Benjamin Pavard
| Benjamin Pavard | ||
| Datei:Benjamin Pavard 20180709.jpg bei der Nationalmannschaft (2018)
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| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Benjamin Jacques Marcel Pavard<ref>Décret du 31 décembre 2018 portant promotion et nomination, legifrance.gouv.fr, abgerufen am 13. Februar 2019 (französisch)</ref> | |
| Geburtstag | 28. März 1996 | |
| Geburtsort | Maubeuge, Frankreich | |
| Größe | 186 cm | |
| Position | Abwehr | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 2002–2005 | US Jeumont | |
| 2005–2015 | OSC Lille | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2014–2016 | OSC Lille | 21 (0) |
| 2016–2019 | VfB Stuttgart | 84 (2) |
| 2019–2023 | FC Bayern München | 111 (8) |
| 2023– | Inter Mailand | 47 (0) |
| 2025–2026 | → Olympique Marseille (Leihe) | 27 (1) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2015 | Frankreich U19 | 4 (0) |
| 2015–2017 | Frankreich U21 | 15 (0) |
| 2017–2024 | Frankreich | 55 (5) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: Saisonende 2025/26 | ||
Benjamin Jacques Marcel Pavard (* 28. März 1996 in Maubeuge) ist ein französischer Fußballspieler. Er wird als Innenverteidiger und Rechtsverteidiger eingesetzt. Pavard wechselte 2016 vom OSC Lille zum VfB Stuttgart und spielte ab Juli 2019 für den FC Bayern München. Im August 2023 wechselte der Verteidiger zu Inter Mailand. Er ist französischer A-Nationalspieler und Weltmeister 2018.
Karriere[Bearbeiten]
Vereine[Bearbeiten]
OSC Lille[Bearbeiten]
Pavard begann sechsjährig beim US Jeumont mit dem Fußballspielen<ref name=":1">Leo Klimm: Bitte behalte deine Locken! Süddeutsche Zeitung, 14. Juli 2018, abgerufen am 13. November 2024.</ref> und wechselte neunjährig in die Jugendabteilung des OSC Lille. Mit zehn Jahren wurde er in das Fußballinternat von Lille aufgenommen.<ref name=":1" /> Zur Saison 2014/15 rückte er in die erste Mannschaft auf und debütierte am 31. Januar 2015 beim 1:1 im Auswärtsspiel gegen den FC Nantes in der Ligue 1, der höchsten Spielklasse im französischen Fußball.
VfB Stuttgart[Bearbeiten]
Am 30. August 2016 verpflichtete ihn der Bundesligaabsteiger VfB Stuttgart, der ihn mit einem bis zum 30. Juni 2020 laufenden Vertrag ausstattete.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.VfB verpflichtet Benjamin Pavard ( vom 30. August 2016 im Internet Archive) VfB Stuttgart 30. August 2016</ref> Bei seinem Pflichtspieldebüt für die Stuttgarter am 3. Oktober 2016 (8. Spieltag) beim 4:0-Sieg im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth bereitete er das Tor zum 1:0 von Carlos Mané vor und erzielte das 3:0 per Kopf. Pavard stieg mit dem VfB zur folgenden Spielzeit in die Bundesliga auf. Am 20. Dezember 2017 verlängerte er seine Vertragslaufzeit beim VfB Stuttgart vorzeitig bis Ende Juni 2021.<ref>Der VfB verlängert vorzeitig mit Benjamin Pavard VfB Stuttgart 20. Dezember 2017</ref> In der Saison 2018/19 kam Pavard in 29 Bundesligaspielen zum Einsatz. Mit dem VfB belegte er den 16. Platz und stieg in der Relegation gegen den 1. FC Union Berlin in die 2. Bundesliga ab.
