annual Report 2018. (PDF; 3,8 MB) S. 15, 146, 414, abgerufen am 14. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | |
| Bilanzsumme | 460,926 Milliarden ILS |
| Mitarbeiter | 9.723 (im Jahresdurchschnitt) |
| Geschäftsstellen | 225 (im Inland) |
| Leitung | |
| Verwaltungsrat | Oded Eran (COB)<ref>Board of Directors. Abgerufen am 14. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Vorstand | Ari Pinto (President and CEO)<ref>Board of Management. Abgerufen am 14. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
Die Bank Hapoalim ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein im Jahre 1921 gegründetes Geldinstitut in Israel.
Unternehmen[Bearbeiten]
Die Bank wurde am 30. November 1921<ref>Mordechai Naor: Eretz Israel. Das 20. Jahrhundert. Könemann, Köln 1998, ISBN 3-89508-594-4, S. 114.</ref> als The Workers Bank Ltd (Bank ha-Poʿalim) von der Histadrut in Tel Aviv gegründet. Die Histadrut behielt die Kontrolle über die Bank bis in das Jahr 1983. Danach geriet das Kreditinstitut unter die Aufsicht des Staates. Im Jahre 1996 erwarb eine Investorengruppe um Ted Arison das Unternehmen. Seine Tochter Shari Arison, die vermögendste Frau Israels und des Nahen Ostens, hielt über die Arison Holding 22,6 Prozent der Aktien der Bank (2011).<ref>Forbes: Shari Arison März 2013, aufgerufen am 24. Dezember 2013</ref>
Im Januar 2014 entschieden der niederländische Pensionsfonds PGGM und die Danske Bank nicht mehr in die Bank Hapoalim zu investieren. Als Begründung wurde die Beteiligung der Bank an der Mitfinanzierung des israelischen Siedlungsbaus genannt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 12. November 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Kritik[Bearbeiten]
Im Mai 2020 berichtete der Spiegel, dass die Bank der Zahlung einer hohen Strafe von etwa 900 Mio. Dollar zugestimmt habe, um einer Strafverfolgung zu entgehen. Die Bank hatte zwischen 2002 und 2014 Kunden dabei geholfen, Vermögen unter anderem von US-Bürgern auf Offshorekonten zu verstecken – um so Steuerzahlungen zu vermeiden.
Rund 30 Millionen Dollar müssten die Institute der Bank zudem wegen ihrer Beteiligung am Bestechungsskandal des Weltfußballverbands Fifa zahlen. Fast fünf Jahre lang hätten Mitarbeiter der Bank das US-Finanzsystem dazu benutzt, um 20 Millionen Dollar für „korrupte Fußballvertreter in mehreren Ländern“ zu waschen. Die Hapoalim-Niederlassung in Miami hatte die gewaschenen Gelder zwischen 2010 und 2015 eingesetzt. Sie stammten von Sportmarketing-Funktionären, die etwa für die argentinische Firma "Full Play Group" tätig waren. Mit ihnen seien Fifa-Vertreter bestochen worden, die dafür im Gegenzug lukrative Übertragungsrechte für die Copa América vergeben hätten.<ref>Israelische Großbank muss Hunderte Millionen Dollar Strafe zahlen. Spiegel Wirtschaft, 1. Mai 2020 (abgerufen am 17. Juni 2020)</ref>
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />