Bariumiodat
| Kristallstruktur | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kristallstruktur von Bariumiodat | ||||||||||
| Vorlage:Farbe Ba2+ Vorlage:Farbe I5+ Vorlage:Farbe O2− | ||||||||||
| Kristallsystem |
monoklin | |||||||||
| Raumgruppe |
C2/c (Nr. 15) | |||||||||
| Gitterparameter |
a = 13,638(9) Å, b = 7,979(2) Å, c = 9,036(6) Å, β = 133,62(4)°<ref name="Kristallstruktur">Václav Petříček, Karel Malý, Bohumil Kratochvíl, Jana Podlahová, Josef Loub: Barium diiodate. In: Acta Crystallographica Section B. B36, 1980, S. 2130–2132, doi:10.1107/S0567740880008102.</ref> | |||||||||
| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Bariumiodat | |||||||||
| Verhältnisformel | Ba(IO3)2 | |||||||||
| Kurzbeschreibung |
weiße Kristalle<ref name="Alfa"/> | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | ||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||
| Dichte |
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| Schmelzpunkt |
476 °C (Zersetzung)<ref name="Perry"/> | |||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Bariumiodat ist das Bariumsalz der Iodsäure.
Herstellung[Bearbeiten]
Bariumiodat kann durch Kochen einer wässrigen Lösung von Bariumchlorid mit Kaliumiodat hergestellt werden. Die Synthese ist ähnlich der des Strontiumiodats, jedoch muss dort das Reaktionsgemisch nicht gekocht werden.<ref name="Abegg"/>
- <chem>BaCl2 + 2KIO3 -> Ba(IO3)2 + 2KCl</chem>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Physikalische Eigenschaften[Bearbeiten]
Bariumiodat kristallisiert als Monohydrat Ba(IO3)2 · H2O im monoklinen Kristallsystem.<ref name="Abegg">Richard Abegg, Friedrich Auerbach: Handbuch der anorganischen Chemie in vier Bänden. Band 2, Abteilung 2: Die Elemente der zweiten Gruppe des periodischen Systems. S. Hirzel, Leipzig 1905, S. 270 (Volltext).</ref> Die Kristalle geben bei 130 °C ihr Kristallwasser ab<ref name="Perry"/> und sind mit den Kristallen von Bariumchlorat und Bariumbromat isomorph.<ref name="Abegg"/> Es ist schwerlöslich in Wasser, die Löslichkeit nimmt mit steigender Temperatur zu. In Säuren ist die Löslichkeit größer.<ref name="Abegg"/> Auch ein Hexahydrat wurde beschrieben.<ref name="Ropp">
Richard C. Ropp: Encyclopedia of the Alkaline Earth Compounds. Elsevier Science & Technology Books, Amsterdam 2012, ISBN 978-0-444-59550-8 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Das Löslichkeitsprodukt des Monohydrates beträgt bei 25 °C 2,7 · 10−9 mol3/l3.<ref name="Ropp"/>
Chemische Eigenschaften[Bearbeiten]
Beim Erhitzen zersetzt es sich unter Entwicklung von Sauerstoff- und Iod, es bleibt ein Doppelsalz zurück:<ref name="Abegg"/>
- <chem>5Ba(IO3)2 -> BaI2.4BaO3 + 4I2 ^ + 9O2 ^</chem>
Versetzt man Bariumiodat mit verdünnter Schwefelsäure, fällt Bariumsulfat aus und Iodsäure wird frei:<ref name="Abegg"/>
- <chem>Ba(IO3)2 + H2SO4 -> BaSO4 v + 2HIO3</chem>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Brandfördernder Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Wikipedia:Verwendet aufgehobene P-Sätze
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Bariumverbindung
- Iodat