FC Bayern München[Bearbeiten]
Zur Saison 2019/20 wechselte Pavard mittels einer Ausstiegsklausel<ref>VfB wartet weiter auf Bayern-Angebot für Pavard, kicker.de, 28. Februar 2019, abgerufen am 29. Mai 2019.</ref> zum FC Bayern München. Am Saisonende gewann er seine erste deutsche Meisterschaft. Mit dem Pokalsieg am 4. Juli 2020 und dem Gewinn der UEFA Champions League am 23. August 2020 gewann Pavard das Triple. Am 31. Oktober 2020 bestritt er gegen den 1. FC Köln sein 100. Bundesligaspiel, 37 davon für den FC Bayern.<ref>9 Fakten zum Sieg in Köln fcbayern.com, abgerufen am 1. November 2020</ref> Durch den Gewinn der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2020 am 11. Februar 2021, bei der er im Finale das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg schoss, hielt Pavard 7 Titel gleichzeitig. Mit der Weltmeisterschaft mit Frankreich 2018 sind das neben der Klub-Weltmeisterschaft die Deutsche Meisterschaft, DFB-Pokal, Champions League, UEFA Supercup sowie der Deutsche Supercup.<ref>Pavard: Goldtorschütze und amtierender Titel-Hamster fcbayern.com, abgerufen am 11. Februar 2021</ref>
Beim FC Bayern hatte er einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2024.<ref>FC Bayern verpflichtet Weltmeister Benjamin Pavard, fcbayern.com, 9. Januar 2019, abgerufen am 9. Januar 2019.</ref>
Inter Mailand[Bearbeiten]
In der laufenden Saison 2023/24 wurde er Ende August 2023 vom italienischen Erstligisten Inter Mailand verpflichtet,<ref>PAVARD: "L'Inter è un club vicente. Sono qui per alzare tanti Trofei" auf inter.it</ref> nachdem der FC Bayern München dem Wechselwunsch des Spielers entsprochen hatte.<ref>Benjamin Pavard vom FC Bayern zu Inter Mailand auf fcbayern.com vom 30. August 2023</ref>
Olympique Marseille[Bearbeiten]
Im September 2025 wechselte Pavard auf Leihbasis zurück in sein Heimatland zu Olympique Marseille.<ref>Benjamin Pavard est Olympien - OM. Abgerufen am 4. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nationalmannschaft[Bearbeiten]
Pavard nahm mit der U19-Nationalmannschaft an der U19-Europameisterschaft 2015 teil. Für die U21-Nationalmannschaft war er in der Qualifikation zur U21-Europameisterschaft 2017 im Einsatz.
Am 2. November 2017 wurde Pavard für die Länderspiele gegen Wales und Deutschland erstmals in die A-Nationalmannschaft von Frankreich berufen. Er gab sein A-Länderspieldebüt, als er am 10. November 2017 beim 2:0-Sieg gegen Wales zur Halbzeit für Christophe Jallet eingewechselt wurde.<ref>„Horizon bleu“: Frankreich überzeugt gegen Wales auf kicker.de, abgerufen am 13. November 2017.</ref>
Am 17. Mai 2018 wurde Pavard von Trainer Didier Deschamps in den französischen Kader für die Weltmeisterschaft in Russland berufen.<ref>bst: Frankreich mit Tolisso und Pavard – ohne Coman. In: kicker online. Olympia Verlag GmbH, 17. Mai 2018, abgerufen am 17. Mai 2018.</ref> Überraschenderweise verlor Djibril Sidibé, Pavards französischer Mitspieler, seinen Stammplatz als Rechtsverteidiger, woraufhin Pavard der neue Stammspieler wurde.<ref>Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart, Germany: WM 2018 in Russland: Pavard-Konkurrent Djibril Sidibé ist frustriert. In: stuttgarter-nachrichten.de. (stuttgarter-nachrichten.de [abgerufen am 29. August 2018]).</ref> Pavard wurde lediglich im dritten Gruppenspiel gegen Dänemark geschont, ansonsten verpasste er keine einzige Spielminute. Im Achtelfinale erzielte er mit dem zwischenzeitlichen 2:2, beim 4:3-Sieg gegen Argentinien, durch einen Volley-Distanzschuss sein erstes Tor für die A-Nationalmannschaft. Dieses Tor wurde zum Tor des Turniers gewählt.<ref>Pavards Traumtor zu „Hyundai Tor des Turniers“ gewählt, Fifa.com, 25. Juli 2018, abgerufen am 25. Juli 2018</ref> Mit der Équipe Tricolore gewann er die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland.
Bei der Europameisterschaft 2021 gelangte er mit der französischen Auswahl bis ins Achtelfinale, ehe Frankreich dort gegen die Schweiz im Elfmeterschießen ausschied. An der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar spielte er ein Spiel gegen Australien während der Gruppenphase, doch danach wurde er von Trainer Didier Deschamps nicht mehr eingesetzt, da er schwach gespielt hat.<ref name=":0">Luke Entwistle: Benjamin Pavard waited years for a chance. He took it against Scotland. In: The Guardian. 18. Oktober 2023, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 13. November 2024]).</ref> Pavard war lange nicht zufrieden, dass Deschamps ihn auf dem rechten Flügel einsetzte, er selber sieht sich als Zentralverteidiger.<ref name=":0" /> Im Oktober 2023 wurde Pavard während eines Freundschaftsspiels gegen Schottland die Möglichkeit gegeben als Zentralverteidiger zu spielen, worauf er in diesem Spiel zwei Tore schoss.<ref name=":0" /> Er übernahm nach der Auswechslung von Kylian Mbappé auch das Amt des Mannschaftskapitäns.<ref name=":0" />
Persönliches[Bearbeiten]
Benjamin Pavard ist ein Einzelkind und seine Eltern arbeiten im Krankenhaus von Jeumont.<ref name=":1" /> Von Februar 2018 bis Februar 2019 war Benjamin Pavard mit Rachel Legrain-Trapani, der Miss France 2007 liiert.<ref>Prisma Média, « Benjamin Pavard: on sait ENFIN comment il a séduit Rachel Legrain-Trapani - Voici », Voici, 17 juillet 18 (lire en ligne, consulté le 9 août 2018)</ref><ref>«Rachel Legrain-Trapani: rupture confirmée avec Benjamin Pavard!», purepeople.com, 18 février 2019.</ref>
Im Juli 2024 gab er die Verlobung mit Kleofina Pnishi, einer französischen Schauspielerin und ehemaligen Miss Provence, bekannt.<ref>Simon Sz, «Benjamin Pavard fiancé: l'ex de Rachel Legrain-Trapani va se marier avec cette célèbre Miss», sur Marie France, magazine féminin, 24 juillet 2024 (consulté le 24 juillet 2024)</ref>
Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]
Nationalmannschaft[Bearbeiten]
Vereine[Bearbeiten]
- International
- Champions-League-Sieger: 2020 (FC Bayern München)
- Klub-Weltmeister: 2020 (FC Bayern München)
- UEFA-Super-Cup-Sieger: 2020 (FC Bayern München)
- Deutschland
- Meister (4): 2020, 2021, 2022, 2023 (alle FC Bayern München)
- Pokalsieger: 2020 (FC Bayern München)
- Supercupsieger (3): 2020, 2021, 2022 (alle FC Bayern München)
- Zweitligameister und Aufstieg in die Bundesliga: 2017 (VfB Stuttgart)
- Italien
- Meister: 2024 (Inter Mailand)
- Supercupsieger: 2023 (Inter Mailand)
Persönliche Auszeichnungen[Bearbeiten]
- Bundesliga-Rookie des Monats: Februar 2018
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.
Manuel Akanji | Nicolò Barella | Alessandro Bastoni | Yann Aurel Bisseck | Ange-Yoan Bonny | Carlos Augusto | Hakan Çalhanoğlu | Raffaele Di Gennaro | Federico Dimarco | Andy Diouf | Pio Esposito | Curtis Jones | Luis Henrique | Josep Martínez | Lautaro Martínez [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: | Henrich Mchitarjan | Benjamin Pavard | Ivan Provedel | Djed Spence | Aleksandar Stanković | John Stones | Petar Sučić | Marcus Thuram | Piotr Zieliński
Cheftrainer: Cristian Chivu
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeister-Kader Frankreichs 2018
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pavard, Benjamin |
| ALTERNATIVNAMEN | Pavard, Benjamin Jacques Marcel (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 28. März 1996 |
| GEBURTSORT | Maubeuge, Frankreich |
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- Fußballspieler (Inter Mailand)
- Fußballspieler (Olympique Marseille)
- Deutscher Meister (Fußball)
- DFB-Pokal-Sieger
- Deutscher Supercupsieger (Fußball)
- Italienischer Meister (Fußball)
- FIFA-Klub-Weltmeister
- UEFA-Champions-League-Sieger
- UEFA-Super-Cup-Sieger
- Franzose
- Geboren 1996
- Mann