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Benthullener Moor

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Benthullener Moor

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Benthullener Moor.jpg
Blick ins Benthullener Moor im Juli 2017

Blick ins Benthullener Moor im Juli 2017

Lage Südwestlich von Oldenburg, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
Fläche 270 ha
Kennung NSG WE 156
WDPA-ID 162372
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 53° 4′ N, 8° 6′ OKoordinaten: 53° 3′ 44″ N, 8° 6′ 10″ O
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Benthullener Moor (Niedersachsen)
Benthullener Moor (Niedersachsen)
Meereshöhe von 10 m bis 14 m
Einrichtungsdatum 22. Dezember 1984
Verwaltung NLWKN

Das Benthullener Moor ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Gemeinde Wardenburg im Landkreis Oldenburg.

Geographie[Bearbeiten]

Das etwa 270 Hektar große Moor befindet sich nördlich des Dorfes Benthullen und südlich von Harbern II und wird westlich vom Saarländerweg und östlich vom Dortmunderweg begrenzt. Die Stadt Oldenburg ist etwa 15 km von Benthullen entfernt.

Wenige hundert Meter nördlich des Naturschutzgebietes „Benthuller Moor“ befindet sich das Naturschutzgebiet „Harberner Heide“.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Benthullen Moor- und Bauernmuseum.jpg
Eingangsbereich des Moor- und Bauernmuseums in Benthullen (2026)

Über die Geschichte des Moores sowie die Entwicklung der Landwirtschaft und des gesellschaftlichen Lebens in der Region seit der Mitte des 20. Jahrhunderts informiert das in Benthullen ehrenamtlich betriebene Moor- und Bauernmuseum.<ref name=":1">Gemeindeleben. In: Freizeit & Kultur / Museen. Gemeinde Wardenburg, abgerufen am 19. Oktober 2025.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Am 10. Februar 1955 stürzte ein britischer Düsenjäger über dem Benthullener Moor ab. Der 21-jährige Pilot der Royal Air Force Frank Rickwood, welcher auf dem Fliegerhorst Oldenburg stationiert war, kam dabei ums Leben.<ref>Marén Bettmann: Ursache des Unglücks nie geklärt. In: NWZonline.de. 17. Februar 2016, abgerufen am 19. August 2026.</ref>

Die Frage nach einer Unterschutzstellung des Benthullener Moores wurde in den 1970er Jahren vor dem Hintergrund verschiedener Nutzungskonflikte in der Gemeinde Wardenburg ausführlich diskutiert. Die kommunalpolitische Initiative zur Unterschutzstellung ging 1977 von der Wardenburger SPD aus. Die Ausweisung als Naturschutzgebiet erfolgte schließlich sieben Jahre später.<ref>Wolfgang Stelljes: Wardenburg - Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde im Oldenburger Land. 1. Auflage. Isensee Verlag, Oldenburg 1995, ISBN 3-89598-304-7, S. 382.</ref>

Im Jahr 2017 wurden Teile des sensiblen Hochmoorbodens unwiederbringlich zerstört, als ein lokaler Landwirt mit einem Bagger den Boden umbrach.<ref>Marén Bettmann: Moor unwiederbringlich zerstört. In: NWZonline.de. 10. Juni 2022, abgerufen am 19. August 2026.</ref>

Naturschutz[Bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet besitzt das Kennzeichen „NSG WE 156“ und steht seit dem 22. Dezember 1984 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Oldenburg.<ref>Naturschutzgebiet "Benthullener Moor". Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Dezember 2025; abgerufen am 19. August 2026.</ref>

Das Benthullener Moor ist als Teil des ehemals ausgedehnten Vehnemoorkomplexes in der Hunte-Leda-Moorniederung geschützt. Das Hochmoor wurde weitgehend im Laufe der Jahrzehnte abgetorft, anschließend aber nicht kultiviert, sodass es heute weitgehend verbuscht und bewaldet ist.

Daneben finden sich auch verlandende Handtorfstiche und feuchte Heideflächen. Ein Teil des Naturschutzgebietes besteht aus Grünland, das landwirtschaftlich genutzt wird. Die Entwässerung erfolgt über den Östlichen Vorfluter zum Küstenkanal.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Naturschutzgebiet Benthullener Moor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Naturschutzgebiet
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Wappen Landkreis Oldenburg
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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />